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Gutshaus Beseritz

Beseritz · Mecklenburgische Seenplatte · 53.7028° N, 13.4573° E
Gutshaus Beseritz

Markant ist der Mittelrisalit mit dem Wappenfeld am Hochgiebel.

Rechts sieht man den Turm mit dem ziegelgedeckten spitzen Helm. Johann August Schlettwein (bekannter Jurist und Nationalökonom) erbte durch seine Frau im Jahre 1784 das Gut. 1808 besaß die Tochter der Familie Schlettwein mit ihrer Familie Robertus das Gut. Das Gut wurde in der Familie weiter vererbt. Ab dem Jahre 1880 ließ nach einem Brand Christian Graf von Bernstorff nach Plänen von Georg Daniel das Gutshaus neu errichten. Nach 1945 war das Gutshaus ein Wohnhaus. Heute wird es als Gaststätte und für andere kulturelle Zwecke genutzt.

Gutshaus Beseritz – Geschichte eines mecklenburgischen Herrenhauses

Das Gutshaus Beseritz zählt zu den bemerkenswerten Gutshäusern im Inland von Mecklenburg-Vorpommern, unweit der Ostseeküste. Besonders ins Auge fällt der markante Mittelrisalit mit dem Wappenfeld am Hochgiebel sowie der charakteristische Turm mit seinem ziegelgedeckten spitzen Helm – beides prägende Merkmale der regionalen Gutshausarchitektur.

Von Johann August Schlettwein bis Graf von Bernstorff – die Besitzer des Guts Beseritz

Eine wechselvolle Besitzgeschichte prägt das Gut: Der bekannte Jurist und Nationalökonom Johann August Schlettwein erbte das Anwesen im Jahr 1784 durch seine Frau. 1808 ging es an die Familie Robertus, Nachkommen der Schlettweins, über und verblieb über Generationen im Familienbesitz. Nach einem Brand ließ Christian Graf von Bernstorff das Gutshaus ab 1880 nach Plänen des Architekten Georg Daniel neu errichten.

Gutshaus Beseritz heute – Gaststätte und Kulturort in der Mecklenburgischen Seenplatte

Nach 1945 diente das Gutshaus zunächst als Wohnhaus. Heute wird es als Gaststätte und für kulturelle Zwecke genutzt und ist damit ein lebendiger Teil des historischen Erbes der Region zwischen Neubrandenburg und der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns.