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Museum in der Alten Druckerei

Barth · Fischland-Darß-Zingst · 54.3676° N, 12.7252° E
Museum in der Alten Druckerei

In der alten Druckerei finden Sie 3 Ausstellungsräume mit den Themen: Leben & Werk von Martha Müller-Grählert, Geschichte des Hauses und der Druckerei, die Geschichte der Familie Dahlfeld sowie das Leben und Werk von Wilhelm Schmidthild.

In der alten Druckerei finden Sie drei Ausstellungsräume mit den Themen: Geschichte des Hauses und der Druckerei Der Verlag „Anthonys Erben“ druckte das 1848 gegründete „Barther Tageblatt“ von 1900 bis 1943. Leben & Werk von Martha Müller-Grählert Am 20.12.1876 in Barth geboren, verfasste sie das Gedicht „Mine Heimat“, welches mit der Melodie von Simon Krannig als „Ostseewellenlied“ bekannt wurde. Später wurde es weltbekannt als „Nordseewellenlied“ oder „Friesenlied“ und in viele Sprachen übersetzt. Die Geschichte der Familie Dahlfeld Die aus Riga zugezogene Familie Dahlfeld kaufte 1920 das Haus sowie den Verlag mitsamt Druckerei. Martha Müller-Grählert war eng verbunden mit Adolf Dahlfeld, der eine Vielzahl von Gedichten und Erzählungen von ihr veröffentlichte. Sie vererbte ihm 1927 ihr gesamtes literarisches Werk. Leben und Werk von Wilhelm Schmidthild Der 1876 in Hildesheim geborene Wilhelm Schmidthild war von 1919 bis 1927 in Barth als Zeichenlehrer an der Realschule, aber auch als Maler, Grafiker und Buchillustrator tätig. Öffnungszeiten: Mai - Oktober Mo-So 11 – 15 Uhr

Museum in der Alten Druckerei Barth – Literatur und Druckgeschichte an der Ostsee

Das Museum in der Alten Druckerei in Barth widmet sich auf drei Ausstellungsräumen der regionalen Kultur- und Literaturgeschichte. Die Stadt Barth liegt im Herzen der vorpommerschen Ostseeküste, unweit des Fischland-Darß-Zingst, und bietet mit diesem Museum einen besonderen Einblick in das geistige und handwerkliche Leben der Region.

Martha Müller-Grählert und das berühmte Ostseewellenlied

Eine der bedeutendsten Persönlichkeiten, die das Museum würdigt, ist Martha Müller-Grählert. Die 1876 in Barth geborene Dichterin verfasste das Gedicht „Mine Heimat", das vertont als „Ostseewellenlied" bekannt wurde und später als „Friesenlied" in viele Sprachen übersetzt weltweite Verbreitung fand. Eng verbunden war sie mit dem Verleger Adolf Dahlfeld, dem sie 1927 ihr gesamtes literarisches Werk vererbte.

Druckerei, Verlag und Familie Dahlfeld in Barth

Der Verlag „Anthonys Erben" druckte von 1900 bis 1943 das 1848 gegründete „Barther Tageblatt" – ein eindrucksvolles Stück Pressegeschichte Vorpommerns. Die aus Riga stammende Familie Dahlfeld erwarb Haus und Druckerei im Jahr 1920 und prägte das kulturelle Leben Barths maßgeblich mit.

Wilhelm Schmidthild – Maler, Grafiker und Buchillustrator in Barth

Auch dem Künstler Wilhelm Schmidthild ist ein Ausstellungsbereich gewidmet. Der 1876 in Hildesheim geborene Künstler wirkte von 1919 bis 1927 als Zeichenlehrer an der Barther Realschule und hinterließ als Maler, Grafiker und Buchillustrator bleibende Spuren in der Region zwischen Stralsund und Rostock.