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Natureum Ludwigslust

Natureum Ludwigslust
📍

Schloßfreiheit 4

19288 Ludwigslust

Im ältesten Gebäude der Stadt Ludwigslust, erbaut um 1750 als Fontänenhaus, befindet sich das "Natureum am Schloss Ludwigslust". Erbaut wurde es, um die hinter dem ehemaligen Jagdschloss liegenden Springbrunnen mit Wasser zu versorgen. Heute hat die Naturforschende Gesellschaft Mecklenburg e.V. hier ihren Sitz. Im Erdgeschoss des Natureums werden in sechs Räumen die Natur und die Naturgeschichte West-Mecklenburgs vorgestellt. Bei einem Rundgang erfahren die Besucher zunächst allgemeine ökologische Zusammenhänge in der Natur, bevor sie einen Blick in die Vergangenheit werfen können. Diese wird anhand von einzigartigen Exponaten dargestellt. Neben Gesteinen, die während der Eiszeit hierher gelangten, sind sehr schöne sogenannte "Sternberger Kuchen" und Mammutreste aus Mecklenburg zu sehen. Auch Fossilien aus der Tongrube Malliß werden gezeigt. Welche Pflanzen sich nach der Eiszeit als erste hier ansiedelten und welche Landschaftszonen von der Insel Poel bis zum Elbtal typisch sind, wie neu eingewanderte Pflanzen den Lebensraum verändern und welche Pilze vom Morchel bis zum Baumpilz zu den heute heimischen Arten gehören, erfährt der Museumsgast in weiteren Räumen. Zahlreiche Exponate präparierter Vögel und Säugetiere sowie Schaukästen mit Insekten, Schnecken und Muscheln geben einen Einblick in die heimische Tierwelt. Im Obergeschoss des Natureums wird die Geschichte des Fontänenhauses dargestellt. Darüber hinaus gibt es regelmäßig wechselnde Sonderausstellungen, Exkursionen durch den Schlosspark und Projekte für Schulen.   Das Natureum ist in der Regel am Wochenende von 10 - 15 Uhr, sowie nach Vereinbarung geöffnet.  Es besteht Maskenpflicht.

Natureum Ludwigslust – Naturgeschichte West-Mecklenburgs im ältesten Stadtgebäude

Das Natureum Ludwigslust befindet sich im ältesten Gebäude der Stadt – dem um 1750 erbauten Fontänenhaus, das einst die Springbrunnen hinter dem Jagdschloss mit Wasser versorgte. Heute hat hier die Naturforschende Gesellschaft Mecklenburg e.V. ihren Sitz und präsentiert in sechs Räumen des Erdgeschosses die Natur und Naturgeschichte West-Mecklenburgs – von ökologischen Zusammenhängen bis hin zu einzigartigen Zeugnissen der Erdgeschichte.

Eiszeitzeugen, Mammutreste und Fossilien aus Mecklenburg

Besonders sehenswert sind die geologischen Exponate: Gesteine aus der Eiszeit, die sogenannten „Sternberger Kuchen" sowie Mammutreste aus Mecklenburg geben einen faszinierenden Einblick in die Vergangenheit der Region. Fossilien aus der Tongrube Malliß ergänzen die Sammlung. Weitere Räume widmen sich der Pflanzenwelt – von den ersten Besiedlern nach der Eiszeit bis zu typischen Landschaftszonen, die von der Insel Poel bis ins Elbtal reichen. Auch heimische Pilze, Vögel, Säugetiere sowie Insekten, Schnecken und Muscheln sind ausgestellt.

Geschichte des Fontänenhauses und wechselnde Sonderausstellungen

Im Obergeschoss wird die Geschichte des Fontänenhauses selbst dokumentiert. Darüber hinaus bietet das Natureum regelmäßig wechselnde Sonderausstellungen sowie Exkursionen durch den Schlosspark und Schulprojekte an. Wer die Ostseeregion Mecklenburg-Vorpommern bereist – etwa Wismar, Rostock oder den Fischland-Darß-Zingst – findet in Ludwigslust einen lohnenden kulturellen Zwischenstopp im Binnenland.

