Immobilienmarkt Mecklenburgische Seenplatte

Median Kaufpreis 1.860 €/m² · 5.962 Angebote

DZT-KGKirchenKultur und GenussMalchinMeckl-SchweizMeckl. SchweizMeckl. Schweiz u. SeenplatteMecklenburgische SeenplattePOI-Basiseintrag: KategorienPOIsProduktlinienSeenplatteTMVauf-nach-mv.deMecklenburgische Seenplatte

St. Johanniskirche Malchin

Malchin · Mecklenburgische Seenplatte · 53.7391° N, 12.7616° E
St. Johanniskirche Malchin

Bei einem großen Stadtbrand 1397 ist der einstige Kirchenbau im romanischen Stil fast völlig zerstört worden.

Um rasch einen Neubau der Kirche zu befördern, verlieh am 6. Juni 1397 der in Malchin anwesende Johann, Bischof von Garda und Weihbischof des abwesenden Johann von Camin, der abgebrannten St. Johanniskirche zu Malchin einen Ablass „zur Wiederauferbauung und Ausrüstung“. Schon 1440 konnte der neue Kirchenbau geweiht werden. Er wurde als eine dreischiffige gotische Basilika aufgeführt. Die ursprünglich gotische Turmspitze ist im Jahre 1648 heruntergefallen und wurde dann durch die barocke Haube, die 1897 noch einmal etwas verändert wurde, ersetzt. Die gotische Kirche ist ein Sinnbild, dessen Merkmale die schön gegliederte und sichtbar gemachte Struktur der tragenden und verbindenden Bauelemente einerseits, und die Behandlung des Lichts, die „Durchsichtigkeit der Wände“ andererseits sind. Unsere Kirche – ein Raum der Ruhe mit großen Fenstern zur Außenwelt. Der Altaraufbau ist ein Werk aus dem Jahr 1824. Das Gemälde, das die Kreuzigung Christi zeigt, wurde von Wilhelm Krüger geschaffen. Die umgrenzenden Säulen sind aus Stucco-Lustro, einem Marmorersatz, hergestellt. Obenauf stehen die Apostel Petrus und Johannes. Die Kreuzigung Christi wird eingerahmt durch die Kirchenfenster zur Linken und zur Rechten, die 1902/03 eingesetzt wurden. Unter den beiden Fenstern finden sich zwei alte Grabsteine, von denen der linke einen Güstrower Domherren, Nikolaus Breyde, zeigt. Der rechte Grabstein erinnert an Dr. Johannes Sadenwather, einen verdienstvollen Malchiner Bürgermeister und Chronisten, nebst seiner Frau. Der barocke Prospekt der Orgel stammt von einer alten Orgel aus dem Jahr 1780 und wurde belassen, als der Mecklenburger Orgelbauer Friedrich Friese 1877 eine neue Orgel für die Kirche baute. Die Orgel hat zwei Manuale, Pedal und 28 Register. Das Mecklenburgische Wappen an der Empore erinnert an die Landtage in Malchin. In der Marienkapelle wird über der Lütkemüllerorgel aus dem 19. Jahrhundert die Triumpfkreuzgruppe aus dem 15. Jahrhundert aufbewahrt, die einst über den Stufen zum Altarraum der großen Kirche ihren Platz hatte. Der größte Schatz unserer Kirche ist der Marienaltar aus dem 15. Jahrhundert. Dieses Werk diente ursprünglich als Hauptaltar nach der Neueinweihung unserer Kirche 1440. Im Zentrum der geschnitzten Festseite steht die Krönung Mariens, der Mutter Jesu. Ihr zur Seite finden sich 36 Heilige, darunter auch die zwölf Apostel. Die äußeren Bildtafeln der Altarflügel erzählen aus dem Leben Jesu, seine Geburts- und Leidensgeschichte, sowie von Johannes dem Täufer und Legenden aus dem Leben Johannes des Evangelisten.   Technische Maße der Kirche: Höhe des Kirchenraumes: 22 Meter Länge: 42 Meter Höhe des Kirchturmes: 65 Meter

St. Johanniskirche Malchin – gotische Basilika mit bewegter Geschichte

Die St. Johanniskirche Malchin zählt zu den bemerkenswerten Sakralbauten im Binnenland Mecklenburg-Vorpommerns, unweit der Ostseeküste zwischen Rostock und Greifswald. Nach einem verheerenden Stadtbrand im Jahr 1397 wurde die ursprünglich romanische Kirche nahezu vollständig zerstört. Bereits 1440 konnte der Neubau geweiht werden – als dreischiffige gotische Basilika mit einem 65 Meter hohen Kirchturm, einem 22 Meter hohen Kirchenraum und einer Länge von 42 Metern.

Kunstschätze der Johanniskirche: Marienaltar, Orgel und Grabsteine

Das bedeutendste Werk der Kirche ist der Marienaltar aus dem 15. Jahrhundert, der einst als Hauptaltar diente. Seine reich geschnitzte Festseite zeigt die Krönung Mariens, umgeben von 36 Heiligen. Der klassizistische Altaraufbau von 1824 trägt ein Gemälde der Kreuzigung Christi von Wilhelm Krüger, flankiert von Säulen aus Stucco-Lustro. Der barocke Orgelprospekt stammt aus dem Jahr 1780; die darin eingebaute Orgel errichtete der Mecklenburger Orgelbauer Friedrich Friese 1877 mit zwei Manualen, Pedal und 28 Registern.

