Gadebusch
7 Sehenswürdigkeiten · 32 Events
Aktuelle Events
27. Februar 2026, 15:00–16:15 Uhr
MOSKITO
📍 Stadtbibliothek Gadebusch
VORLESEN und mehr… für 6 bis 11jährige Kids
09. Mai 2026, 12:00–15:00 Uhr
Tag der Städtebauförderung- Renaissanceschloss Gadebusch
📍 Zukunftsschloss Gadebusch
Infostand zur Schlossentwicklung- Renaissanceschloss Gadebusch
10. Mai 2026, 07:00–09:00 Uhr
Muttertag im Rauchhaus
📍 Rauchhaus Möllin
Zeit für Herzensmomente
10. Mai 2026, 09:00–14:00 Uhr
Frühlingsmarkt Gadebusch
📍 Museumsanlage Gadebusch
Alles rund um Haus, Hof und Garten
14. Mai 2026, 08:00–13:00 Uhr
Herrentag im Rauchhaus Möllin
📍 Rauchhaus Möllin
Wir machen was los und rocken die Bude!
17. Mai 2026, 08:00–11:00 Uhr
Geführte Radtour
📍 Museumsanlage Gadebusch
Start/Ziel Museumsanlage Gadebusch
23. Mai 2026, 09:00–14:00 Uhr
Seminarhaus Stresdorf und Schmiede Radsack
📍 Seminarhaus Stresdorf
Wir eröffnen in diesem Jahr unser Seminarhaus und stellen uns als Stresdorfer Künstlergemeinschaft vor. Es wird ein üppiges Programm, ein üppiges Fest und eine wunderbare Ausstellung geben.
23. Mai 2026, 11:00–14:00 Uhr
Malerei von Mariette Grützmacher und den Pinselfeen
📍 Atelier Mariette Grützmacher
Lassen Sie sich verzaubern von vielen stimmungsvollen Bilder. Plaudern Sie mit der Malerin und den Künstlerinnen ihrer Malgruppe und verweilen Sie bei Kaffee und Kuchen.
24. Mai 2026, 07:00–09:00 Uhr
Pfingsfrühstück im Rauchhaus Möllin
📍 Rauchhaus Möllin
Genießt unser großes Pfingstfrühstück in entspannter Atmosphäre
24. Mai 2026, 07:00–14:00 Uhr
Altstadt-Flohmarkt Gadebusch
📍 Altstadt Gadebusch
Unser Altstadt-Flohmarkt am Pfingstsonntag lädt zum entspannten Stöbern auf dem historischen Marktplatz ein.
29. Mai 2026, 15:00–20:00 Uhr
Historischer Stadtrundgang Gadebusch
📍 Altstadt Gadebusch
Auf den Spuren der Geschichte mit kulinarischen Leckereien
06. Juni 2026, 11:00–15:00 Uhr
Großes Kinderfest in Gadebusch
📍 Altstadt Gadebusch
So kunterbunt und vielfältig wie die Stadt Gadebusch ist, werden auch die Aktionen sein. Für Euch verwandeln wir die Altstadt in eine Spielstraße.
Sehenswürdigkeiten
Atelier Mariette Grützmacher
📍 Gadebusch
Die Hobby-Malerin zeigt realistische Malerei in Acryl und Öl Präsentiert werden urige Bauernhäuser, stimmungsvolle Landschaften, romantische Bauerngärten, realistische Blüten und stilvolle Stillleben in Öl. Die Ausstellung wird draußen im Garten zusammen mit Schmuckstücken präsentiert.
Kirche St. Jakob und St. Dionysius Gadebusch
📍 Gadebusch
Kirche St. Jakob und St. Dionysius Gadebusch ist eines der bedeutensten Bauwerke in Mecklenburg-Vorpommern. Die Kirche ist eines der bedeutendsten Beispiele der spätromanischen Backsteinbaukunst. Es handelt sich um eine dreischiffige Hallenkirche, einmalig in diesem Raum, deren Baubeginn vor 1200 liegen muss. Der Turm wurde Anfang des 14. Jahrhunderts errichtet. In der 1. Hälfte des 15. Jahrhunderts wurde die Kirche um den gotischen Chor erweitert sowie um Kapellen, etwa die der Agnes, Königin von Schweden.
