Schwerin & Umgebung

265 Events und 49 Sehenswürdigkeiten in der Region

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Alter Friedhof Schwerin

Alter Friedhof Schwerin

📍 Schwerin

Der Alte Friedhof in Schwerin ist eine historische Friedhofsanlage aus dem Jahre 1863, geplant und umgesetzt von Baumeister Demmler und Gartenbaudirektor Klett. Sehenswert sind die historischen und denkmalgeschützten Grabstätten der Angehörigen des Hofstaates und Persönlichkeiten aus Schwerins Geschichte. Die großzügige parkartig gestaltete Anlage mit abwechslungsreicher Vegetation ist sehenswert. Sehenswerte Grabanlagen historischer Persönlichkeiten Mehr als 30 Denkmalgeschützte Grabanlagen können auf dem Alten Friedhof besichtigt werden. Besonders erwähnenswert ist das Grab des Hofbaurates Georg Adolf Demmler - Die Demmlersche Grabkapelle ist Demmlers eigener Entwurf und mit umfangreicher Symbolik der Freimaurer versehen. Anfahrt/ Öffentliche Verkehrsmittel Bus Haltestelle "Alter Friedhof". Regionalverkehr Deutsche Bahn: Haltestelle "Schwerin Mitte" ca. 600 m Fußweg. Parkhaus "Bleicher Ufer" ca. 200 m Fußweg.

Banzkower Kartoffelsteinmaus

Banzkower Kartoffelsteinmaus

📍 Banzkow

Die Banzkower Kartoffelmaus aus Stein begrüßt seit dem Jahr 2000 auf dem Dorfplatz die Gäste aus nah und fern. Zu besonderen Anlässen im Dorfleben wird die Maus originell eingekleidet. Sie steht inmitten mehrerer landestypischer Findlinge, die die in Landes,- Bundes,- und Europawettbewerben errungenen Medaillen tragen. Zur 700-Jahrfeier der Gemeinde Banzkow im Jahr 2000 wurde die Kartoffelmaus als ständiges Maskottchen "geboren". Es gibt sie heute als kleines Souvenir, als große Holzmaus aus einer Lewitzeiche im Ortsteil Mirow, als Steinmaus auf dem Banzkower Dorfplatz und als lebendiges Original mit einem Personalausweis als Einwohnerin Nr. 2235. Die Steinmaus ist aus Granitsteinen zusammengesetzt, die vor 1,89 Mrd. Jahren aus Finnland in diese Gegend während der Eiszeit "eingewandert" sind. Die einzelnen Körperteile sind so gefunden und deshalb auch kaum bearbeitet worden. Die öffentliche Taufe der Steinmaus mit Störwasser erfolgte im Jahr 2005. Aus diesem Anlass schrieb eine Schülerin "Das Märchen von der Kartoffelmaus", das mit Schülerzeichnungen aus einem Wettbewerb gedruckt wurde. Die lebendige Kartoffelmaus ist bei allen Höhepunkten der Gemeinde und im Amt mit dabei. Außerdem ist sie in ihrem rustikalen, fahrbaren, reetgedeckten Häuschen als Botschafter für die Region sehr gefragt und beliebt. Sie war bereits in über 20 Ländern Europas und auf vielen Messen zu Gast, um für die Lewitz und Mecklenburg-Vorpommern zu werben. Im Jahr 2014 besuchte sie z.B. bei einer Fahrt rund um die Ostsee alle Partnerstädte der Landeshauptstadt Schwerin, die Partnerregionen des Landes MV und die Partnergemeinde von Banzkow. Diese Reise diente nicht nur der Belebung der partnerschaftlichen Beziehungen und des Tourismus, sondern vor allem auch dem Freundschaftsgedanken in Europa. Die Hinweistafel neben der Steinmaus informiert über sehenswerte Ausflugsziele in und um Banzkow, sowie im gesamten Landschaftsschutzgebiet Lewitz.

Bertha Klingberg-Skulptur

Bertha Klingberg-Skulptur

📍 Schwerin Ostorf

Auf dem ehemaligen Eingangsplatz zur Buga 2009 sitzt lächelnd eine in Bronze gegossene alte Dame; mit einem Blumenstrauß im Schoß und neben ihr eine Gießkanne. So kannten sie die Schweriner, ihre Bertha Klingberg, die im Jahre 2002 zur Ehrenbürgerin der mecklenburgischen Landeshauptstadt ernannt wurde. Bertha Klingberg wurde 1898 in Hamburg geboren, wuchs jedoch in Bützow bei ihren Großeltern auf. Zu dieser Zeit war sie öfter in Schwerin. Ihre Liebe zu Blumen und zur Natur führte die damals Zehnjährige auch in den Schweriner Schlossgarten, wo ihr der Großherzog begegnete. Von dem kleinen Mädchen angetan, erlaubte er ihr, wann immer sie wolle, den Schlossgarten zu besuchen. Später zog sie ganz nach Schwerin. Heute sitzt sie lächelnd auf der Mauer am Burgseeufer und schaut auf den nach ihr benannten Platz, als hätte sie geahnt, dass ihr einmal soviel Ehre zuteil werden würde. Dabei hatte Bertha Klingberg über Jahrzehnte nichts anderes getan als in der Altstadt Schwerins Blumen zu verkaufen. Dies tat sie stets in der traditionellen Rehnaer Tracht. Als sie 1990 im Alter von 91 Jahren die Unterschriftensammlung "Unser Schwerin muss Landeshauptstadt werden" startete, hatte sie nicht nur die Herzen der 17.000 Unterzeichnenden gewonnen. Wegen ihres Auftretens galt sie längst als Schweriner Original. 2005 starb sie im Alter von 107 Jahren. Ihr größter Wunsch, die Bundesgartenschau 2009 zu eröffnen, ging nicht mehr in Erfüllung. Dafür wurde ihr im Juni 2010 ein lebensgroßes Denkmal gesetzt - eine Bronzeskulptur des Bildhauers Bernd Streiter.

