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Historische Wallanlagen Boizenburg

Boizenbug / Elbe · 53.3758° N, 10.7227° E
Historische Wallanlagen Boizenburg

Wahrscheinlich im 12.

Jahrhundert sind die historischen Wallanlagen von Boizenburg errichtet worden. Sie dienten dem Schutz der sich gerade entwickelnden Stadt an der Boize. Mehr als 45 Brücken über dem Wallgraben gaben der Stadt den Beinamen "Klein-Venedig des Nordens". Zur Überwachung des Handelsweges vom Harz in den Ostseeraum, der seinerzeit mitten durch das heutige Stadtgebiet führte, hatten die Slawen bereits drei Jahrhunderte zuvor im damaligen Fürstengarten eine Niederungsburg mit Graben, Erdwall und hölzernen Palisaden errichtet. Die noch heute sichtbaren Wallanlagen wurden im 12. Jahrhundert errichtet und umschließen die historische Altstadt. Sie bestehen aus einem mittleren Wall, der beidseitig von Gräben umschlossen ist, sowie einem inneren und äußeren Wall. Die vielen kleinen Fachwerkhäuser, die unmittelbar am inneren der beiden Gräben stadteinwärts errichtet wurden, sind durch mehr als 45 Brücken mit dem Mittelwall verbunden. Sie prägen heute noch das Stadtbild und gaben dem Ort den Beinamen "Klein-Venedig des Nordens". Besonders reizvoll ist der kleine "Wallpavillon", ein sechseckiger Fachwerkbau, der auf hölzernen Stelzen steht und dessen Dach mit einem Morgenstern bekrönt ist. Im späten 19. Jahrhundert wurde der Mittelwall auf seiner gesamten Länge beidseitig mit Linden bepflanzt, die heute zu stattlichen Exemplaren herangewachsen sind. Die Lindenallee des Kurzen Walls soll sogar seit 1789 bestehen.

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Die Historischen Wallanlagen Boizenburg / Elbe gehören zu den bemerkenswertesten mittelalterlichen Stadtbefestigungen in Mecklenburg-Vorpommern. Bereits im 12. Jahrhundert errichtet, umschließen sie die historische Altstadt mit einem ausgeklügelten System aus Wällen und Gräben – und verleihen Boizenburg seinen ungewöhnlichen Beinamen: „Klein-Venedig des Nordens".

Wallanlagen Boizenburg: Mittelalterliche Befestigungsanlage mit langer Geschichte

Schon Jahrhunderte vor dem Bau der heutigen Wallanlagen sicherten die Slawen diese strategisch bedeutsame Stelle: Eine Niederungsburg mit Erdwall, Graben und hölzernen Palisaden diente der Überwachung des wichtigen Handelsweges vom Harz in den Ostseeraum, der mitten durch das heutige Stadtgebiet führte. Die im 12. Jahrhundert errichteten Wallanlagen bestehen aus einem mittleren Wall, der beidseitig von Gräben flankiert wird, sowie einem inneren und einem äußeren Wall.

45 Brücken und der Wallpavillon – Stadtbild zwischen Fachwerk und Wasser

Mehr als 45 kleine Brücken verbinden die direkt am inneren Graben gelegenen Fachwerkhäuser mit dem Mittelwall – ein Anblick, der tatsächlich an die Kanäle Venedigs erinnert. Besonders sehenswert ist der sogenannte Wallpavillon: ein sechseckiger Fachwerkbau auf hölzernen Stelzen, dessen Dach von einem Morgenstern bekrönt wird. Im späten 19. Jahrhundert wurden auf dem Mittelwall beidseitig Linden gepflanzt, die heute zu stattlichen Bäumen herangewachsen sind. Die Lindenallee des Kurzen Walls soll sogar seit 1789 bestehen.

Boizenburg / Elbe als Ausflugsziel in Mecklenburg-Vorpommern

Boizenburg liegt im südwestlichen Mecklenburg-Vorpommern, fernab der bekannten Ostseestrände von Rügen, Usedom oder dem Fischland-Darß-Zingst – und bietet dennoch ein authentisches Stück norddeutscher Geschichte. Wer die Hansestädte Wismar, Rostock, Stralsund oder Greifswald besucht, kann Boizenburg als Ergänzung in eine Rundreise durch Mecklenburg-Vorpommern einbinden und dabei einen weniger bekannten, aber lohnenswerten Ort entdecken.

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