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Kirche Damshagen

Kirche Damshagen
📍

Klützer Straße 8

23948 Damshagen

Die Kirche Damshagen ist ein Backsteinbau aus dem 14. Jahrhundert mit bemerkenswerten architektonischen Details und historischen Kapellen. Ein bedeutendes Zeugnis der Geschichte im Klützer Winkel. Die Thomaskirche gehört zu den alten Kirchen aus der Zeit der deutschen Mission und Besiedlung des Klützer Winkels. Der Backsteinbau ist Anfang des 14. Jahrhunderts in drei Abschnitten erbaut worden. Die gesamten äußeren Wände des Langhauses wurden im Wendischen Verband gemauert. Der einschiffige Kirchenbau mit dem außen abgestrebten Chor mit 5/8-Schluss wurde innen wie außen mehrfach überformt. Außen wurden die gotischen Fenster modernisiert. Der ursprüngliche Zickzack-Fries am Langhaus ist in Teilen erhalten. An der Nordseite des Kirchenschiffes wurden Kapellen angebaut. Eine dient als Grabkapelle, die andere, ursprünglich der Aufgang zum Patronatsgestühl, wird heute als Leichenhalle genutzt.

Thomaskirche Damshagen – Gotik im Klützer Winkel

Die Kirche Damshagen, bekannt als Thomaskirche, zählt zu den ältesten Sakralbauten im Klützer Winkel und ist ein bedeutendes Zeugnis der mittelalterlichen Baugeschichte in Mecklenburg-Vorpommern. Der Backsteinbau entstand Anfang des 14. Jahrhunderts im Zuge der deutschen Mission und Besiedlung der Region und wurde in drei Abschnitten errichtet. Die Außenwände des Langhauses wurden im sogenannten Wendischen Verband gemauert – eine Technik, die für viele Kirchenbauten an der südlichen Ostseeküste charakteristisch ist, wie etwa in Wismar oder Rostock.

Architektur und historische Details der Backsteinkirche

Der einschiffige Bau besitzt einen außen abgestrebten Chor mit 5/8-Schluss und wurde im Laufe der Jahrhunderte sowohl innen als auch außen mehrfach überformt. Teile des ursprünglichen Zickzack-Frieses am Langhaus sind noch erhalten und geben einen Eindruck der ursprünglichen gotischen Gestaltung. Die gotischen Fenster wurden in späteren Epochen modernisiert.

Kapellen an der Nordseite des Kirchenschiffes

An der Nordseite des Kirchenschiffes wurden zwei Kapellen angebaut, die unterschiedliche Funktionen übernahmen. Eine dient bis heute als Grabkapelle, die andere – ursprünglich als Aufgang zum Patronatsgestühl angelegt – wird heute als Leichenhalle genutzt. Diese baulichen Ergänzungen spiegeln die wechselvolle Geschichte der Gemeinde und ihrer Nutzungsanforderungen wider.