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Regionalmuseum Kaliß

Kaliß · 53.1568° N, 11.3263° E
Regionalmuseum Kaliß

Das Regionalmuseum Kaliß in der ehemaligen Dorfschule beherbergt die heimatkundliche und geologische Sammlung des Lehrers und Heimatkundlers Hans-Joachim Bötefür (gest.).

). Besucher erhalten hier einen Einblick in die Geologie des Wanzeberges sowie in die Geschichte der Papierfabrik Neu Kaliß und des Braunkohlebergbaus um Malliß. Im Mittelpunkt der Museumsarbeit steht die Geologie des Wanzebergs als regionale Besonderheit. Reichhaltige Vorkommen von Gips, Ton, Salz und Braunkohle hatten zur Folge, dass in der Region um Malliß seit 1304 Bergbau betrieben wurde. Besonders der Braunkohlebergbau wird in der Ausstellung anhand von verschiedenen Exponaten und Modellen dargestellt. Eine weitere Ausstellung widmet sich der Geschichte der Feinpapierfabrik Neu Kaliß. Dokumente wie Patentschriften, Pläne und Zeichnungen sowie Fotos zeugen von der Entwicklung des Betriebes. Ergänzt wird die Ausstellung durch altes Inventar. In einer weiteren Abteilung des Regionalmuseums sind unzählige Fossilien zu sehen, die in der Region gefunden wurden sowie archäologische Fundstücke wie steinzeitliche Werkzeuge, Gefäße und andere Grabungsfunde. Darunter befinden sich auch Reste des Eingangs zum Marienstollen, die bei Restaurierungsarbeiten 1996 freigelegt wurden. Ständig wechselnde Ausstellungen gibt es im Obergeschoss der Regionalmuseums. Hier geben einheimische Künstler einen Einblick in ihre kreative Tätigkeit.

Regionalmuseum Kaliß: Heimatgeschichte in der alten Dorfschule

Das Regionalmuseum Kaliß im südlichen Mecklenburg-Vorpommern ist in einer ehemaligen Dorfschule untergebracht und bewahrt die umfangreiche heimatkundliche und geologische Sammlung des Lehrers und Heimatkundlers Hans-Joachim Bötefür. Im Mittelpunkt steht die Geologie des Wanzeberges, einer regionalen Besonderheit, die die Geschichte der gesamten Gegend um Malliß maßgeblich geprägt hat.

Braunkohlebergbau und Papierfabrik Neu Kaliß als regionale Zeugnisse

Reiche Vorkommen von Gips, Ton, Salz und Braunkohle am Wanzeberg führten dazu, dass in der Region seit 1304 Bergbau betrieben wurde. Anhand von Exponaten und Modellen wird dieser Braunkohlebergbau anschaulich dargestellt. Eine eigene Ausstellungsabteilung widmet sich der Geschichte der Feinpapierfabrik Neu Kaliß: Patentschriften, Pläne, Zeichnungen und Fotografien dokumentieren die Entwicklung des Betriebes, ergänzt durch originales historisches Inventar.

Fossilien, archäologische Funde und wechselnde Kunstausstellungen

Weitere Highlights des Museums sind zahlreiche Fossilien aus der Region sowie archäologische Fundstücke wie steinzeitliche Werkzeuge, Gefäße und Grabungsfunde. Besonders bemerkenswert sind Reste des Eingangs zum Marienstollen, die 1996 bei Restaurierungsarbeiten freigelegt wurden. Im Obergeschoss präsentieren einheimische Künstler in regelmäßig wechselnden Ausstellungen ihre Arbeiten und geben so einen lebendigen Einblick in das kreative Schaffen der Region.