Anreise zum Natureum Ludwigslust mit Bahn und Auto

Das Natureum Ludwigslust ist bequem mit der Bahn erreichbar: Der Bahnhof Ludwigslust liegt nur rund 1,1 km entfernt. Mit dem Auto gelangt man über die Autobahn-Auffahrt Ludwigslust, die in etwa 2,9 km Entfernung liegt.

Weitere Sehenswürdigkeiten in Ludwigslust

Schloss Ludwigslust

Schloss Ludwigslust

📍 Ludwigslust

Ehemaliges Residenzschloss und Mittelpunkt der spätbarocken Stadtanlage. Säle mit Kunst des 18. Jh. als Museum. Großzügiger Schlosspark mit barocken Wasserspielen und Picknickplätzen. Open-Air-Event im August: Kleines Fest im großen Park. Schloss Ludwigslust heißt seine Gäste mit dem Rauschen der Kaskaden willkommen. Inmitten eines weitläufigen Parks erhebt sich das spätbarocke Schloss mit seiner hochwertigen Sandsteinfassade, das zwischen 1772 und 1776 unter der Regie des Herzogs Friedrich von Mecklenburg-Schwerin erbaut wurde. Wo zuvor das kleine Jagdschloss seines Vaters Christian Ludwig stand, ließ er seinen eigenen herrschaftlichen Traum verwirklichen. Ein Highlight ist der Goldene Saal. Hier lassen fünf große Kristalllüster die vergoldeten Dekorationen aus Papiermaché an Wänden, Decken, Spiegeln und monumentalen Säulen eindrucksvoll erstrahlen. Der kunstvoll gearbeitete Parkettfußboden bildete einst die Bühne für ausschweifende Bälle und Konzerte. Der Goldene Saal wird seit September 2020 restauriert. Filigrane Zierelemente schmücken auch die herzoglichen Appartements des Ostflügels. In den restaurierten Räumen mit ihren hochwertigen Marketeriefußböden, Wandbespannungen aus Damast, kostbaren Tapeten und historischen Möbeln wird das höfische Leben des ausgehenden 18. Jahrhunderts wieder erfahrbar. Sehenswert sind die künstlerisch wertvollen, bedruckten Papiertapeten in den ehemaligen Gästeappartements, die in ihrem originalen Zustand konserviert und neben der Rekonstruktion zur Anschauung belassen wurden. Die Gemäldegalerie als Abschluss des Paradeappartements ist seit ihrer Restaurierung wieder in ihren ursprünglichen Dimensionen erlebbar. Hier können eine Fülle von Werken der Ludwigsluster Hofkünstler sowie außergewöhnliche Architekturmodelle aus Kork bewundert werden. Durch die Fenster bieten sich hinreißende Aussichten in den großen Schlosspark sowie auf die Hofkirche. Der Barockgarten wurde Mitte des 19. Jahrhunderts durch den Gartenarchitekten Peter Joseph Lenné im landschaftlichen Stil umgestaltet. Bei einem Spaziergang entlang der barocken Alleen, vorbei an Wasserkünsten und Kanälen, ergeben sich immer neue Blickachsen zwischen Architektur und Natur, die darauf warten, entdeckt zu werden. *Der Park ist vorübergehend komplett gesperrt aufgrund eines Baumsturzes. Ab Ende November wird die Hauptachse des Parks wieder für die Öffentlichkeit freigegeben. Bis dahin werden die Baumpflegearbeiten entlang der Hofdamenallee und des Rasenparterres soweit abgeschlossen sein, dass dieser Bereich wieder verkehrssicher ist. Das Schlossmuseum, Café und das Rasenparterre sind zugänglich.

Ludwigsluster Schlosscafé

Ludwigsluster Schlosscafé

📍 Ludwigslust

Unser Cafe befindet sich im Erdgeschoss des wunderschönen Schlosses. Die große Terrasse bietet einen tollen Blick in den Schlosspark. Hausgemachte Torten und Kuchen sowie kleine Speisen dazu köstliche Kaffeespezialitäten servieren wir Ihnen im historischen Jagdsaal im herzoglichen Schloss zu Ludwigslust.

Biosphären-Regal im Gartenmarkt Ludwigslust

Biosphären-Regal im Gartenmarkt Ludwigslust

📍 Ludwigslust

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