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Herrenhaus Liepen

Herrenhaus Liepen
📍

Am Gutspark 6

17099 Liepen

Im versteckten Liepen wartet ein ganzes Kunsthaus, zeitweise bewohnt zu werden. Hausherrin Birgit Pöschel stellt das belaubte Gutshaus mit 20 Schlafmöglichkeiten und weitläufigem drei Hektar großem Park zur Verfügung. Temporär sind auch Werke von Malern vornehmlich der Leipziger Schule in den hohen Räumen zu sehen – Clemens Gröszer, Jost Heyder, Peter Makolies, Carlo Broschewitz, um nur einige zu nennen. Geladen wird in die Villa Suburbana auch zu Kunstsommerfesten, Konzerten und Lesungen.

Herrenhaus Liepen – ein Gutshaus als lebendiges Kunsthaus

Im kleinen Ort Liepen, inmitten der reizvollen Landschaft Mecklenburg-Vorpommerns, verbirgt sich das Herrenhaus Liepen – ein außergewöhnlicher Ort, der Kunst und Wohnen auf besondere Weise verbindet. Hausherrin Birgit Pöschel öffnet ihr weitläufiges Gutshaus für Gäste, die hier in 20 Schlafmöglichkeiten übernachten und in die Atmosphäre eines lebendigen Kunsthauses eintauchen können.

Werke der Leipziger Schule im historischen Gutshaus

In den hohen, lichtdurchfluteten Räumen des Herrenhauses sind zeitweise Werke namhafter Maler zu sehen, darunter Clemens Gröszer, Jost Heyder, Peter Makolies und Carlo Broschewitz – allesamt bedeutende Vertreter der Leipziger Schule. Das Gutshaus trägt auch den Namen Villa Suburbana und lädt regelmäßig zu Kunstsommerfesten, Konzerten und Lesungen ein.

Park und Umgebung nahe Greifswald und der Ostseeküste

Der drei Hektar große Park rund um das Herrenhaus bietet Raum zum Spazieren und Innehalten. Liepen liegt in unmittelbarer Nähe zur Ostseeküste und ist von Greifswald aus gut zu erreichen – ideal für alle, die Kunst und die Natur Mecklenburg-Vorpommerns miteinander verbinden möchten.

Weitere Sehenswürdigkeiten in Liepen

Großsteingräber Liepen

Großsteingräber Liepen

📍 Liepen

Die Großsteingräber an der Recknitz bei Liepen gehören zu den besterhaltensten Bauwerken aus der späten Jungsteinzeit (3500 - 2800 v.u.Z.). Sie sind damit die ältesten Zeugnisse menschlicher Baukunst in dieser Region. Bei Ausgrabungen in den 1960er Jahren sind Gefäße, Klingen, Pfeilspitzen, aber auch Bernsteinperlen gefunden worden. Um Liepen herum sind ca. 10 Großsteingräber dokumentiert. Die am besten zugänglichen und auch am sehenswertesten sind zwei Anlagen nahe der Recknitz, die man - von Liepen kommend - kurz vor der Recknitz einem Weg am Waldrand folgend nach ca. 200 m auf der rechten Seite im Wald liegen sieht. Bei beiden Anlagen handelt es sich um Ganggräber und damit um die größte Grabform in der Megalithbauweise. Sie sind zwischen 3500 und 2800 v. Chr. entstanden in der Zeit der Trichterbecherkultur, eine Bezeichnung, die auf die Form der damals verwendeten Keramikgefäße zurückgeht. Die Gräber sind ca. 6 m lang und noch drei bzw. zwei der vier Decksteine sind noch in ihrer ursprünglichen Position. Allein in einem der beiden Gräber sind neben Holzkohle, menschlichen Knochen (darunter vier Schädel) und 79 Scherben weiterhin 52 Klingen, 40 Querschneider, sechs Bernsteinperlen, fünf Klingenkratzer, fünf Schaber, vier Schlagsteine, drei Schmalmeißel, drei doppelkonische Gefaße, zwei Schultergefäße, zwei weitmündige Gefäße, zwei Bohrer, eine Sandsteinscheibe, ein Flachbeil, ein Hohlmeißel, eine Trichterschale sowie ein tonnenförmiges Gefäß gefunden worden. An den Großsteingräbern befinden sich Erklärungstafeln zur Entstehung der Bauwerke und zur Lebensweise der ersten hier siedelnden Ackerbauern und Viehzüchter.

Lieper Zwillinge - 2 Findlinge mit Inschrift

Lieper Zwillinge - 2 Findlinge mit Inschrift

📍 Liepen

Bei den Lieper Zwillingen handelt es sich um zwei, noch über 2,50 Meter aus dem Boden ragende, Findlinge, die im Jahr 1925 für Erholungssuchende und Wanderer aufgestellt wurden. Sie mahnen mit ihren Inschriften zur Achtung von Natur und Landschaft. Die Lieper Zwillinge befinden sich in einem Wald im Bereich des südlichen Oberhanges des Recknitztals, unweit des Dorfes Liepen und gehören zum LSG Lieper Burg. Die namensgebende Burg liegt ganz in der Nähe der Zwillinge: Den Weg am Feldrand den Berg hinauf gehend, gelangt man zur Lieper Burg, eine frühslawische Höhenburg aus dem 8. Jahrhundert mit beachtlichen Ausmaßen. Sie steht auf einem spornartigen Vorsprung in zwanzig Meter Höhe über dem Recknitztal. Der Durchmesser der Innenfläche zwischen den beeindruckenden Burgwällen beträgt über hundert Meter. Der nahe der Zwillinge gelegene Burgsee und der südöstlich der Lieper Burg gelegene Teufelssee sind nahe gelegene Wanderziele. Am Rand des tief in die Landschaft eingeschnittenen abflusslosen Kesselmoores des Teufelssees befindet sich ein Findlingsgarten, der zum Verweilen einlädt und eine wunderschöne Aussicht auf den See bietet.Tafeln eines Naturlehrpfades vermitteln Ihnen links und rechts des Wegs Informationen zu Flora und Fauna dieses Gebietes. Unweit des Teufelssees in Richtung Thelkow befindet sich zudem noch ein Großsteingrab aus der Jungsteinzeit. Es handelt sich um einen Urdolmen, die früheste Form der Grabanlagen aus der Megalithkultur und ist ca. 5.000 Jahre alt. Position Lieper Zwillinge: 54°03'33.7"N 12°33'26.9"E