Marienkapelle und Triumphkreuzgruppe aus dem 15. Jahrhundert

In der Marienkapelle befindet sich über der Lütkemüllerorgel aus dem 19. Jahrhundert eine Triumphkreuzgruppe aus dem 15. Jahrhundert – ein weiteres Zeugnis der langen Geschichte dieses Gotteshauses. Zwei alte Grabsteine erinnern an den Güstrower Domherren Nikolaus Breyde sowie an den Malchiner Bürgermeister und Chronisten Dr. Johannes Sadenwather. Das Mecklenburgische Wappen an der Empore verweist auf die Landtage, die einst in Malchin abgehalten wurden.

In der Nähe

Weitere Sehenswürdigkeiten in Malchin

Museum Alte Stadtmühle

Museum Alte Stadtmühle

Malchin

Das Stadtmuseum bietet seinen Gästen im Erdgeschoss Bilder des Malchiner Malers Prof. Fritz Greve, Ausstellung über Siegfried Marcus, Vorstellung des Schmiedehandwerkes, Dokumentation Malchiner Böttcherei Meysahn Direkt im Herzen der Mecklenburgischen Schweiz möchte Ihnen unser junges Museum einen Einblick in die wechselvolle Geschichte unserer Region geben. Die Ausstellung zur Ur- und Frühgeschichte der Region am Kummerower See zeigt kostbare Schätze aus der Sammlung von Joachim Felgenhauer aus Verchen. Diese Exposition entstand in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Kultur und Denkmalpflege MV. Das 1. Obergeschoss beherbergt den Saal, der vereinsintern und für wechselnde Ausstellungen genutzt wird. Dem schließt sich ein Zimmer mit Möbeln aus der Zeit um 1900 an. Des Weiteren kann man sich in einem Zimmer aus den 1950er Jahren in die Zeit zurückversetzen und sich die Werkstatt eines Pantoffelmachermeisters ansehen. Der Hof wird in den Sommermonaten für Hoffeste genutzt. Bei Interesse können Sie auch einen Blick auf die nicht mehr funktionstüchtige Francis-Turbine werfen.

Wasserfreizeit Bremer

Wasserfreizeit Bremer

Malchin

Vermietung von Kanus Fahrrädern und führerscheinfreien Motorbooten. Verkauf von Angelausrüstung, Ködern, Angelkarten und Bootszubehör. Kanutransfer wird ebenfalls angeboten. Wasserfreizeit Bremer befindet sich direkt auf dem Wasserwanderrastplatz Kösters-Eck in Malchin. Die Wasserfreizeit Bremer vermietet Kanus, Fahrräder, führerscheinfreie Motorboote und Angelhausboote. Im Verkaufssortiment gibt es Angelausrüstung, Köder, Angelkarten und Bootszubehör. Für der Wasserwanderer bieten wir den Transport von Kanus und Booten bis Maximal 1,2 t im Umkreis von ca. 100 km an.

Stadtinformation Malchin

Stadtinformation Malchin

Malchin

Malchin - Stadt an zwei Seen im Herzen der Mecklenburgischen Schweiz Die 1236 gegründete Stadt Malchin, mit heute ca. 7000 Einwohnern, liegt zwischen dem Malchiner - und Kummerower See im Herzen der Mecklenburgischen Schweiz. Zu den sehenswerten Schätzen Malchins gehören das Rathaus mit seinem farbenprächtigen Zunftzeichensaal und die St. Johannis Kirche, aus dem 15. Jahrhundert, mit der in ihrem Klang einzigartigen Frieseorgel und dem Marienaltar. Weitere Sehenswürdigkeiten sind der Wasser- und Fangelturm sowie die Stadtmauer und das Heimatmuseum in der Stadtmühle mit einer Dauerausstellung über „Siegfried Marcus“. Der am 18.09.1831 in Malchin geborene Siegfried Marcus, baute um 1870 das erste benzinbetriebenen Fahrzeug der Welt. Ideal für Wassersportfreunde sind die Häfen und Wasserwanderrastplätze in Malchin und Salem. Bademöglichkeiten gibt es in der Region nicht nur am Malchiner- und Kummerower See. Die Stadt Malchin betreibt ein modernes Freibad mit Badeattraktionen für Alt und Jung. Malchin ist auch bekannt für das Mecklenburger Motorradtreffen, das Oldtimertreffen, das Altstadtfest und die Tour Mecklenburgische Schweiz (Radrennen). Weitere Ausflugsziele sind Schloss Basedow mit Lenné-Park und Kirche mit Barockorgel sowie die Rempliner Sternwarte im Lenné-Park. Öffnungszeiten Stadtinformation Montag - Mittwoch: 10:00 - 12:00 Uhr und 13:00 - 16:00 Uhr Donnerstag: 10:00 - 12:00 Uhr und 13:00 - 18:00 Uhr Freitag: 10:00 - 12:00 Uhr und 13:00 - 16:00 Uhr (April - Sept.) / 10:00 - 14:00 Uhr (Okt. - März)