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Kirche Cantnitz

Kirche Cantnitz
📍

OT Cantnitz, Am Seeberg

17258 Feldberger Seenlandschaft

Selbst kleinste Dörfer haben in Mecklenburg eine eigene Kirche. Da ist auch Cantnitz keine Ausnahme. Die Dorfkirche entstammt der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Allerdings ist die Kirche von Anfang an nicht romanisch, sondern in gotischer Bauweise errichtet. Anders als viele Dorfkirchen aus dieser Zeit ist die in Cantnitz ein Backsteinbau. Somit gilt sie als das besterhaltene Beispiel der frühgotischen Saalkirchen in Mecklenburg-Vorpommern. Anfang des 18. Jahrhunderts erweiterten die Dorfbewohner ihre Kirche um einen hölzernen Kirchturm. Leider mussten diese 1791 abgerissen werden. und wurde aus Mangel an Finanzen nicht wieder aufgebaut.

Kirche Cantnitz – frühgotischer Backsteinbau in der Feldberger Seenlandschaft

Die Kirche Cantnitz in der Feldberger Seenlandschaft ist ein bemerkenswertes Zeugnis mittelalterlicher Baukunst in Mecklenburg-Vorpommern. Das Gotteshaus stammt aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts und hebt sich von vielen anderen Dorfkirchen der Region deutlich ab: Anders als die meisten Kirchenbauten dieser Epoche wurde sie von Anfang an nicht im romanischen, sondern im gotischen Stil errichtet.

Besterhaltene frühgotische Saalkirche in Mecklenburg-Vorpommern

Besonders auffällig ist die Bauweise aus Backstein – in einer Zeit, in der Feldstein für Dorfkirchen weit verbreitet war. Damit gilt die Kirche Cantnitz heute als das besterhaltene Beispiel einer frühgotischen Saalkirche in ganz Mecklenburg-Vorpommern. Ähnlich wie die mittelalterlichen Kirchenbauten in Städten wie Stralsund, Greifswald oder Wismar zeugt auch dieser schlichte Dorfbau von der handwerklichen und architektonischen Qualität der Region im Mittelalter. Anfang des 18. Jahrhunderts ergänzten die Dorfbewohner das Gebäude um einen hölzernen Kirchturm, der jedoch 1791 wieder abgerissen werden musste und aus finanziellen Gründen nie ersetzt wurde.

Anreise zur Kirche Cantnitz in der Feldberger Seenlandschaft

Der nächstgelegene Bahnhof ist Cammin (Meckl) in rund 8,7 km Entfernung, gefolgt von Blankensee (ca. 8,8 km). Wer aus Richtung Burg Stargard anreist, hat ebenfalls eine gut erreichbare Bahnverbindung in etwa 14 km Entfernung. Alternativ bietet die nahegelegene Luzinfähre (ca. 7,1 km) eine malerische Anreisemöglichkeit über das Wasser der Feldberger Seenlandschaft.

Weitere Sehenswürdigkeiten in Feldberger Seenlandschaft

Touristinformation Feldberger Seenlandschaft

Touristinformation Feldberger Seenlandschaft

📍 Feldberger Seenlandschaft

Die Feldberger Seenlandschaft ist eine der jüngsten Endmoränenlandschaften Europas - wo die Sonne die Eiszeit berührt. Glasklare Seen und alte Buchenwälder prägen das hügelige Landschaftsbild. Wir informieren Sie gerne über Sehens- und Erlebenswertes in unserer Region und unterstützen Sie bei der Planung und Gestaltung Ihres Urlaubs. Die Feldberger Seenlandschaft ist eine der jüngsten Endmoränenlandschaften Europas - wo die Sonne die Eiszeit berührt. Die glasklaren Seen und die nahezu unberührten Wälder bieten hier noch Lebensraum für Fischotter, Seeadler und Schwarzstörche sowie wilde Orchideen und Sumpfporst. Lassen Sie den Alltagsstress hinter sich. Genießen Sie die Ruhe und entspannen Sie sich bei einem Spaziergang durch die herrliche Landschaft. Gleiten Sie mit dem Kanu über einen unserer zahlreichen Seen und sehen Sie dem am Himmel kreisenden Adler zu. Ob geführt oder individuell - die Feldberger Seenlandschaft lässt sich zu Land und auf dem Wasser auf viele Arten entdecken. Wir informieren Sie gerne über Sehens- und Erlebenswertes in unserer Region und unterstützen Sie bei der Planung und Gestaltung Ihres Urlaubs. Öffnungszeiten der Touristinformation: April - Juni und September - Oktober: Mo. - Fr.09.00 - 18.00 Uhr Sa.10.00 - 13.00 Uhr Juli und August: Mo. - Fr.09.00 - 18.00 Uhr Sa.10.00 - 15.00 Uhr So.10.00 - 13.00 Uhr November bis März: Mo. - Fr.10.00 - 16.00 Uhr

