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St. Jacobs-Kirche Kasnevitz

Kasnevitz · Rügen · 54.3398° N, 13.4163° E
St. Jacobs-Kirche Kasnevitz

Weithin grüßt der schlanke mit einer massiven Spitze aufgeführte Turm der Kasnevitzer St.

Jacobs-Kirche. Dieser Turm soll zwei Vorgänger gehabt haben. Nachdem in der 2. Hälfte des 14. Jahrhunderts Chor und Sakristei der Kirche gebaut und wenig später das Langhaus angefügt worden war, muss es noch zur mittelalterlichen Zeit zum Bau eines Kirchturms gekommen sein. Der Chronist erwähnt einen Turm, der angeblich in Ziegeln errichtet und mit Kupfer eingedeckt war. Er soll am 1. Adventssonntag des Jahres 1641 eingestürzt sein. "Die unbeschädigt gebliebenen Glocken wurden darauf in einer unweit der Kirche stehenden Eiche aufgehängt ... " Ein neuer Glockenturm wurde im Jahre 1768 erbaut. Sehr auffällig am Langhaus der Kirche sind die hohen Spitzbogenfenster. Im Inneren ist die Kirche verputzt und wurde in den Jahren 1990/91 neu ausgemalt. Die Kanzel befand sich ursprünglich direkt auf dem Altar. 1958 wurde sie herabgenommen und an ihrem jetzigen Platz am Triumphbogen angebracht. Neben ihr befindet sich eine Sanduhr, mit der dem Prediger die Länge seiner Predigt angezeigt werden soll. Die Namen der Prediger seit der Reformation sind auf einer Tafel neben der Kanzel notiert.

St. Jacobs-Kirche Kasnevitz – ein gotisches Zeugnis auf Rügen

Weithin sichtbar grüßt der schlanke Turm der St. Jacobs-Kirche Kasnevitz über die Landschaft der Insel Rügen in Mecklenburg-Vorpommern. Chor und Sakristei entstanden in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts, kurz darauf wurde das Langhaus angefügt. Besonders auffällig sind die hohen Spitzbogenfenster, die dem Bau seinen charakteristischen gotischen Ausdruck verleihen.

Ein Turm mit bewegter Geschichte – Einsturz und Neuanfang

Der heutige Turm ist bereits der dritte seiner Art. Der erste soll aus Ziegeln erbaut und mit Kupfer eingedeckt gewesen sein, bevor er am 1. Adventssonntag des Jahres 1641 einstürzte. Die unbeschädigten Glocken wurden daraufhin provisorisch in einer nahegelegenen Eiche aufgehängt. Erst 1768 entstand ein neuer Glockenturm, der das Ortsbild von Kasnevitz bis heute prägt.

Kanzel, Sanduhr und Innenausstattung der Kirche Kasnevitz

Im Inneren zeigt die St. Jacobs-Kirche eine schlichte, verputzte Gestaltung mit einer Neuausmalung aus den Jahren 1990/91. Besonders interessant ist die Kanzel: Ursprünglich direkt auf dem Altar platziert, wurde sie 1958 abgenommen und am Triumphbogen neu aufgestellt. Neben ihr hängt noch heute eine Sanduhr, die einst dem Prediger die Länge seiner Predigt anzeigte. Eine Tafel daneben verzeichnet die Namen aller Prediger seit der Reformation.