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Wasserwanderrastplatz Lassan

Lassan · Usedom · 53.9506° N, 13.8471° E
Wasserwanderrastplatz Lassan

Der Wasserwanderrastplatz Lassan liegt am Peenestrom.

Wasserwanderrastplatz Lassan am Peenestrom

Der Wasserwanderrastplatz Lassan liegt direkt am Peenestrom und ist ein praktischer Anlaufpunkt für Wassersportler, die die Gewässer Mecklenburg-Vorpommerns erkunden. Mit rund 50 Liegeplätzen bietet der Rastplatz ausreichend Kapazität für Sportboote und Kanus, die auf dem Peenestrom unterwegs sind.

Lassan als Ausgangspunkt für Touren auf dem Peenestrom

Der Peenestrom verbindet das Achterwasser mit dem Greifswalder Bodden und führt Wasserwanderer durch eine naturreiche Küstenlandschaft. Von Lassan aus lassen sich Touren in Richtung Usedom oder zur Hansestadt Greifswald unternehmen. Die Region gehört zu den reizvollsten Wassersportgebieten an der deutschen Ostseeküste und zieht Paddler wie Segler gleichermaßen an.

Die Kleinstadt Lassan in Vorpommern

Lassan ist eine der kleinsten Städte Mecklenburg-Vorpommerns und liegt im Landkreis Vorpommern-Greifswald. Der historische Stadtkern mit seinen Fachwerkhäusern macht den Ort zu einem lohnenswerten Zwischenstopp auf einer Wasserwanderroute entlang des Peenestroms.

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Weitere Sehenswürdigkeiten in Lassan

Museum Lassaner Mühle

Museum Lassaner Mühle

Lassan

Die Wassermühle Lassan, heute Heimatmuseum, zeigt eine faszinierende Reise durch die Stadtgeschichte und das Müllerhandwerk. Erleben Sie die historischen Maschinen und eine einzigartige Ausstellung zur lokalen Handwerkskunst. Die ehemalige Lassaner Wassermühle, ein beeindruckendes Bauwerk aus dem 19. Jahrhundert, erzählt die lange Geschichte der Stadt Lassan und ihrer Bewohner. Die Mühle wurde erstmals 1410 urkundlich erwähnt und spielte eine wichtige Rolle in der lokalen Wirtschaft. 1803 fiel sie jedoch einem Brand zum Opfer, bevor sie im 19. Jahrhundert auf den alten Fundamenten wieder aufgebaut wurde. Ursprünglich diente die Mühle bis etwa 1930 der Mehlproduktion mit einem oberschlächtigen Wasserrad, bevor sie auf Diesel- und später Elektromotoren umgestellt wurde. Bis 1976 war die Mühle in Betrieb und versorgte die umliegenden Gemeinden. Nach ihrer Stilllegung stand das Gebäude einige Jahre leer, bis engagierte Bürger 1982 die Restaurierung in die Hand nahmen. Dank dieser Bemühungen wurde die Mühle am 9. Juli 1988 als Heimatmuseum eröffnet. Heute können Besucher die erhaltenen technischen Einrichtungen bewundern, darunter originale Maschinen und Walzenstühle, die einen Einblick in das traditionelle Müllerhandwerk geben. Neben der Mühlentechnik dokumentiert das Museum die Geschichte der Stadt Lassan von ihren Anfängen als Fischersiedlung im 12. Jahrhundert bis hin zur Blütezeit im 19. Jahrhundert, als bis zu 200 Tischler in der Stadt tätig waren. Eine besondere Ausstellung zeigt das Holz verarbeitende Handwerk zwischen 1890 und 1910, als Lassan für seine Tischlerkunst berühmt war. Auch die Geschichte der Fischerei und des Hafens wird anschaulich dargestellt. Die Wassermühle, die unter Denkmalschutz steht, ist ein bedeutendes Zeugnis der regionalen Industrie- und Handwerksgeschichte und bietet eine einzigartige Gelegenheit, die Vergangenheit der Stadt hautnah zu erleben.

Stadtmauer Lassan

Stadtmauer Lassan

Lassan

Die Stadtmauer Lassan ist Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung. Direkt neben der Lassaner Kirche befinden sich die in den 1990er Jahren umfassend sanierten Teile der einstigen mittelalterlichen Stadtbefestigung.