Luzinfähre & Bootsverleih

Luzinfähre & Bootsverleih

📍 Feldberger Seenlandschaft

Rufen Sie "Fährmann hol över" - und der Fährmann Tom bringt Wanderer, Spaziergänger und Radfahrer mit einer der letzten handbetriebenen Seilfähren Europas über den Schmalen Luzin sicher ans andere Ufer. Über 105 Stufen am Ende der Luzintreppe angekommen beginnt das Paradies am Schmalen Luzin. Die Feldberger Seenlandschaft, eine der jüngsten Endmoränenlandschaften, präsentiert sich hier in seiner einmaligen Schönheit. Türkisgrün schimmert der Schmale Luzin mit seinem glasklaren Wasser, eingerahmt von bewaldeten Steilhängen. Hier erwartet Sie die Luzinfähre mit Bootsverleih: idealer Ausgangspunkt für Freunde des Wasserwanderns. Der sieben Kilometer lange See ist für Verbrennungsmotoren gesperrt und die Erkundung der Natur von der Wasserseite hat hier seinen ganz besonderen Reiz. Auf naturbelassenen Wegen entlang der Ufer finden auch Wanderer im Fährladen mit Café Erfrischungen und Leckereien für den kleinen Hunger. In jedem Fall sollten Sie sich eine Fahrt mit der handbetriebenen Seilfähre, die zu jeder halben und vollen Stunde übersetzt, nicht entgehen lassen. Die Fähre verbindet Feldberg mit dem Hullerbusch und dem Fischerdorf Carwitz, wo der Hofladen der Schäferei und das Hans-Fallada-Museum zu einem Besuch einladen. Bei den Öffnungszeiten können sich tagesaktuelle und witterungsbedingte Änderungen direkt vor Ort ergeben.

Naturparkausstellung zum Naturpark "Feldberger Seenlandschaft" im Haus des Gastes

Naturparkausstellung zum Naturpark "Feldberger Seenlandschaft" im Haus des Gastes

📍 Feldberger Seenlandschaft

Im südöstlichen Bereich der Mecklenburgischen Seenplatte zwischen den Städten Fürstenberg, Woldegk und Neustrelitz befindet sich der 36.000 Hektar große Naturpark Feldberger Seenlandschaft. Neben zahlreichen Seen und Kesselmooren sind hier mit etwas Glück See- und Fischadler oder Biber zu bewundern. Einzigartig im Naturpark "Feldberger Seenlandschaft" ist der älteste deutsche Buchenwald - die "Heiligen Hallen". Er erhielt seinen Namen von den hohen Stämmen, die an gotische Kirchbauten erinnern. Landschaftlich wurde der Naturpark durch die letzte Eiszeit geprägt. Zusammen mit dem brandenburgischen Naturpark "Uckermärkische Seen" bildet er eine Einheit. Hier findet sich die komplette Abfolge einer glazialen Serie - angefangen bei Grundmoräne und Endmoräne bis hin zu Sander und Urstromtal. Letzteres bildet heute das Flusssystem der Havel. Neben See- und Fischadler kommt hier auch der seltene Schreiadler (Pommernadler) vor. Seinen Lebensraum hat dort ebenfalls der häufig vorkommende Fischotter. Er ist das Wappentier des Parks und sein Vorkommen gilt als Indiz für eine intakte Natur und saubere Gewässer. Bekannt ist der eiszeitlich geprägte Naturpark mit vielen Seen zudem durch den Dichter Hans Fallada, der in Carwitz lebte und arbeitete. Öffnungszeiten der Touristinformation und der Ausstellung: Oktober – März Mo. – Fr. 10.00 – 16.00 Uhr Sa. 10.00 – 13.00 Uhr April – September Mo. – Fr. 09.00 – 18.00 Uhr Sa. 10.00 – 13.00 Uhr Juli, August Sa. 10.00 – 15.00 Uhr So. 10.00 – 13.00 Uhr