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Landschaftspark Burg Schlitz

Hohen Demzin · Mecklenburgische Seenplatte · 53.6990° N, 12.5418° E
Landschaftspark Burg Schlitz

Der 180ha große englische Landschaftspark, der Burg Schlitz umgibt, wurde vom Bauherren Graf Hans von Schlitz selbst entworfen.

Viele Eindrücke können bei einem ausgedehnten Spaziergang durch den Park, der in einer hügeligen Landschaft liegt, gesammelt werden. Es ist eine Reise in die Vergangenheit, in die Zeiten der Romantik und des Aufklärertums. Der Park wurde durch Graf von Schlitz mit 36 Denkmäler und Gedenkstätten ausgestattet - unter anderem in Form von Obelisken, Säulen und Grotten, die teilweise mit Inschriften versehen sind. Die gesamte Anlage spiegelt in hervorragender Weise die Zeit wider, in der sie angelegt wurde. Nördlich des Schlosses liegt die neugotische Kapelle von 1822, die dem Park ein malerisches Ambiete verleiht. Als herausragende Exponate gelten der Nymphenbrunnen mit drei in Bronze gegossenen tanzenden Mädchen, der 1903 von Walter Schott geschaffen wurde, sowie eine Gruppe zweier spielender Bären von Emil Manz, aus dem Jahr 1939 in Bronzeguss. Eine Kopie des Nymphenbrunnens findet man im New Yorker Central Park. Empfohlen wird eine geführte Wanderung, bei der Besucher eine Fülle von interessanten Begebenheiten und Erkenntnissen erfahren werden.

Landschaftspark Burg Schlitz in Hohen Demzin – Romantik im Herzen Mecklenburg-Vorpommerns

Der Landschaftspark Burg Schlitz in Hohen Demzin zählt zu den bemerkenswertesten Gartenanlagen in Mecklenburg-Vorpommern. Auf rund 180 Hektar erstreckt sich ein englischer Landschaftspark, den Graf Hans von Schlitz im Geist der Romantik und Aufklärung selbst entworfen hat. Die hügelige Parklandschaft lädt zu ausgedehnten Spaziergängen ein und bietet einen eindrucksvollen Einblick in die Gestaltungsideale des frühen 19. Jahrhunderts.

36 Denkmäler und Kunstwerke im Parkgelände

Graf von Schlitz stattete den Park mit insgesamt 36 Denkmälern und Gedenkstätten aus – darunter Obelisken, Säulen und Grotten, teils mit historischen Inschriften versehen. Besonders sehenswert sind der Nymphenbrunnen von 1903, ein Werk des Bildhauers Walter Schott mit drei tanzenden Mädchen in Bronze, sowie eine Bronzegruppe zweier spielender Bären von Emil Manz aus dem Jahr 1939. Eine Kopie des Nymphenbrunnens findet sich sogar im New Yorker Central Park. Nördlich des Schlosses ergänzt eine neugotische Kapelle von 1822 das malerische Ensemble.

Geführte Wanderungen durch den historischen Schlosspark

Wer den Park in seiner ganzen Tiefe erleben möchte, dem wird eine geführte Wanderung empfohlen. Dabei lassen sich zahlreiche historische Zusammenhänge und Hintergründe zur Entstehungsgeschichte der Anlage erfahren. Der Landschaftspark Burg Schlitz liegt im Binnenland Mecklenburg-Vorpommerns und ist ein lohnenswertes Ausflugsziel für Gäste, die während ihres Urlaubs an der Ostseeküste – etwa in Rostock, auf dem Fischland-Darß-Zingst oder in Stralsund – auch das reizvolle Hinterland der Region erkunden möchten.

