Rathaus Boizenburg
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Rathaus Boizenburg

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Markt 6

19258 Boizenburg

Das Boizenburger Rathaus wurde 1708 auf dem Marktplatz errichtet. Nur ein Jahr später fiel es einem Stadtbrand zum Opfer. 1711 wurde das Rathaus als barockes Fachwerkhaus neu errichtet. Wie viele andere Häuser und Teile der Stadtkirche St. Maria wurde auch das gerade erst fertig gestellte Boizenburger Rathaus 1709 Opfer eines großen Stadtbrandes, bei dem mehr als 150 Häuser von den Flammen vernichtet wurden. Der Ingenieur Jakob Reutz entwarf daraufhin die Innenstadt neu. Um dem Brandschutz besser gerecht werden zu können, erhielt das Zentrum einen schachbrettartigen Grundriss und gleichzeitig seine barocke Prägung. Im Mittelpunkt des Marktplatzes sollte wie schon zuvor das neue Rathaus stehen. Heute ist das freistehende Gebäude eines der bedeutendsten Beispiele barocker Fachwerksbaukunst. Das Besondere an diesem zweistöckigen Fachwerkbau ist der Laubengang, der sich über die gesamte Vorderseite erstreckt und von hölzernen Stützen getragen wird. Die Mitte des abgewalmten Mansarddaches krönt ein offenes Laternentürmchen und im Eingangsbereich des Rathauses wurde der Laubengang vorgezogen. Die Kolonnaden mit der alten Stadtwaage an den Deckenbalken erinnern noch heute an das frühere Markttreiben. Im Rahmen der allgemeinen Stadterneuerung wurde das Rathaus von 1993 bis 1996 umfangreich saniert und in seiner ursprünglichen Form von 1711 wieder hergestellt. Auch das kräftige Rot der Fassade entspricht der damaligen Gestaltung.

Rathaus Boizenburg – ein barockes Kleinod in Mecklenburg-Vorpommern

Das Rathaus Boizenburg gehört zu den beeindruckendsten Beispielen barocker Fachwerkbaukunst in der Region. Ursprünglich 1708 auf dem Marktplatz errichtet, fiel es bereits ein Jahr später einem verheerenden Stadtbrand zum Opfer, der mehr als 150 Häuser vernichtete. Nach den Entwürfen des Ingenieurs Jakob Reutz erhielt Boizenburg daraufhin eine neu geplante Innenstadt mit schachbrettartigem Grundriss – und 1711 ein neues Rathaus im Zentrum des Marktplatzes.

Laubengang, Mansarddach und historische Stadtwaage

Das zweigeschossige Fachwerkgebäude besticht durch seinen charakteristischen Laubengang, der sich über die gesamte Vorderfront erstreckt und von hölzernen Stützen getragen wird. Den Mittelpunkt des abgewalmten Mansarddaches krönt ein offenes Laternentürmchen. Im Eingangsbereich sind die Kolonnaden mit der alten Stadtwaage an den Deckenbalken erhalten – ein stiller Zeuge des einstigen Markttreibens. Von 1993 bis 1996 wurde das Gebäude umfassend saniert und in seiner ursprünglichen Form von 1711 wiederhergestellt, einschließlich des kräftigen Rots der Fassade. Wer die historischen Küstenstädte Mecklenburg-Vorpommerns wie Wismar, Stralsund oder Rostock schätzt, findet in Boizenburg ein weiteres architektonisches Highlight abseits der Ostseeküste.

Anreise zum Rathaus Boizenburg mit Bahn und Auto

Mit der Bahn ist Boizenburg bequem erreichbar – der Bahnhof Boizenburg/Elbe liegt nur etwa zwei Kilometer vom Rathaus entfernt. Wer mit dem Auto anreist, findet die nächsten Autobahnabfahrten im rund 17 Kilometer entfernten Bereich um Gudow und Gallin an der A24.