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Feldsteinkirche Japenzin

Japenzin · Mecklenburgische Seenplatte · 53.7686° N, 13.4572° E
Feldsteinkirche Japenzin

Die Feldsteinkirche Japenzin stammt aus dem 15.

Jahrhundert. Die Kirche in Japenzin ist ein Feldsteinbau, der offenbar einen älteren Fachwerkbau ummantelt. Die Glocken gelten als das älteste Glockenensemble in Vorpommern, die älteste Glocke wurde um 1400 angefertigt. Sehenswert ist die mit Sternenhimmel versehene Kassettendecke und der Schnitzaltar aus der Zeit um 1500, der im Mittelschrein Maria zwischen dem Heiligen Martin und der Heiligen Katharina sowie an den Seiten weitere Heilige zeigt.

Feldsteinkirche Japenzin – ein mittelalterliches Kleinod in Vorpommern

Die Feldsteinkirche Japenzin zählt zu den bemerkenswerten historischen Sakralbauten in der Ostseeregion Mecklenburg-Vorpommern. Das Gotteshaus stammt aus dem 15. Jahrhundert und ist ein Feldsteinbau, der offenbar einen noch älteren Fachwerkbau ummantelt – ein in Vorpommern seltenes Zeugnis mehrerer Bauepochen unter einem Dach.

Ältestes Glockenensemble Vorpommerns in Japenzin

Besonders bedeutsam ist das Geläut der Kirche: Die Glocken gelten als das älteste Glockenensemble in Vorpommern, wobei die älteste Glocke bereits um 1400 gegossen wurde. Damit überragt die Kirchengemeinde Japenzin in diesem Punkt sogar bekannte Städte wie Greifswald oder Stralsund.

Kassettendecke mit Sternenhimmel und Schnitzaltar um 1500

Im Inneren beeindrucken zwei Ausstattungsstücke besonders: Die Kassettendecke ist mit einem Sternenhimmel versehen und verleiht dem schlichten Kirchenraum eine stille Feierlichkeit. Der Schnitzaltar aus der Zeit um 1500 zeigt im Mittelschrein Maria zwischen dem Heiligen Martin und der Heiligen Katharina sowie weitere Heiligenfiguren an den Seiten – ein herausragendes Beispiel spätmittelalterlicher Schnitzkunst in der Region zwischen Rügen und Greifswalder Bodden.