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Kirche Langenhanshagen

Langenhanshagen · Fischland-Darß-Zingst · 54.2721° N, 12.6762° E
Kirche Langenhanshagen

Die Kirche Langenhanshagen ist ein spätgotisches Kirchengebäude aus der ersten Hälfte des 14.

Jahrhunderts. Dieses Kirchlein ohne Turm ist aus gotischer Zeit und weist derzeit keine erkennbaren Bauschäden auf. Was man erst später wahrnimmt, ist der bildschöne Chor. Dass die Kirche so schmuck aussieht, ist umfangreichen Instandsetzungsarbeiten in den Jahren 1992 bis 2003 zu danken, nachdem sie zu DDR-Zeiten auf Drängen der staatlichen Organe abgerissen werden sollte. Engagierte Gemeindemitglieder konnten das zum Glück verhindern. Die Kirche stammt aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts. Die gepflegte Feldsteinmauer ist vollständig und hübsch anzusehen. Der Altar (um 1500 gefertigt) wurde zunächst ausgelagert, dann gereinigt und befindet sich derzeit auf der Empore der Kirche. Er stellt zur Zeit das einzige "Möbelstück" dar. Bedeutende Glasfenster sind in Museen ausgelagert. Die Orgel von Barnim Grüneberg aus Stettin, 1879 errichtet, ist im Orgelmuseum in Malchow zu bewundern. Der Verbleib des ursprünglichen Gestühls ist nicht bekannt. Die Kirche wird in den Sommermonaten aufgrund des fehlenden "Mobiliars" und der besonderen Athmophäre verschiedentlich als Ausstellungskirche und Künstlerkirche genutzt. Am vierten Advent findet in der Kirche in Langenhanshagen traditionell der sogenannte "Lichtergottesdienst" statt. Das heißt, dass Chöre der Umgebung in einem "anderen Gottesdienst" gemeinsam singen. Insgesamt gibt es für die Langenhanshäger Kirche ein starkes ehrenamtliches Engagement. Telefonische Anmeldung für Führungen unter 038225 30377 (Werner Thimjahn).

Spätgotische Kirche Langenhanshagen – ein Kleinod aus dem 14. Jahrhundert

Die Kirche Langenhanshagen zählt zu den stillen, aber bemerkenswerten Sakralbauten im ländlichen Mecklenburg-Vorpommern. Das turmlose Feldsteingebäude stammt aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts und präsentiert sich heute in einem gepflegten Zustand – ein Ergebnis umfangreicher Instandsetzungsarbeiten zwischen 1992 und 2003. Dass die Kirche überhaupt noch steht, verdankt Langenhanshagen dem Einsatz engagierter Gemeindemitglieder, die einen geplanten Abriss zu DDR-Zeiten verhindern konnten.

Altar, Orgel und ausgelagerte Kunstschätze der Dorfkirche

Im Inneren fällt zunächst die schlichte Atmosphäre auf – das originale Gestühl fehlt, und bedeutende Glasfenster wurden in Museen ausgelagert. Ein Altar aus der Zeit um 1500 befindet sich auf der Empore und ist das einzige verbliebene Ausstattungsstück. Die historische Orgel von Barnim Grüneberg aus Stettin, erbaut 1879, ist heute im Orgelmuseum in Malchow zu besichtigen – nicht weit entfernt von bekannten Reisezielen wie Rostock oder der Mecklenburgischen Seenplatte.

Lichtergottesdienst und Künstlerkirche – lebendige Nutzung in Langenhanshagen

Die besondere Atmosphäre des nahezu möbelfreien Kirchenraums macht das Gebäude in den Sommermonaten zu einem beliebten Ort für Ausstellungen und Kunstprojekte. Alljährlich am vierten Advent findet der traditionelle Lichtergottesdienst statt, bei dem Chöre aus der Umgebung gemeinsam singen. Das ehrenamtliche Engagement rund um die Kirche ist bis heute bemerkenswert stark. Geführte Besichtigungen sind auf Anfrage möglich.