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Fischereihafen Freest

Freest · Greifswald & Umgebung · 54.1379° N, 13.7290° E
Fischereihafen Freest

Das Fischerdorf Freest liegt direkt an der Peenemündung zum Greifswalder Bodden und beherbergt den größten Fischereihafen in MV.

Jeder 5. Fisch in MV wird hier gefangen, zumeist sind es Heringe, Flundern und Dorsch. Auch die älteste Räucherei Vorpommerns befindet sich in der Nähe des Hafens. Von Mai bis Oktober können Gäste stündlich mit dem Fährschiff auf die Insel Usedom, nach Peenemünde übersetzen. Eine Fahrradmitnahme ist auch möglich. 1995-2005 wurde der Hafen mit EU-Mitteln saniert. An der Kaikante wurden 26 Fischerhütten aufgestellt. Ein Funktionsgebäude mit Sanitäranlagen gehörte zum Gesamtprojekt. In diesem befindet sich auch eine Außenstelle der Lotsen und der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger. Angrenzend befinden sich Restaurants die vom Fisch, Eis und Kaffee und Kuchen das Angebot ergänzen. Umgebaute Fischkutter fahren mit Besuchern auf den Bodden und zur Insel Ruden. Eine Rad- und Fußgängerfähre bringt Besucher zur Insel Usedom und retour. Dort lohnt sich ein Besuch des Historisch-Technischen Museums in Peenemünde. Alljährlich findet im August das Freester Fischerfest statt.  Frischen Fisch kaufen Sie am frühen Vormittag direkt beim Fischer oder genießen ihn vor Ort in einem der Restaurants, die sowohl traditionelle als auch ausgefallenere Fisch-Spezialitäten im Angebot haben. Darüber hinaus erhalten Sie Einblicke in typisch regionale Handwerke beim Besuch der Bootswerft Freest und des Heimatmuseums. Fischerteppiche Freest Bei den Freester Fischerteppichen, auch „Perser der Ostsee“ genannt, handelt es sich um ein traditionelles handwerkliches Produkt aus Pommern, das insbesondere in der Weltwirtschaftskrise der 20er Jahre von Frauen und Kindern in Fischerdörfern als Zusatzverdienst geknüpft wurde. Jeder Teppich ist ein Unikat und besteht aus tausenden handgeknüpften Knoten. Route der Norddeutschen Romantik: Fischerdorf Freet - Romantisches Reisen Eine alte, unbefestigte Landstraße verband die Orte Wolgast, Katzow, Boltenhagen, Rappenhagen und Kemnitz. Bei schlechtem Wetter oder im Winter war dieser Weg nur schwer zu befahren. Runge machte sich daher gelegentlich zu Fuß auf den Weg nach Ludwigsburg oder Greifswald. Dabei durchquerte er ebenso wie Caspar David Friedrich, vermutlich während seiner Hochzeitsreise, das Fischerdorf Freest. Hier spielt die Fischerei eine große Rolle: auch heute zeichnen Salzhütten, Räuchereien und Fischernetze diesen Ort aus.

Fischereihafen Freest – Herz des Fischerdorfes an der Peenemündung

Der Fischereihafen Freest zählt zum größten Fischereihafen in Mecklenburg-Vorpommern. Das kleine Fischerdorf Freest liegt direkt an der Peenemündung zum Greifswalder Bodden und ist ein bedeutender Ort für die regionale Fischerei: Jeder fünfte Fisch in MV wird hier gefangen – vorwiegend Hering, Flunder und Dorsch. Frischen Fisch kaufen Besucher am frühen Vormittag direkt beim Fischer oder genießen regionale Spezialitäten in einem der angrenzenden Restaurants.

26 Fischerhütten, älteste Räucherei und Freester Fischerteppiche

Zwischen 1995 und 2005 wurde der Hafen mit EU-Mitteln umfassend saniert. Entlang der Kaikante entstanden 26 charakteristische Fischerhütten, die dem Hafen sein typisches Bild verleihen. In unmittelbarer Nähe befindet sich die älteste Räucherei Vorpommerns. Wer tiefer in die regionale Handwerkskultur eintauchen möchte, besucht die Bootswerft Freest oder das Heimatmuseum. Besonders sehenswert sind auch die sogenannten Freester Fischerteppiche – handgeknüpfte Unikate aus tausenden Knoten, die in der Tradition Pommerns stehen und auch als „Perser der Ostsee" bekannt sind.

Fähre nach Usedom und Ausflüge auf den Greifswalder Bodden

Von Mai bis Oktober setzen stündlich Fährschiffe von Freest zur Insel Usedom über, wobei auch Fahrräder mitgenommen werden können. Umgebaute Fischkutter nehmen Gäste mit auf den Bodden und zur Insel Ruden. Auf Usedom lohnt sich besonders ein Besuch des Historisch-Technischen Museums in Peenemünde. Alljährlich im August verwandelt sich der Hafen beim Freester Fischerfest in einen lebhaften Treffpunkt für Einheimische und Besucher aus der ganzen Ostseeregion.

Freest und die Route der Norddeutschen Romantik

Freest hat auch kulturhistorische Bedeutung: Der Maler Caspar David Friedrich durchquerte das Fischerdorf vermutlich während seiner Hochzeitsreise, ebenso wie Philipp Otto Runge auf seinen Wegen zwischen Greifswald und der Region. Noch heute prägen Salzhütten, Räuchereien und Fischernetze das Ortsbild und machen Freest zu einem authentischen Zeugnis norddeutscher Küstenkultur.

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Badestrand Freest

Badestrand Freest

Freest

Der Strand im Fischerdorf Freest ist zum Sonnenbaden hervorragend geeignet und hat darüber hinaus ein flaches kinderfreundliches Ufer mit einem kleinen Spielplatz. Gleich hinter der Düne ist der Fischereihafen Freest, wo es frischen und verarbeitenden Fisch gibt. Vom Matjes, Backfisch bis zur Räucherflunder ist für jeden etwas dabei. Das Dorf Freest findet man auf dem Festland 10 km nördlich von Wolgast unweit der Mündung des Peenestroms in die Ostsee. Der Blick vom Strand auf das Mündungsgebiet und die gegenüberliegende Peenemünde kann als ein echter Genuss beschrieben werden. Der Strand ist zum Sonnenbaden hervorragend geeignet und hat darüber hinaus ein flaches kinderfreundliches Ufer mit einem kleinen Spielplatz. Hunde sind am Strand nicht erlaubt.

Fischer Dirk Baumann

Fischer Dirk Baumann

Freest

Fischverkauf im Hafen von Freest Fangfrischer Fisch direkt vom Kutter

Bootswerft Freest

Bootswerft Freest

Freest

Die Bootswerft Freest ist aus der historischen Bootswerft Jarling hervorgegangen, die bereits seit 1889 bestand. Das Renovieren, Instandhalten und Modernisieren von traditionellen Schiffe und klassischer Yachten steht im Fokus der Bootswerft Freest. Der Große und der kleine Bootsschuppen nebst Slipanlagen, Marina und Winterlagerfläche blieben erhalten, die Charterflotte wird erweitert mit kleinen klassischen Holzcharterbooten für den Bodden, das Achterwasser und das Haff. Jeweils in der Wintersaison von November bis April stehen seit 2012 zwei Floßboote für die gemütliche Unterkunft im winterlichen Marinahafen bereit. Ein kleiner Museumsraum befindet sich zur Besichtigung im kleinen Bootsschuppen.