Denkmal "Runder Tisch" Schwerin

Denkmal "Runder Tisch" Schwerin

📍 Schwerin

Als Zeichen der Selbstbestimmung und der Befreiung der ehemaligen DDR-Bürger wurde 1990 auf dem Markt in Schwerin die Skulptur "Runder Tisch" aufgestellt. Das Denkmal aus Stahl und Feldsteinen stammt vom Künstler Guillermo Steinbrüggen aus Lübeck. Die Skulptur der "Runde Tisch" erinnert an die politischen Ereignisse der Jahre 1989 und 1990, als sich viele Bürger in zahlreichen politischen Debatten für eine bessere Zukunft ihres Landes und des persönlichen Lebens, geprägt von Demokratie und Freiheit, einsetzten. In jener Zeit wurde in Berlin auf Initiative mehrerer Bürgerrechtebewegungen der Zentrale Runde Tisch gegründet, der die damalige DDR-Regierung bis zu den Neuwahlen kontrollieren sollte. Auch auf kommunaler Ebene wurden nach und nach "Runde Tische" organisiert, unter anderem in Schwerin. Daran erinnert die Stahl-Skulptur mit Feldsteinen, die 1990 zunächst auf dem Markt vor dem Altstädtischen Rathaus aufgestellt wurde. Die Skulptur war während des ersten gesamtdeutschen Metallbildhauertreffens in Schwerin von Guillermo Steinbrüggen angefertigt und später von der Stadt gekauft worden. Weil sie rostig war und so gar nicht dem Schönheitsideal der meisten Schweriner entsprach, wurde sie nach einigen Jahren wieder entfernt und noch einmal überarbeitet. Seit 1996 steht der "Runde Tisch", nun mit einem metallischen Anstrich versehen, auf dem kleinen Platz, wo Großer Moor und Puschkinstraße ineinander übergehen.

Dorfkirche Goldenstädt

Dorfkirche Goldenstädt

📍 Goldenstädt

Die Dorfkirche liegt direkt im Dorfzentrum von Goldenstädt und ist das älteste Gotteshaus in der Umgebung. Die mittelalterliche Wehrkirche ist durch hochliegende Fenster und dicke Wände von bis zu 1,30 m geprägt. Die Gebäudemauern sind ein Gemisch aus Feldsteinen und Ziegeln. Auch das Fachwerk des Giebels wurde mit Ziegeln ausgefüllt. An der Westseite der Kirche steht ein hölzerner Glockenstuhl. Der Innenraum der Kirche ist schlicht gehalten. Der sehenswerte Altar und die Kanzel sind nach dem Dreißigjährigen Krieg entstanden.

Dr. Chrysander Park mit Büste Lübtheen

Dr. Chrysander Park mit Büste Lübtheen

📍 Lübtheen

In der Breitscheidstraße von Lübtheen, gegenüber der Grundschule, befindet sich eine gepflegte Parkanlage, die den Namen Friedrich Chrysanders trägt. Dieser gehört zu den bedeutendsten Persönlichkeiten der Stadt. Aus Anlass des 150. Geburtstages Mitte der 1970er Jahre wurde ihm zu Ehren im Park eine steinerne Büste aufgestellt. Friedrich Chrysander wurde am 8. Juli 1826 in Lübtheen geboren. Bekannt wurde der Musikwissenschaftler und Herausgeber vor allem wegen seiner Forschungen und Studien zu Friedrich Händel, dessen Werk ohne den Lübtheener wohl heute vergessen wäre. Gemeinsam mit dem Historiker Georg Gervinus gründete Chrysander 1856 die Deutsche Händel-Gesellschaft mit dem Ziel, die Werke Georg Friedrich Händels herauszugeben. Später verfasste er eine Biografie Händels, die allerdings unvollendet blieb, aber dennoch in der Musikgeschichte von besonderer Bedeutung ist. Darüber hinaus war er als Redakteur der Allgemeinen musikalischen Zeitung ein Pionier der Musikkritik sowie Autor und Herausgeber der ersten Gesamtausgabe der Händel-Werke. Chöre und Orchester in ganz Deutschland wurden seinerzeit mit Partituren aus der Druckerei Chrysanders versorgt und trugen dazu bei Händel die Beliebtheit zu verschaffen, die sein Werk bis heute hat. Am 3. September 1901 starb er in Bergedorf bei Hamburg.