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Dorfkirche Garwitz

Garwitz · Schwerin & Umgebung · 53.4537° N, 11.6947° E
Dorfkirche Garwitz

In der gotischer Feldstein- und Ziegelkirche aus dem 14.

Jahrhundert befinden sich einzigartige Gedenktafeln und ein wertvoller Schnitzaltar aus dem 15. Jahrhundert. Die Dorfkirche Garwitz ist ein gotischer Feldstein- und Ziegelbau aus dem 14. Jahrhundert. 1996 wurde der Glockenturm neben der Kirche komplett restauriert und zeigt sich mit seinen zwei Glocken seitdem als besonders sehenswertes und offenes Bauwerk. Seltenheitswert haben Holztafeln im Inneren der Kirche, die an die Garwitzer Gefallenen des Ersten und Zweiten Weltkrieges und von 1870/71 erinnern. Ebenso wertvoll ist ein Schnitzalter aus dem 15. Jahrhundert, der die Kreuzigung detailreich und mit besonders vielen Figuren darstellt. 1854 lieferte der deutsche Orgelbaumeister Johann Heinrich Runge die Orgel, die bis heute in Betrieb ist.

Dorfkirche Garwitz – Gotischer Feldsteinbau aus dem 14. Jahrhundert

Die Dorfkirche Garwitz zählt zu den bemerkenswerten mittelalterlichen Sakralbauten im Binnenland Mecklenburg-Vorpommerns. Der gotische Feldstein- und Ziegelbau aus dem 14. Jahrhundert steht inmitten des kleinen Ortes Garwitz und gibt einen authentischen Einblick in die religiöse Baukunst der Region – wie sie ähnlich auch in Dörfern nahe Wismar, Schwerin oder Rostock zu finden ist.

Schnitzaltar, historische Orgel und Gedenktafeln in der Kirche Garwitz

Im Inneren der Kirche befindet sich ein besonders wertvoller Schnitzaltar aus dem 15. Jahrhundert, der die Kreuzigung mit ungewöhnlich vielen Figuren und großer Detailgenauigkeit darstellt. Ergänzt wird das Inventar durch hölzerne Gedenktafeln, die an die Gefallenen der Kriege von 1870/71 sowie des Ersten und Zweiten Weltkrieges erinnern – ein stilles, bewegendes Zeugnis der Dorfgeschichte. Die Orgel, 1854 vom deutschen Orgelbaumeister Johann Heinrich Runge gefertigt, ist bis heute in Betrieb und damit ein klingendes Kulturdenkmal.

Restaurierter Glockenturm als offenes Baudenkmal

Neben dem Kirchenschiff lohnt auch ein Blick auf den freistehenden Glockenturm, der 1996 vollständig restauriert wurde. Mit seinen zwei Glocken präsentiert er sich als offenes und anschauliches Baudenkmal, das die handwerkliche Tradition der Region widerspiegelt.