Immobilienmarkt Fischland-Darß-Zingst

Median Kaufpreis 4.792 €/m² · 4.247 Angebote

BarthBarthBarthFischland-Darß-ZingstFischland/Darß-ZingstPOIsProduktlinienRegionenTMVVorpommernauf-nach-mv.deFischland-Darß-Zingst

Museum in der Alten Druckerei

Barth · Fischland-Darß-Zingst · 54.3676° N, 12.7252° E
Museum in der Alten Druckerei

In der alten Druckerei finden Sie 3 Ausstellungsräume mit den Themen: Leben & Werk von Martha Müller-Grählert, Geschichte des Hauses und der Druckerei, die Geschichte der Familie Dahlfeld sowie das Leben und Werk von Wilhelm Schmidthild.

In der alten Druckerei finden Sie drei Ausstellungsräume mit den Themen: Geschichte des Hauses und der Druckerei Der Verlag „Anthonys Erben“ druckte das 1848 gegründete „Barther Tageblatt“ von 1900 bis 1943. Leben & Werk von Martha Müller-Grählert Am 20.12.1876 in Barth geboren, verfasste sie das Gedicht „Mine Heimat“, welches mit der Melodie von Simon Krannig als „Ostseewellenlied“ bekannt wurde. Später wurde es weltbekannt als „Nordseewellenlied“ oder „Friesenlied“ und in viele Sprachen übersetzt. Die Geschichte der Familie Dahlfeld Die aus Riga zugezogene Familie Dahlfeld kaufte 1920 das Haus sowie den Verlag mitsamt Druckerei. Martha Müller-Grählert war eng verbunden mit Adolf Dahlfeld, der eine Vielzahl von Gedichten und Erzählungen von ihr veröffentlichte. Sie vererbte ihm 1927 ihr gesamtes literarisches Werk. Leben und Werk von Wilhelm Schmidthild Der 1876 in Hildesheim geborene Wilhelm Schmidthild war von 1919 bis 1927 in Barth als Zeichenlehrer an der Realschule, aber auch als Maler, Grafiker und Buchillustrator tätig. Öffnungszeiten: Mai - Oktober Mo-So 11 – 15 Uhr

Museum in der Alten Druckerei Barth – Literatur und Druckgeschichte an der Ostsee

Das Museum in der Alten Druckerei in Barth widmet sich auf drei Ausstellungsräumen der regionalen Kultur- und Literaturgeschichte. Die Stadt Barth liegt im Herzen der vorpommerschen Ostseeküste, unweit des Fischland-Darß-Zingst, und bietet mit diesem Museum einen besonderen Einblick in das geistige und handwerkliche Leben der Region.

Martha Müller-Grählert und das berühmte Ostseewellenlied

Eine der bedeutendsten Persönlichkeiten, die das Museum würdigt, ist Martha Müller-Grählert. Die 1876 in Barth geborene Dichterin verfasste das Gedicht „Mine Heimat", das vertont als „Ostseewellenlied" bekannt wurde und später als „Friesenlied" in viele Sprachen übersetzt weltweite Verbreitung fand. Eng verbunden war sie mit dem Verleger Adolf Dahlfeld, dem sie 1927 ihr gesamtes literarisches Werk vererbte.

Druckerei, Verlag und Familie Dahlfeld in Barth

Der Verlag „Anthonys Erben" druckte von 1900 bis 1943 das 1848 gegründete „Barther Tageblatt" – ein eindrucksvolles Stück Pressegeschichte Vorpommerns. Die aus Riga stammende Familie Dahlfeld erwarb Haus und Druckerei im Jahr 1920 und prägte das kulturelle Leben Barths maßgeblich mit.

Wilhelm Schmidthild – Maler, Grafiker und Buchillustrator in Barth

Auch dem Künstler Wilhelm Schmidthild ist ein Ausstellungsbereich gewidmet. Der 1876 in Hildesheim geborene Künstler wirkte von 1919 bis 1927 als Zeichenlehrer an der Barther Realschule und hinterließ als Maler, Grafiker und Buchillustrator bleibende Spuren in der Region zwischen Stralsund und Rostock.

In der Nähe

Weitere Sehenswürdigkeiten in Barth

Sanitätshaus Griephan

Sanitätshaus Griephan

Barth

Ansprechpartner in den Bereichen Orthopädie-, Reha-Technik, Homecare und Sanitätsfachhandel. Zu den Kunden zählen Privatpersonen, Patienten, Ärzte, Pflegeeinrichtungen und Pflegedienste. Leistungen: individuelle Beratung, Hausbesuche, Orthesen und Prothesen aus unserer Werkstatt, Kompressionsstrümpfe als Maßanfertigung, dynamische Fußdruckmessungen, individuell gefertigte Schuh- und Sporteinlagen, Mobilitätshilfen, Homecare, Leihservice (Rollstühle, Rollatoren, Elektroscooter, Pflegebetten, u.v.m.).

Backfisch Udo – Barth

Backfisch Udo – Barth

Barth

Fischbrötchen Imbiss von der "MS Krabbe"

St.-Marien-Kirche Barth

St.-Marien-Kirche Barth

Barth

Die Marienkirche ist ein beachtlich großer Backsteinbau aus dem 13. Jh. (Chor), 14 Jh. (Hallenlanghaus) und dem 15. Jh. (Westturm). Im südlichen Seitenschiff befinden sich noch Reste der mittelalterlichen Ausmalung. Die St.-Marien-Kirche gehört wohl zu den beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt Barth. Der Bau der Backsteinkirche begann um 1300, erstmals erwähnt wurde sie im Jahre 1325. Die Kirche entstand in drei Bauphasen. Ihr ältester Teil, der Chor im Osten, ist frühgotisch. Mit Fertigstellung des Turms um 1450 wurde die dritte Bauphase abgeschlossen . Der Turm ist 80 Meter hoch und hat in Ziffernhöhe der Uhr eine Aussichtsplattform. Die größte Bronzeglocke des fünfstimmigen Geläutes stammt von 1585. Das Innere der Kirche wurde mehrfach verändert und durch Stüler in neugotischen Formen restauriert. Einen einmaligen Klang verspricht die vom Berliner Orgelbauer Buchholz und seinem Sohn geschaffene Orgel. Sie gehört zu den besonders wertvollen Orgeldenkmalen Deutschlands. Die Besonderheit liegt in der ihr eigenen Klangschönheit und in ihrer historischen Bedeutung. Das Instrument ist mit 42 originalen Registern das größte in Deutschland erhaltene Werk der Orgelbauer Buchholz und zugleich das große Jugendwerk des Sohnes. Ein besonderes Erlebnis sind die Orgelkonzerte. Der nördliche Teil der Kirche beherbergt ein kleines Museum, in welchem die kirchengeschichtliche Sammlung untergebracht ist. Sehenswert ist ein bronzenes Tauffass (Fünte) aus dem 14. Jhd., das einzige im vorpommerschen Raum. Bei einem Besuch der Kirche sollten Sie auch den Turm besteigen. Beim Aufstieg können Sie die Gewölbe von oben betrachten, einen Blick auf den beeindruckenden Dachstuhl werfen und die Glocken bestaunen. Nach 180 Stufen erreichen Sie in 55 m Höhe eine Plattform, von der aus Ihnen Fensteröffnungen zu allen Seiten eine fantastische Aussicht über Barth, auf den Bodden und die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst und das Umland bieten.