Rathaus Ludwigslust
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Rathaus Ludwigslust

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Schloßstraße 38

19288 Ludwigslust

In der Ludwigsluster Schlossstraße befindet sich das heutige Rathaus. Der zweigeschossige Backsteinbau war jedoch nicht immer Sitz der Stadtverwaltung. Errichtet wurde es im Jahre 1780 von Johann Joachim Busch und diente zunächst als Gerichtshaus, dessen Obergeschoss die Carton-Fabrique beherbergte. Bis etwa 1817 wurde in der Schlossstraße 38 Pappmaché hergestellt, aus dem Kunstgegenstände und Schmuckelemente für das Schloss gefertigt wurden. Viele Unikate können im Ludwigsluster Schloss noch heute bewundert werden. In jener Zeit war das damalige Gerichtshaus auch das Gefangenenhaus, in dessen Erdgeschoss sowohl der Gerichtsrat als auch der Gefangenenwärter wohnten. 1884 begann ein neuer Abschnitt in der wechselvollen Geschichte des Hauses. Die gerade erst gegründete städtische Sparkasse zog in das Obergeschoss ein. Später übernahm sie auch die Räumlichkeiten im Erdgeschoss. Bis 1935 war die Sparkasse Hauptnutzer des Gebäudes. Seitdem ist die Schlossstraße 38 städtisches Rathaus für Ludwigslust. Um den vielfältigen Aufgaben gerecht werden zu können, wurde es Anfang der 90er Jahre zunächst um einen Anbau erweitert, im Anschluss daran wurde das historische Rathaus umfangreich saniert. Auch die städtische Bibliothek ist seitdem hier untergebracht. Heiraten im historischen Rathaus Ludwigslust Im Rathaus Ludwigslust können Sie den Bund fürs Leben schließen - z.B. im lichtdurchfluteten Innenhof, im Lichthof. An insgesamt 8 Tagen im Jahr kann man sich auch im Teepavillon im Blumengarten des Schlossparkes trauen lassen.

Rathaus Ludwigslust – vom Gerichtshaus zur Stadtverwaltung

Das Rathaus Ludwigslust in der Schlossstraße gehört zu den geschichtsträchtigen Gebäuden der Stadt im Herzen Mecklenburg-Vorpommerns. Der zweigeschossige Backsteinbau wurde 1780 von Johann Joachim Busch errichtet und diente ursprünglich als Gerichtshaus. Im Obergeschoss befand sich damals die sogenannte Carton-Fabrique, in der bis etwa 1817 Pappmaché zu Kunstgegenständen und Schmuckelementen für das nahegelegene Schloss Ludwigslust verarbeitet wurde. Viele dieser einzigartigen Stücke sind noch heute im Schloss zu bewundern.

Von der Sparkasse zum Ludwigsluster Rathaus

Im Jahr 1884 zog die neu gegründete städtische Sparkasse in das Gebäude ein und nutzte es bis 1935 als Hauptsitz. Seitdem beherbergt die Schlossstraße 38 das Rathaus der Stadt. Anfang der 1990er Jahre wurde das historische Gebäude zunächst durch einen Anbau erweitert und anschließend umfangreich saniert. Heute sind neben der Stadtverwaltung auch die städtische Bibliothek und das Standesamt hier untergebracht.

Heiraten im Rathaus Ludwigslust

Wer auf der Reise entlang der Ostseeküste einen besonderen Rahmen für die Trauung sucht, findet ihn in Ludwigslust: Im lichtdurchfluteten Innenhof des historischen Rathauses lässt sich standesamtlich heiraten. An insgesamt acht Tagen im Jahr steht zudem der Teepavillon im Blumengarten des Schlossparks als romantische Trauungslocation zur Verfügung.

Anreise zum Rathaus Ludwigslust mit Bahn und Auto

Ludwigslust ist mit dem Zug bequem erreichbar – der Bahnhof Ludwigslust liegt nur rund einen Kilometer vom Rathaus entfernt. Mit dem Auto bietet die Autobahnanschlussstelle Ludwigslust eine schnelle Anbindung in etwa 2,7 Kilometern Entfernung. Auch aus den umliegenden Orten wie Grabow oder Groß Laasch ist Ludwigslust problemlos zu erreichen.

