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Wolhynier Umsiedlermuseum Linstow

Wolhynier Umsiedlermuseum Linstow
📍

Kiether Straße 2

18292 Linstow

Öffnungszeiten

Sonntag, Mittwoch, Samstag14:0016:00 Uhr
Mittwoch14:0016:00 Uhr
Am Ende des 2. Weltkrieges hatte es deutsche Flüchtlinge aus Wolhynien, einer historischen Region im Nordwesten der heutigen Ukraine, nach Mecklenburg verschlagen. Nach einer beispiellosen Odyssee voller Ungewissheit und Leid siedelten ab 1945 etwa 40 Familien die ehemalige Domäne Linstow auf. Ihre Geschichte prägt bis heute das Gesicht des Dorfes. Das ehemalige Bauernhaus ist das Herzstück des Museums und wurde 1947 in traditioneller Holzbauweise von einer wolhyniendeutschen Familie errichtet. 1990 begann die Gemeinde mit der Rekonstruktion des zum Abriss stehenden Hauses, das seit 1993 ein Ort des Lernens, des Gedenkens und der Begegnung zum Thema Flucht und Vertreibung ist. DasWolhynier Umsiedlermuseum erzählt vom Leben in der Diaspora, das sich in nur einem Menschenalter durch Krieg und Revolution radikal veränderte. Migration, Siedlung und Lebensweise der Wolhyniendeutschen werden mit vielfältigen Exponaten der Alltagskultur veranschaulicht. Erleben Sie Migrationsgeschichte zum Anfassen. Das Museum bietet vielfältige Bildungs- und Kulturangebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, wie Führungen, Projekttage, Vorträge, Lesungen, Konzerte, Museumsfeste, Bildungsreisen und Tagungen. Informationen zur Barrierefreiheit: Das Erdgeschoss von Museum und Veranstaltungsscheune mit den Sanitäreinrichtungen ist stufenlos erreichbar.

Wolhynier Umsiedlermuseum Linstow – Migrationsgeschichte zum Anfassen

Das Wolhynier Umsiedlermuseum Linstow bewahrt ein einzigartiges Kapitel deutsch-europäischer Geschichte. Am Ende des Zweiten Weltkrieges verschlug es deutsche Flüchtlinge aus Wolhynien – einer historischen Region im Nordwesten der heutigen Ukraine – nach Mecklenburg. Ab 1945 siedelten etwa 40 Familien die ehemalige Domäne Linstow auf und prägten das Dorf nachhaltig. Inmitten der reizvollen Mecklenburgischen Seenlandschaft, nicht weit von der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns entfernt, ist dieses Museum heute ein bedeutender Ort des Erinnerns und Lernens.

Historisches Bauernhaus als Herzstück des Museums

Das Herzstück des Museums ist ein ehemaliges Bauernhaus, das 1947 in traditioneller Holzbauweise von einer wolhyniendeutschen Familie errichtet wurde. Nachdem das Gebäude jahrzehntelang vom Verfall bedroht war, begann die Gemeinde 1990 mit seiner Rekonstruktion. Seit 1993 ist es ein lebendiger Ort des Gedenkens und der Begegnung rund um die Themen Flucht und Vertreibung. Vielfältige Exponate der Alltagskultur veranschaulichen, wie Migration, Siedlung und Lebensweise der Wolhyniendeutschen sich binnen einer Generation durch Krieg und Revolution radikal veränderten.

Bildungs- und Kulturangebote für alle Altersgruppen

Das Museum richtet sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen. Führungen, Projekttage, Vorträge, Lesungen, Konzerte, Museumsfeste, Bildungsreisen und Tagungen machen das Wolhynier Umsiedlermuseum zu einem lebendigen Kulturzentrum in Mecklenburg-Vorpommern. Das Erdgeschoss von Museum und Veranstaltungsscheune ist stufenlos erreichbar, die Sanitäreinrichtungen sind barrierefrei zugänglich. Ein Besuch lässt sich gut mit einem Ausflug an die nahe Ostseeküste oder zu den Highlights der Region – etwa Rostock oder Güstrow – verbinden.