Ratsdienerhaus Gadebusch
📍 Gadebusch
Das Ratsdienerhaus gehört zum Ensemble des Gadebuscher Rathauses. Im Jahr 1580 baute man das Ratsdienerhaus im Fachwerkstil an das Gadebuscher Rathaus an, welches damit das älteste Wohnhaus von Gadebusch darstellt. Nach einigen Umbauten wurde es ab 1977 als Stadtarchiv genutzt. Nach einem Brand im Jahr 1994 wurde das Haus 1997/98 vollständig saniert und dient heute als Standesamt.
Renaissanceschloss Gadebusch
📍 Gadebusch
Das Renaissanceschloss aus dem Jahr 1573 ist besonders bekannt für die detaillierten Terrakottaverzierungen an der Fassade. Aktuell wird der Bau aus dem 16. Jahrhundert umfassend saniert. Das Schloss kann bei Veranstaltungen, wie dem Tag des Offenen Denkmals, bei Führungen besichtigt werden. Der Ursprungsbau des Gadebuscher Renaissanceschlosses war eine slawische Ringwallburg, die an dieser Stelle für das 8. Jahrhundert nachgewiesen wurde. Die Burg Godebuz befand sich unter obodritischer Herrschaft. Von 1200 bis 1204 war die Burg dänisch besetzt und wurde dann im 13. Jahrhundert zu einer festen Burg aus Backstein mit einem freistehenden steinernen Bergfried umgebaut. Von 1283 bis 1299 war die Burg Hauptresidenz mecklenburgischer Fürsten. Aus dieser Zeit hat auch der nahegelegene Burgsee seinen Namen. 1945 wurde hier das Barber-Ljaschtschenko-Abkommen (Austausch von Flächen zwischen Briten und Sowjetunion) unterzeichnet. Nach 1945 nutzte man die Gebäude als Museum, Internat und später für die Verwaltung. Das Schloss wird derzeit saniert. Besucher können es im Rahmen von besonderen Veranstaltungen und Führungen besichtigen. Die Museumsanlage Gadebusch zu Füßen des Schlossberges informiert über die Geschichte des Schlosses und der Stadt. Besonders einladend ist auch der Museumshof mit Blick auf den Burgsee.
Schlachtfeld bei Wakenstädt - Gadebusch 1712
📍 Gadebusch
Die Folgen des Dreißigjährigen Krieges waren halbwegs überwunden, als in Mecklenburg erneut Kämpfe ausländischer Mächte ausgetragen wurden. Schweden und Dänemark, die sich im Nordischen Krieg (1700-1721) befanden, begegneten sich 1712 bei Gadebusch und sorgten dafür, dass die kleine Stadt noch heute historische Bedeutung hat. Im Verlauf des Nordischen Krieges (1700-1721) um die Vorherrschaft im Ostseeraum zog die schwedische Feldarmee unter der Führung des Generals von Stenbock von September bis Dezember des Jahres 1712 durch Mecklenburg. Sie war den dänischen Truppen auf den Fersen, die bereits aus Rostock und Wismar den Rückzug angetreten hatten. Am 20. Dezember kam es in der Nähe von Wakenstädt zu einer blutigen Schlacht. Der König der Dänen, Friedrich IV., zog mit den verbündeten Sachsen gegen die Schweden auf, ohne auf das ebenfalls verbündete, heranrückende russische Heer zu warten. Die Schlacht mit rund 14.000 beteiligten Soldaten begann um 13 Uhr und wurde erbittert geführt, doch letztendlich verloren die Dänen gegen die Überlegenheit der schwedischen Truppen und mussten sich nach Ratzeburg und Mölln zurückziehen. Mit dem Sieg der Schweden und rund 4.000 Toten endete die Schlacht bei Gadebusch. Die meisten Gefallenen wurden auf dem Schlachtfeld begraben, einige Offiziere sind auf dem Gelände der Gadebuscher Kirche bestattet worden. Eine Gedenkstätte bei Wakenstädt mit mehreren Informationstafeln und Gedenksteinen erinnert an die Schlacht vor 300 Jahren, die als größte Feldschlacht Mecklenburgs in die Geschichte einging.
