Wismar & Nordwestmecklenburg
Region · 267 Sehenswürdigkeiten · 324 Termine

Wismar & Nordwestmecklenburg

Schwedische Hanse
Was du sehen kannst

267 Sehenswürdigkeiten

Alle 267 Einträge
"Kunsthof" Bad Doberan

"Kunsthof" Bad Doberan

Bad Doberan

Der Kunsthof Bad Doberan e. V. zeigt seit nunmehr fast 15 Jahren Kunst und Kunsthandwerk. Seit November 2009 finden sich hier Künstler, Kunsthandwerker und Hobbykünstler unter einem Dach. Hier gibt es Malerei, Grafik und Kunsthandwerk in ganz besonders großer Auswahl und Vielfalt. Das Konzept, Künstlern und Kunsthandwerkern sowie Hobbykünstlern Ausstellungsflächen zu vermieten und zur Präsentation und zum Verkauf zur Verfügung zu stellen, wird seit Anfang 2021 von einem eingetragenen Verein umgesetzt. Die Kosten werden geteilt und auch die Ladenbetreuung ist gemeinsame Sache. Die Vereinsmitglieder sind übrigens selbst kreative Köpfe und Aussteller aus dem Kunsthofteam. Damit ist der „Kunsthof“ einerseits eine Galerie, deren Eintritt frei ist, andererseits aber auch ein Geschäft. Das Kunsthofteam kann dabei auch auf eine sehr gute Zusammenarbeit und Solidarität mit verschiedenen Partnern aus Bad Doberan und der Region bauen, denn auch bei den Partnern dürfen immer wieder Aussteller ihre Arbeiten präsentieren und verkaufen. Ca. 40 Aussteller zeigen aktuell ihre Werke und handwerklichen Produkte im „Kunsthof“. Ob Malerei, Grafik, Foto- und Papierkunst, Kunstdrucke, Keramik und Holzarbeiten oder Schmuck, Objektkunst, Textildesign und Genähtes sowie Upcycling – hier ist für jeden Kunstliebhaber etwas dabei. Der Kunsthofverein hat es sich in die Satzung geschrieben, Künstler und Kunsthandwerker zu fördern und zu unterstützen, sowie sie miteinander zu vernetzen. Dieses Ziel möchten die Vereinsmitglieder mit einem eigens für Bad Doberan entwickelten Kunstpfad seit dem 01.05.2024 umsetzen. Auf diesem Pfad sollen künftig nicht nur Urlauber und Kur- oder Tagesgäste sondern auch Einheimische Kunststätten, Galerien und Werkstätten finden und so entdecken. Infos dazu gibt es auf der Internetseite des Kunsthofes. Öffnungszeiten: Jan.-Apr.: Do+Fr 10-16 Uhr, Sa 10-14 Uhr, Mai- Dez.: Di- Fr 10-16 Uh, Sa 10-14 Uhr

"Tonperle" Töpferei Ventschow

"Tonperle" Töpferei Ventschow

Ventschow

Gebrauchsgeschirr sowie Gartenkeramik mit bunter bzw. weißer Craquelé-Glasur. Öffnungszeiten: Jan.-Dez.: Mo-Fr 10-15.30 Uhr

"Versenkbare" Mühle in Kröpelin

"Versenkbare" Mühle in Kröpelin

Kröpelin

Die Kröpeliner Mühle ist eine Galerie-Holländer-Windmühle. Sie ist seit der Renovierung 2012 ein Kulturzentrum und wird vom Förderverein "Kröpeliner Mühle" e.V. für Veranstaltungen genutzt. Sie kann auch besichtigt werden. Wer von Kühlungsborn kommend durch Kröpelin fährt, traut seinen Augen nicht… Die vom östlichen Stadtrand weithin sichtbare Mühle versinkt plötzlich, taucht aber später wieder auf. Das Wunder von Kröpelin ist leicht zu erklären: Man erliegt einer optischen Täuschung, denn je nach dem Standort des Betrachters erscheint bzw. verschwindet die Mühle scheinbar, die längst zum Wahrzeichen der Stadt geworden ist. Die Galerie-Holländer-Windmühle mit einem zwei-geschossigen massiven Backsteinunterbau wurde 1904 gebaut und ging 1906 in Betrieb. Bis ca. 1952 arbeitet sie als Getreidemühle. Bei dieser Holländermühle – auch Kappenmühle genannt - sind die Flügel an der Kappe befestigt. Der Mühlenkörper steht fest und nur die Kappe wird in den Wind gedreht. Originalteile der Windkraftanlage, wie Kammrad und Königswelle, sind noch in der Kappe vorhanden, die Ausstattung wurde in den Jahren entfernt. 1986 begann man mit dem Umbau zu einer angedachten Gaststättennutzung. Er wurde jedoch nicht fertiggestellt. Erst nach 24 Jahren gab es eine Entscheidung zu einer komplexen Modernisierung und zum Teilabriss des Wirtschaftstraktes. Die Mühle befindet sich im Eigentum der Stadt und wurde Ende 2013 nach einer aufwendigen Renovierung wieder eröffnet. Sie wird durch den Förderverein „Kröpeliner Mühle“ e.V. öffentlich zugänglich betrieben.

