Immobilienmarkt Rügen

Median Kaufpreis 3.234 €/m² · 8.355 Angebote

Denkmäler und SehenswürdigkeitenInsel RügenKernzoneKultur und GenussPOI-Basiseintrag: KategorienPOIsProduktlinienRügenRügen/HiddenseeSassnitzTMVauf-nach-mv.deRügen

Pfennigkasten - Großsteingrab in der Stubnitz

Lohme · Rügen · 54.5690° N, 13.6392° E
Pfennigkasten - Großsteingrab in der Stubnitz

Das Großsteingrab "Pfennigkasten" liegt versteckt in den Buchenwäldern der Stubnitz.

Der Weg dorthin ist auf der Wanderung vom Parkplatz Hagen zum Königsstuhl ausgeschildert. Die Ost-West orientierte unvollständige Grabkammer dieses für Rügen typischen Großdolmens mit Windfang misst ca. 4 x 1,50 m. An einem der Decksteine, deren Reste sich in unmittelbarer Nähe befinden, konnten ca. 20 eingebrachte Näpfchen entdeckt werden. Laut einer Sage soll die „Penningkist“ dazu gedient haben, Opfer, die der Göttin Hertha oder ihren Priestern dargebracht worden sind, aufzunehmen. Autor: Dr. Katrin Staude / Archäo Tour Rügen, archaeo-tour-ruegen.de

Pfennigkasten – Großsteingrab in der Stubnitz bei Lohme auf Rügen

Tief in den Buchenwäldern der Stubnitz, nahe dem Ort Lohme auf der Insel Rügen in Mecklenburg-Vorpommern, verbirgt sich ein faszinierendes Zeugnis der Vorgeschichte: der Pfennigkasten. Dieses Großsteingrab zählt zu den für Rügen typischen Großdolmen mit Windfang und beeindruckt mit seiner ost-west orientierten, unvollständigen Grabkammer von rund 4 x 1,50 Metern Größe.

Näpfchen und Sage rund um die „Penningkist"

An einem der Decksteine, deren Reste sich noch in unmittelbarer Nähe befinden, wurden etwa 20 eingebrachte Näpfchen entdeckt – kunstvolle Eintiefungen, die von der rituellen Bedeutung des Ortes zeugen. Eine alte Sage erzählt, dass die „Penningkist" als Ort für Opfergaben diente, die der Göttin Hertha oder ihren Priestern dargebracht wurden.

Wanderung zum Pfennigkasten zwischen Parkplatz Hagen und Königsstuhl

Der Weg zum Großsteingrab Pfennigkasten ist auf der Wanderroute vom Parkplatz Hagen zum Königsstuhl ausgeschildert. Die Route führt durch die naturgeschützten Buchenwälder der Stubnitz und lässt sich gut mit einem Besuch des bekannten Kreidefelsens auf Rügen verbinden. Wer die Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns auf der Suche nach archäologischen Besonderheiten erkundet, findet hier ein lohnendes Ziel abseits der touristischen Hauptpfade.

In der Nähe

Weitere Sehenswürdigkeiten in Lohme

Golfanlage Schloss Ranzow

Golfanlage Schloss Ranzow

Lohme

Golfsport hoch über der Ostsee. Willkommen auf dem Golfplatz Schloss Ranzow Rügen! Genießen Sie Ihren Lieblingssport auf unserer weitläufigen Golfanlage mit 9-Loch Golfplatz und auf dem neuen 18-Loch Golfplatz vor traumhafter und einmaliger Ostseekulisse auf der Insel Rügen. Der Golfplatz erstreckt sich unterhalb des exklusiven Boutique-Hotels Schloss Ranzow mit Appartementhaus und Reet-Landhäuser bis zum Saum der markanten Steilküste im Nordosten Rügens. Einzigartig auf Rügen. Die Fairways wogen sanft sanft wie das Meer und folgen harmonisch den Konturen des Geländes. Ein perfekt gepflegtes Design mit klug plazierten Bunkern sowie samtig spurtreuen Grüns fordert ambitionierte Golfer, erfreut Hobbygolfer und ermuntert die den Golfsport gerade für sich entdecken.

Restaurant „Seekiste“

Restaurant „Seekiste“

Lohme

Hier gibt's Norddeutsche Küche, ehrlich, ohne Schnick Schnack und einfach lecker: Willkommen im Restaurant „Seekiste“ in Lohme. Im Restaurant „Seekiste“ in Lohme steht die norddeutsche Küche im Mittelpunkt – schnörkellos, ehrlich und mit viel Liebe zur Region. Fangfrischer Fisch, inseltypische Spezialitäten und bewährte Klassiker werden mit hochwertigen Zutaten aus der Umland zubereitet. Serviert wird in entspannter Atmosphäre, begleitet von echter Rügener Gastfreundschaft. Ein kulinarischer Anlaufpunkt für alle, die Wert auf Authentizität und Qualität legen.

Großsteingrab Nipmerow

Großsteingrab Nipmerow

Lohme

Das Großsteingrab Nipmerow ist ein Ganggrab und damit eine Seltenheit unter den Großsteingräbern der Insel Rügen. Vor der Notgrabung von 1983 als bronzezeitliches Hügelgrab gedeutet, entlarvte sich der ca. 15 m hohe Hügel als eine Rügener Besonderheit unter den Großsteingräbern: ein Ost-West ausgerichtetes Ganggrab mit vier Decksteinen, d. h. ein Grab mit angefügtem Gang an der Längsseite, hier der Nordseite. Die zwei entdeckten slawischen Körpergräber im Hügel belegen die wiederholte Nutzung des Grabes ca. 4500 Jahre später. Autor: Dr. Katrin Staude / Archäo Tour Rügen, archaeo-tour-ruegen.de