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Skulpturenweg Burg Schlitz- Görzhausen

Skulpturenweg Burg Schlitz- Görzhausen

Hohen Demzin

Kunst am Wegesrand..., was für eine Idee! Skulpturen, die in der Natur & dem vorhandenen Kulturraum regelrecht "leben". Feuer,- Milleniumbäume, Kuhschellen, ein Spiegelei, Ahnen- oder Sendesteine, Stelen, Pyramiden und Kuschellen..., Zu jeder Jahreszeit, bei jedem Wetter, mit immer wieder neuen Eindrücken - ein super Erlebnis... Ein Ausstellungsraum unter freiem Himmel, ein Weg, den man entlangwandeln und dabei nicht nur die Kunst sehen kann, sondern auch eine atemberaubende Natur: Die Mecklenburgische Schweiz. Diesen Namen mag man als Schweizer belustigt zur Kenntnis nehmen, aber für mecklenburgische Verhältnisse ragen die Hügel hoch empor. Sanft steigen die Hügel an, sanft fallen sie wieder ab, und so entsteht eine Glätte, eine Harmonie, die ihresgleichen sucht. Hierhin zieht es am Anfang des 19. Jahrhunderts Hans Graf von Schlitz, der sein neuerbautes Schloss „Burg Schlitz“ mit einem ungewöhnlichen Park umgibt. Graf Schlitz pflanzt viele Bäume, darunter exotische Gewächse, und legt gekonnt weitläufige Spazierwege an. Er lässt sechsunddreißig Denkmäler errichten: Säulen, Obelisken, Grotten und sogar Seen. Zu dieser Zeit wird auch Görzhausen angelegt – heute Zentrum des neuen Skulpturenwegs, der zwischen hier und Burg Schlitz entsteht. Die beiden Künstler Wilfried Duwentester und Bernd Uiberall greifen Ende der Neunziger Jahre des 20. Jahrhunderts die Idee des Grafen auf und führen sie hinüber in die Begegnung mit Skulpturen der Gegenwart. Die Skulpturen „leben“ unter freiem Himmel in Korrespondenz mit der Weite und der vorhandenen Kulturlandschaft, die bereits seit Jahrhunderten durch den Menschen beeinflusst wurde und doch eine starke, geradezu überschäumende Natur in sich birgt. Der Skulpturenweg lebt ganz wesentlich davon, dass die Künstler die vorgefundene Landschaft schon beim Entstehen der Kunst mit einbeziehen. Dem so entstehenden Dialog zwischen Landschaft und Kunst können wir dann als Spaziergänger lauschen. Jeder Besuch des Skulpturenwegs ist anders. Das unterschiedliche Wetter und die Jahreszeiten verleihen der Landschaft immer wieder eine ganz andere Note, so dass eine enorme Vielfalt der Eindrücke sogar am selben Platz, mit der selben Skulptur entsteht.

Aussichtspunkt Röthelberg

Aussichtspunkt Röthelberg

Hohen Demzin

Der Röthelberg erhebt sich mit einer Höhe von 96,5 Metern über das Malchiner Becken und ist ein beliebter Aussichtspunkt, von dem man die Weite der Landschaft überblicken kann. Seinen Namen verdankt er dem Wort „roden“, denn schon früh wurde seine Bewaldung zur Gewinnung von Holz und Ackerflächen entfernt. Heute lädt der Röthelberg nicht nur zum Verweilen und Genießen der Aussicht ein – er ist auch ein lebendiges Geschichtsbuch, das von Natur, Eiszeit und menschlicher Kultur gleichermaßen erzählt. Ein besonderer Anziehungspunkt ist zudem der Skulpturenweg, der sich rund um den Berg erstreckt. Hier verbinden sich Kunst und Natur auf einzigartige Weise: Zwischen alten Bäumen und weiten Blicken tauchen immer wieder Skulpturen auf, die zum Innehalten, Nachdenken und Entdecken einladen. So wird der Röthelberg nicht nur zu einem Ort der Geschichte, sondern auch zu einem Ort der Inspiration. Oben angekommen, erblickt man ein erstaunlich hügeliges Stück Mecklenburg mit weiten Wiesen, kleinen Waldstücken und blau heraufblitzenden Seen. 832 Kilometer sind es übrigens von hier bis in die Schweiz. Den Weg kann man sich getrost sparen …