"versenkbare" Mühle Kröpelin

"versenkbare" Mühle Kröpelin

Kröpelin

Das Wahrzeichen der Stadt Kröpelin - die "versenkbare" Mühle Wer von Kühlungsborn oder Rerik kommend durch Kröpelin fährt, traut seinen Augen nicht. Die vom östlichen Stadtrand weit sichtbare Mühle versinkt plötzlich und taucht wenig später wieder auf. 1904 wurde mit den Bauarbeiten der Galerie-Holländer-Mühle begonnen und 1906 wurde sie in Betrieb genommen. Sie verfügt über einen 2geschossigen massiven Backsteinunterbau. Das Erdgeschoss ist quadratisch aus Stein, der mittlere Mühlenkörper mit acht Seiten ist ebenfalls massiv aus Stein gebaut, mit Schindeln bedeckt. Bei dieser Holländermühle - auch Kappenmühle genannt - sind die Flügel an der Kappe befestigt, so dass diese in den Wind gedreht werden kann. Die Windkraftanlage der Mühle und Teile der Ausstattung sind noch erhalten. Bis 1952 war die Mühle sogar noch in Betrieb. Nach der Stilllegung wurde sie dann als Lager für landwirtschaftliche Betriebe sowie für die Schule als "polytechnisches" Zentrum genutzt. 1986 begann man mit dem Umbau zu einer angedachten Gaststättennutzung. Diese Umbauarbeiten kamen aber durch die Veränderungen der Wende zum Stillsstand. 2006 wurde der Förderverein "Kröpeliner Mühle" e.V. gegründet, dessen Ziel es ist, die Mühle sanieren zu lassen, um die Mühle als Wahrzeichen Kröpelins zu erhalten sowie die Gestaltung und Durchführung von Kulturveranstaltungen rund um die Mühle. Die Mühle befindet sich im Eigentum der Stadt. 2012 begann man mit aufwendigen Renovierungsarbeiten. 2013 wurden die Renovierungsarbeiten beendet und am 20. Dezember wurde die Mühle wieder eröffnet.

Alter Wasserturm Wismar

Alter Wasserturm Wismar

Wismar

Historischer Wasserturm Wismar am Lindengarten Im Lindengarten befindet sich der Wasserturm, ein rechteckiger Backsteinturm aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts - eine ingenieurtechnische Meisterleistung. Sie diente ursprünglich Verteidigungszwecken und wurde in den Jahren 1882 bis 1897 an das Netz der Wasserversorgung der Stadt angeschlossen. Der einstige Verteidigungsbau und Pulverturm wurde bereits ab 1682 als Wasserturm genutzt. Wasser aus dem Mühlenteich wurde in den Turm gepumpt, um die Wasserversorgung durch die "Wasserkunst" auf dem Marktplatz zu ergänzen.

Archidiakonat

Archidiakonat

Wismar

Als ehemaliges Wohnhaus des Archidikons wurde es um 1450 im Stil der norddeutschen Backsteingotik errichtet. Wie auch viele andere gotische Bauwerke rund um den Marienkirchturm wurde das Archidiakonat im 2. Weltkrieg stark beschädigt und mit erheblichem Aufwand rekonstruiert. Als ehemaliges Wohnhaus des Archidikons wurde es um 1450 im Stil der norddeutschen Backsteingotik errichtet. Wie auch viele andere gotische Bauwerke rund um den Marienkirchturm wurde das Archidiakonat im 2. Weltkrieg stark beschädigt und mit erheblichem Aufwand rekonstruiert. Von besonderer Bedeutung ist der reich gegliederte und mit Windlöchern verzierte Staffelgiebel an der Nordseite.