Crivitz
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Heimatmuseum Crivitz
📍 Crivitz
Ein Ausflug in das Mecklenburg vor etwa 100 Jahren: Klassenzimmer, Wohnstube, Küche, Bäckerei, Friseur und Schmiede vermitteln anschaulich das Leben zu „Omas und Opas Zeiten“. Originale Utensilien laden zum Anfassen und Ausprobieren ein. Unmittelbar hinter der Eingangstür finden sich Besucher in einem Klassenzimmer aus den 1940er Jahren wieder. Holzbänke, Tintenfässer, Schiefertafeln mit Griffel, alte Schulranzen und Rechenmaschinen zeigen, wie Schüler damals das Lesen, Schreiben und Rechnen lernten. Im Nebenraum ist ein kleines Naturkundemuseum eingerichtet. Schaukästen mit präparierten Vögeln, Gelegen, Schmetterlingen, Waldbewohnern und vielem mehr informieren über die heimische Tier- und Pflanzenwelt. Stöbern lässt es sich ebenso zwischen alten Truhen, Uniformen, Fotoapparaten, Hochzeitsporzellan, Notgeld aus dem Ersten Weltkrieg, Fotos, Schriften und Schreibmaschinen. Ein Aushängeschild in Form einer eisernen Brezel weist den Weg in eine alte Crivitzer Backstube. Gleich nebenan fallen die Hauben, Rasierklingenschärfer, Lockenstab, Plätteisen und weitere Gegenstände eines Frisiersalons ins Auge. Besonders stolz ist man auf die als „Erste Wellnessbadewanne mit Kufen“ titulierte Badewanne aus den 1920er Jahren. Geradezu heimelig wirkt die Szenerie auf dem Spitzboden. Unter hölzernen Balken befinden sich eine gemütliche Wohnstube mit Küche, nostalgische Puppenwagen, eine Schuhmacherwerkstatt und unzählige Haushaltsgeräte wie Konservierer, Kirschenentsteiner, Bügeleisen oder Waschtrommel. Viele der Gegenstände, die hier ihren Platz gefunden haben, sind noch funktionsfähig und können nach Absprache für den Hausgebrauch ausgeliehen werden. Auf dem Außengelände des Museums sind alte landwirtschaftliche Maschinen und Feuerwehrtechnik ausgestellt. Herzstücke sind ein Holzpflug von 1742, ein Kipppflug von 1937 sowie eine Ausfahrleiter und ein Löschfahrzeug der Feuerwehr von 1911 bzw. 1920. Die Leiter funktionierte per Handkurbel, die Handdruckspritze bewegte sich als Pferdefuhrwerk vorwärts. Einmal jährlich im Juni feiert die Heimatstube den „Tag des Museums“. Das Sommerfest lädt zu Musik, Rahmenprogramm, Speis und Trank ein. Die Heimatstube kann nach Anmeldung im Bürgerhaus unter Tel. 03863 555983 Montag bis Donnerstag von 8.00 bis 14.30 besucht werden. Freitag und Samstag ist der Besuch nach Absprache mit Herrn Edmund Richter unter Tel. 0172 3135393 möglich. Individuelle Führungen mit Herrn Richter sind ebenso nach Verfügbarkeit möglich (auch für (Vor-)Schulklassen).
KRÄUTERBOX myteatime.de
📍 Crivitz
und "Le Colibri", die Tee- und Gaststube mit Teeverkostungen, Events und Hofladen in Basthorst Seit 2008 steht unser Shop für eine feine Auswahl der besten Tees aus Anbaugebieten der ganzen Welt. Wir verbringen viel Zeit mit der Auswahl der Sorten, die bei uns frisch abgefüllt werden. Neben den hier aufgeführten Produkten, können Sie auch größere Mengen im Gebinde bekommen – sprechen Sie uns an. Die beliebtesten Sorten der KRÄUTERBOX verpacken wir gern als Geschenk mit individuellen Etiketten für Ihre Kunden, Freunde oder Personen, denen Sie eine unvergessliche Freude machen möchten. Die Teestube in Basthorst wird als Schank- und Speisewirtschaft mit Innen- und Außenbereich geführt. Auf der Karte „Le Colibri“ werden ausgewählte Speisen wie eine vegetarische Tagessuppe, Bratkartoffeln mit Matjes an Kräuterremoulade oder Hechtklößchen mit Risotto stehen. Natürlich gibt es auch Kuchen mit Tee oder Van-Dyck-Kaffee (Bio/Fair trade), Bier von Störtebeker oder Teekaltgetränke.
Stadtkirche Crivitz
📍 Crivitz
Mit ihrem 40 Meter hohen Turm prägt die Stadtkirche die Silhoutte der Stadt Crivitz. Die dreischiffige gotische Hallenkirche ist aus Backstein gemauert und stammt vermutlich aus dem späten 14. Jahrhundert. Bemerkenswert sind das schöne Netzgewölbe des Chorraums und besondere Wandfresken aus der Entstehungszeit der Kirche und aus der Renaissance. Die Wandfresken im Chor und im Kirchenschiff wurden bei Renovierungsarbeiten in den 1950er Jahren entdeckt. Einige stammen bereits aus der Entstehungszeit der Kirche und zeigen beispielsweise eine Schutzmantelmadonna oder Jesus im Tempel. Ein Fresko um 1600 stellt den üppigen Paradiesgarten dar. Im Inneren der Kirche befinden sich weitere besondere Ausstattungsstücke. Darunter eine Tauffünte aus dem 13. Jahrhundert, ein Kurzifix aus dem 15. Jahrhundert und ein Schnitzaltar mit einer Madonna auf der Mondsichel, der um 1520 entstand. Die Kirche ist zugänglich Montag von 9.00 – 11.00 Uhr und Donnerstag von 9.00 Uhr – 12.00 Uhr (Orgelmusik von 10 -10.30 Uhr ) und 16.00 Uhr – 18.00 Uhr, sowie zu Konzerten, Veranstaltungen und Gottesdiensten. Termine siehe Webseite.