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Vineta Museum im Haus Nr. 16

Barth · Fischland-Darß-Zingst · 54.3682° N, 12.7251° E
Vineta Museum im Haus Nr. 16

Das "Haus Nr.

16" ist ein ehemaliges Kaufmannshaus aus dem 18. Jhd.. Dieses geschichtsträchtige Gebäude diente von 1870 bis 1946 als städtisches Rathaus. Das Vineta-Museum wurde 1997 in den Räumen eines ehemaligen Kaufmannshauses des 18. Jahrhunderts neu eröffnet. Auf drei Etagen werden neben der Barther Stadtgeschichte ständig wechselnde Sonderausstellungen gezeigt. Im Obergeschoss befindet sich eine Abteilung, die dem „Mythos Vineta“ nachspürt. Der Besucher geht im Raum U 98, der einem Unterseeboot nachempfunden ist, auf eine Entdeckungsreise, die an die Abenteuer eines Kapitän Nemo und dessen Nautilus erinnert. Sämtliches Quellenmaterial zur Vineta-Theorie wird dem Besucher erlebnisreich präsentiert. Daneben wird auch die Vinetarezeption in Literatur, Musik und Kunst vorgestellt. Stadtgeschichtliche Abteilung „Barth seit der Stadtgründung“ steht im Mittelpunkt der Dauerausstellung, von der Regierungszeit der Rügenfürsten über die glanzvolle Zeit der Pommernherzöge bis hin zu Barth aus dem späten 19. Jahrhundert und zur heutigen Stadtentwicklung. Der maritimen Geschichte Barths wird ein eigenes Kapitel gewidmet. Künstler, Wissenschaftler und andere Persönlichkeiten prägten das Barther Stadtleben. Louis Douzette, Max Esser und in jüngster Zeit Elisabeth Sittig haben das kulturelle Leben der Stadt entscheidend geprägt. Der Barther Louis Douzette ist mit seinen spätromantischen Mondscheingemälden heute international bekannt. Max Esser erlangte mit seinen Meissner Porzellan-Tierfiguren Weltruhm. Ferdinand Jühlke, in Barth geboren, erreichte als Lenné-Nachfolger in Potsdam und Begründer der IGA (Internationale Gartenbauausstellung) überregionale Bedeutung. Parallel bieten Sonderausstellungen zu regionalen und überregionalen Themen eine Bereicherung der ständigen Ausstellung. Publikationen dazu sind in unserem Museumsshop erhältlich.

Vineta Museum im Haus Nr. 16 – Barths geschichtsträchtigstes Gebäude

Das Vineta Museum im Haus Nr. 16 in Barth ist in einem eindrucksvollen Kaufmannshaus aus dem 18. Jahrhundert untergebracht, das von 1870 bis 1946 als städtisches Rathaus diente. Seit seiner Neueröffnung 1997 präsentiert das Museum auf drei Etagen die vielfältige Geschichte der Stadt Barth an der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns – zwischen der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst und der Boddenlandschaft nahe Stralsund.

Der Mythos Vineta – Tauchgang in einer nachgebauten U-Boot-Kabine

Im Obergeschoss widmet sich eine eigene Abteilung dem „Mythos Vineta". Besucher betreten den Raum U 98, der einer U-Boot-Kabine nachempfunden ist und an die Abenteuer von Kapitän Nemo und der Nautilus erinnert. Hier wird das gesamte Quellenmaterial zur Vineta-Theorie erlebnisorientiert aufbereitet, ergänzt durch die Rezeption des Stoffes in Literatur, Musik und Kunst.

Barther Stadtgeschichte – Von den Rügenfürsten bis zur Gegenwart

Die stadtgeschichtliche Dauerausstellung beleuchtet Barth von der Stadtgründung über die Herrschaft der Rügenfürsten und Pommernherzöge bis in die heutige Zeit. Ein eigenes Kapitel gilt der maritimen Geschichte der Stadt. Bedeutende Persönlichkeiten wie der Maler Louis Douzette mit seinen spätromantischen Mondscheingemälden, der Porzellanbildhauer Max Esser mit seinen weltberühmten Meissner Tierfiguren sowie Ferdinand Jühlke, Begründer der Internationalen Gartenbauausstellung, werden ausführlich vorgestellt.

Sonderausstellungen und Museumsshop im Vineta Museum Barth

Ergänzend zur Dauerausstellung zeigt das Vineta Museum regelmäßig wechselnde Sonderausstellungen zu regionalen und überregionalen Themen. Begleitende Publikationen sind im Museumsshop erhältlich und eignen sich als Erinnerung an einen Besuch in der Ostseestadt Barth.

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Ansprechpartner in den Bereichen Orthopädie-, Reha-Technik, Homecare und Sanitätsfachhandel. Zu den Kunden zählen Privatpersonen, Patienten, Ärzte, Pflegeeinrichtungen und Pflegedienste. Leistungen: individuelle Beratung, Hausbesuche, Orthesen und Prothesen aus unserer Werkstatt, Kompressionsstrümpfe als Maßanfertigung, dynamische Fußdruckmessungen, individuell gefertigte Schuh- und Sporteinlagen, Mobilitätshilfen, Homecare, Leihservice (Rollstühle, Rollatoren, Elektroscooter, Pflegebetten, u.v.m.).

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Die Marienkirche ist ein beachtlich großer Backsteinbau aus dem 13. Jh. (Chor), 14 Jh. (Hallenlanghaus) und dem 15. Jh. (Westturm). Im südlichen Seitenschiff befinden sich noch Reste der mittelalterlichen Ausmalung. Die St.-Marien-Kirche gehört wohl zu den beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt Barth. Der Bau der Backsteinkirche begann um 1300, erstmals erwähnt wurde sie im Jahre 1325. Die Kirche entstand in drei Bauphasen. Ihr ältester Teil, der Chor im Osten, ist frühgotisch. Mit Fertigstellung des Turms um 1450 wurde die dritte Bauphase abgeschlossen . Der Turm ist 80 Meter hoch und hat in Ziffernhöhe der Uhr eine Aussichtsplattform. Die größte Bronzeglocke des fünfstimmigen Geläutes stammt von 1585. Das Innere der Kirche wurde mehrfach verändert und durch Stüler in neugotischen Formen restauriert. Einen einmaligen Klang verspricht die vom Berliner Orgelbauer Buchholz und seinem Sohn geschaffene Orgel. Sie gehört zu den besonders wertvollen Orgeldenkmalen Deutschlands. Die Besonderheit liegt in der ihr eigenen Klangschönheit und in ihrer historischen Bedeutung. Das Instrument ist mit 42 originalen Registern das größte in Deutschland erhaltene Werk der Orgelbauer Buchholz und zugleich das große Jugendwerk des Sohnes. Ein besonderes Erlebnis sind die Orgelkonzerte. Der nördliche Teil der Kirche beherbergt ein kleines Museum, in welchem die kirchengeschichtliche Sammlung untergebracht ist. Sehenswert ist ein bronzenes Tauffass (Fünte) aus dem 14. Jhd., das einzige im vorpommerschen Raum. Bei einem Besuch der Kirche sollten Sie auch den Turm besteigen. Beim Aufstieg können Sie die Gewölbe von oben betrachten, einen Blick auf den beeindruckenden Dachstuhl werfen und die Glocken bestaunen. Nach 180 Stufen erreichen Sie in 55 m Höhe eine Plattform, von der aus Ihnen Fensteröffnungen zu allen Seiten eine fantastische Aussicht über Barth, auf den Bodden und die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst und das Umland bieten.