Weitere Sehenswürdigkeiten in Ludwigslust

Ludwigsluster Schlosscafé

Ludwigsluster Schlosscafé

📍 Ludwigslust

Unser Cafe befindet sich im Erdgeschoss des wunderschönen Schlosses. Die große Terrasse bietet einen tollen Blick in den Schlosspark. Hausgemachte Torten und Kuchen sowie kleine Speisen dazu köstliche Kaffeespezialitäten servieren wir Ihnen im historischen Jagdsaal im herzoglichen Schloss zu Ludwigslust.

Natureum Ludwigslust

Natureum Ludwigslust

📍 Ludwigslust

Im ältesten Gebäude der Stadt Ludwigslust, erbaut um 1750 als Fontänenhaus, befindet sich das "Natureum am Schloss Ludwigslust". Erbaut wurde es, um die hinter dem ehemaligen Jagdschloss liegenden Springbrunnen mit Wasser zu versorgen. Heute hat die Naturforschende Gesellschaft Mecklenburg e.V. hier ihren Sitz. Im Erdgeschoss des Natureums werden in sechs Räumen die Natur und die Naturgeschichte West-Mecklenburgs vorgestellt. Bei einem Rundgang erfahren die Besucher zunächst allgemeine ökologische Zusammenhänge in der Natur, bevor sie einen Blick in die Vergangenheit werfen können. Diese wird anhand von einzigartigen Exponaten dargestellt. Neben Gesteinen, die während der Eiszeit hierher gelangten, sind sehr schöne sogenannte "Sternberger Kuchen" und Mammutreste aus Mecklenburg zu sehen. Auch Fossilien aus der Tongrube Malliß werden gezeigt. Welche Pflanzen sich nach der Eiszeit als erste hier ansiedelten und welche Landschaftszonen von der Insel Poel bis zum Elbtal typisch sind, wie neu eingewanderte Pflanzen den Lebensraum verändern und welche Pilze vom Morchel bis zum Baumpilz zu den heute heimischen Arten gehören, erfährt der Museumsgast in weiteren Räumen. Zahlreiche Exponate präparierter Vögel und Säugetiere sowie Schaukästen mit Insekten, Schnecken und Muscheln geben einen Einblick in die heimische Tierwelt. Im Obergeschoss des Natureums wird die Geschichte des Fontänenhauses dargestellt. Darüber hinaus gibt es regelmäßig wechselnde Sonderausstellungen, Exkursionen durch den Schlosspark und Projekte für Schulen. Das Natureum ist in der Regel am Wochenende von 10 - 15 Uhr, sowie nach Vereinbarung geöffnet. Es besteht Maskenpflicht.

Grotte im Schlosspark Ludwigslust

Grotte im Schlosspark Ludwigslust

📍 Ludwigslust

Im Stil einer mittelalterlichen Burgruine wurde 1788 im Schlosspark von Ludwigslust eine künstliche Grotte errichtet. Diese dient auch heute noch zu verschiedenen Anlässen als romantische Kulisse. Die künstliche Grotte im Schlosspark Ludwigslust wurde 1788 nach Plänen des Hofbaumeisters Johann Joachim Busch errichtet. Als Baumaterial wurde der für die Griese Gegend typische Raseneisenstein verwendet, der durch seine poröse Struktur den zerfallenden Charakter des Gemäuers unterstreicht. Für die Hofgesellschaft war die Grotte ein Ort der inneren Einkehr und verlieh diesem Teil des Parkes eine sentimentale Note, denn sie verdeutlichte die Vergänglichkeit allen irdischen Seins. Die Grotte diente aber nicht nur als Ort der Besinnung. Sie hatte als Eiskeller und später bei der Aufzucht von Champignons auch einen ganz praktischen Nutzen. Heute ist die künstliche Ruine ein beliebtes Bildmotiv und Hintergrund vieler Hochzeitsfotos und stimmungsvolle Kulisse für Open-Air-Veranstaltungen.