Schmiede Radsack
📍 Gadebusch
Die Schmiede Radsack in Stresdorf bei Gadebusch ist ein Familienbetrieb, der Tradition und Zukunft auf verblüffende Weise verbindet. Vater Birger Radsack ist Schmiedemeister und Werklehrer mit einem Diplom in der freien Malerei. Coco Radsack betreibt als Silberschmiedin in Schwerin ein Kunstkaufhaus, das Kontor in der Puschkinstraße. Seit einigen Jahren arbeiten der Schwiegersohn und beide Söhne mit in der Werkstatt in Stresdorf, die sich inzwischen auf „Tiny Houses“ spezialisiert hat: mobile Wohnhäuser nach hohen ökologischen und energetischen Standards, die bundesweit reißenden Absatz finden. Der Mechatroniker Robert Radsack ist für die Planung und Konstruktion des Wagenbaus verantwortlich: „Auf 30 Quadratmetern ist Küche, Bad, Wohn- und Schlafraum untergebracht. Viele Menschen verstehen unter Lebensqualität heute nicht mehr, viel Platz zu haben und viele Dinge zu besitzen. Sie wollen lieber frei und mobil sein und viel erleben – nach dem Motto: Weniger ist mehr!“ 1988 haben sich die Radsacks in Nordwestmecklenburg niedergelassen und engagieren sich für die Region: in der Denkmalpflege, durch Bildungsprojekte mit Jugendlichen oder durch Kunstausstellungen. Stresdorf ist mit seinen reetgedeckten Katen und Scheunen komplett denkmalgeschützt. Im Seminarraum der Schmiede genießen Besucher den spektakulären Rundumblick auf die malerische Hügellandschaft bei Gadebusch in Nordwestmecklenburg. „Wir möchten mit unserer offenen Werkstatt und Schmiedekursen ein Bewusstsein für handwerkliche Arbeit und professionelle Qualität schaffen.“ Birger Radsack verrät auch den ganz privaten Standortvorteil, dass er seine Enkelkinder gleich auf dem Hof hat und am Feierabend kurz mal besuchen kann: „Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist hier optimiert!“ Öffnungszeiten: tägl. 8:30 - 17:00 und nach Absprache
Stadtinformation und Museumsanlage Gadebusch
📍 Gadebusch
Es gibt noch zahlreiche Straßen mit ihren alten Häusern, die das Leben aus früheren Zeiten in dem kleinen Städtchen Gadebusch erahnen lassen. Davon zeugt eine kleine, aber eindrucksvolle Sammlung von Gegenständen in den Ausstellungsräumen unserer Museumsanlage, unterhalb des Renaissance-Schlosses gelegen. Die 2006 neu eröffnete Anlage lädt alle Gäste au nah und fern zu einem Besuch ein. In den aufwendig renovierten Räumen wird die Stadtgeschichte eindrucksvoll präsentiert. Zahlreiche Veranstaltungen und Sonderausstellungen bereichern das kulturelle Leben der Stadt und ihrer Umgebung. Doch was macht die Besonderheit dieser Museumsanlage aus? Es ist die besinnliche ruhige Atmosphäre, welche unsere Gäste bevorzugen. Dazu gehört das Verweilen bei strahlend blauem Himmel auf dem Museumshof mit einem wunderschönen Blick auf den Burgsee. Einen herausragenden Platz in den Räumen der musealen Einrichtung nimmt die letzte Schlacht des Nordischen Krieges, die Schlacht bei Gadebusch von 1712, ein. Ein Diorama mit ca. 800 Zinnfiguren veranschaulicht das Schlachtgeschehen vom 20. Dezember 1712 in Wakenstädt. Im jüngsten Teil der ständigen Ausstellung wird die Geschichte des Städtchens Gadebusch zur Zeit der DDR-Ära dargestellt. Das Projekt "Kunst am Burgsee", das sich von der Museumsanlage entlang des Burgsees erstreckt, bildet in seiner gestalterischen Vielfalt eine weitere touristische Attraktion.Stadtinformation: Ausgabe von Prospekten, Karten, Publikationen, Informationen zu Ausflugszielen der Region, Veranstaltungen, Zimmervermittlung von Hotels und Pensionen sowie Ferienzimmern