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Dorfkirche St. Georg Lüdershagen

Lüdershagen · Fischland-Darß-Zingst · 54.3045° N, 12.6080° E
Dorfkirche St. Georg Lüdershagen

Im Jahr 1288 soll der aufwendig gestaltete Backsteinbau der Kirche fertiggestellt worden sein.

Die Kirche besteht aus Chor, Schiff und Turm. Errichtet wurde sie auf einem Fundament aus sauber behauenen Granitblöcken. Das dreijochige Schiff mit Strebpfeilern und Kleeblattbogenfries beeindruckt beim Betreten des Langhauses. Im Kircheninneren sind Reste gotischer Wandmalerei, die 1959 freigelegt wurde, gut restauriert erhalten. Der Taufstein aus dem 14. Jahrhundert ist ältestes Ausstattungsdetail. Weitere Sehenswürdigkeiten sind unter anderem der Altar aus dem Jahr 1564, die Bestuhlung von 1724 und die 1819 erbauten hufeisenförmigen Emporen, noch mit Inschriften der dort Sitzberechtigten. 1849 wurde die Buchholz-Orgel eingebaut. Der erste Turm der Kirche war ein Zwiebelturm, der 1856 seine heutige Form erhielt und wahrscheinlich im Zuge des Baus des Langhauses errichtet wurde. Das jetzige Obergeschoss des Turmes wurde nach einem Brand in seiner Form durch einheimische Handwerker gestaltet. In den Fenstern befinden sich 20 Kabinettscheiben aus dem 17. Und 18.Jh. mit Genreszenen, Heiligen, Bibelzitaten und Namen von Bauern, Pächtern und Handwerkern, die die Renovierung der Kirche nach dem Nordischen Krieg ermöglichten.

Dorfkirche St. Georg Lüdershagen – Backsteinbau aus dem 13. Jahrhundert

Die Dorfkirche St. Georg in Lüdershagen zählt zu den bemerkenswerten mittelalterlichen Sakralbauten in Mecklenburg-Vorpommern. Bereits 1288 soll der aufwendig gestaltete Backsteinbau fertiggestellt worden sein – errichtet auf einem Fundament aus sauber behauenen Granitblöcken. Die Kirche gliedert sich in Chor, Schiff und Turm und liegt unweit der Ostseeküste, nicht weit entfernt von Stralsund und dem Fischland-Darß-Zingst.

Gotische Wandmalerei und mittelalterliche Ausstattung im Kircheninneren

Das dreijochige Schiff mit Strebpfeilern und Kleeblattbogenfries beeindruckt beim Betreten des Langhauses. Im Inneren sind gut restaurierte Reste gotischer Wandmalerei erhalten, die 1959 freigelegt wurden. Das älteste Ausstattungsstück ist der Taufstein aus dem 14. Jahrhundert. Hinzu kommen ein Altar von 1564, eine Bestuhlung von 1724 sowie hufeisenförmige Emporen aus dem Jahr 1819 – noch mit den Inschriften der einstigen Sitzberechtigten versehen.

Kabinettscheiben, Buchholz-Orgel und der markante Kirchturm

Besondere Aufmerksamkeit verdienen die 20 Kabinettscheiben aus dem 17. und 18. Jahrhundert in den Kirchenfenstern. Sie zeigen Genreszenen, Heilige, Bibelzitate sowie die Namen von Bauern, Pächtern und Handwerkern, die die Renovierung der Kirche nach dem Nordischen Krieg ermöglichten. Die 1849 eingebaute Buchholz-Orgel ergänzt das musikalische Erbe des Gotteshauses. Der heutige Turm erhielt seine charakteristische Form nach einem Brand im Jahr 1856 – gestaltet durch einheimische Handwerker.