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Danis Saftladen - Mobile Mosterei & Hofladen

Danis Saftladen - Mobile Mosterei & Hofladen
📍

Ludwigsluster Straße 43

19294 Malliß

Schlendern - durch Streuobstwiesen! Wir sind ein kleiner biozertifizierter Obstbaubetrieb mit Hofladen, mobiler Mosterei, Lohnmosterei und Imkerei. Probieren Sie unsere sortenreinen Apfelsäfte, z. B. von Boskoop oder Goldparmäne, und unseren eigenen Honig! Auf unserem ca. 10 ha großen Gelände finden Sie viele verschiedene Obstsorten, alte und neue. Es gibt einen ca. 70 Jahre alten Streuobstbestand. Mit unserer Mosterei sind wir im Umkreis von Malliß in der Mostsaison unterwegs. Alle Produkte sind selbstverständlich auch bei uns im Hofladen täglich zwischen 7:00-18:00 Uhr erhältlich. Außerdem gibt es dort eine größere Auswahl an Säften, Fruchtaufstrichen und Honig sowie Kunsthandwerk aus der Region. Bei uns bekommen Sie Saft aus ihrem eigenem Obst, welches wir mit einer Bandpresse pressen. Der Saft wird 1 Minute lang auf 80 Grad Celsius erhitzt und dann in 3 oder 5 Liter Bag-in-Box-Systeme abgefüllt. Diese sind geschlossen mindestens 12 Monate und geöffnet 6-8 Wochen haltbar. Gerne bieten wir Ihnen Schnittkurse sowie Obstgehölzpflege an. Wir sind Partner des UNESCO-Biosphärenreservates Flusslandschaft Elbe und setzen uns aktiv für eine nachhaltige Regionalentwicklung in der Biosphärenregion ein!

Weitere Sehenswürdigkeiten in Malliß

Biosphären-Regal in Danis Saftladen

Biosphären-Regal in Danis Saftladen

📍 Malliß

Sie möchten hochwertige, handwerklich hergestellte Produkte aus der Region beziehen? Dann besuchen Sie doch eines der Biosphären-Regale im UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe MV e.V.! Über die Regale werden Produkte der Partner des Biosphärenreservates vertrieben. Machen Sie mit – genießen Sie ein Stück Region! In den Regalen finden Sie eine breite Auswahl an Produkten der Partner des Biosphärenreservates Flusslandschaft Elbe M-V – von Apfelsaft über Sanddornsenf bis hin zu Ziegenmolkeseife ist für jeden etwas dabei. Bei den Produkten handelt es sich zum Beispiel um regionale Spezialitäten wie die Produkte aus der größten biozertifizierten Sanddornplantage Deutschlands, Fruchtaufstriche aus heimischen Beeren und Honig vom regionalen Imker. Aber auch handwerklich hergestelltes Gebäck, Schokolade und frisch geröstete Kaffeebohnen finden Sie in den Biosphären-Regalen. Außerdem gibt es auch Partner, die sich regionalen Handwerkstraditionen verschrieben haben und Kunsthandwerk anbieten. Die Produkte sind zum Teil bio-zertifiziert, einige tragen auch das Fairtrade-Siegel. Allen Produkten ist eines gemeinsam: sie bieten eine hohe Qualität, werden in der Region verarbeitet und auch größtenteils hier vermarket – aus der Region, für die Region! Mit dem Kauf der Produkte unterstützen Sie das Netzwerk der Partner und die nachhaltige Entwicklung des UNESCO-Biosphärenreservates Flusslandschaft Elbe.

Marienstollen Malliß

Marienstollen Malliß

📍 Malliß

Der Bergbau in Malliß hat eine lange Geschichte. Bereits im Jahr 1304 wurde in der Saline Conow Salz abgebaut, Mitte des 16. Jahrhunderts wurde der Tonbergbau begonnen und um 1817 wurde im so genannten Friedrich-Franz-Feld mit dem Braunkohleabbau unter Tage begonnen. Anfang des 20. Jahrhunderts wurden bei Conow weitere Stollen aufgefahren. Am südlichen Hang des Wanzeberges wurde schließlich 1875 der Marienstollen eingeweiht. Von hier aus wurde zunächst das Mallißer Oberflöz, später das ertragsreichere Unterflöz erschlossen, bis 1926 die Braunkohleförderung aufgrund der Unwirtschaftlichkeit eingestellt wurde. Aber nur vorübergehend, denn mit der Brennstoffknappheit nach dem zweiten Weltkrieg wurde die Braunkohleförderung wieder attraktiv, ja sogar notwendig und der Abbau im Conow-Feld vorangetrieben. In Spitzenzeiten wurden dort jährlich knapp eine Million Tonnen Braunkohle gefördert, bis die Zeche 1960 für immer geschlossen wurde.  Der restaurierte Eingang zum Marienstollen, mitten im Wald gelegen, erinnert noch heute an die Bergbautradition. 1996 ist das sogenannte Mundloch restauriert worden, nachdem es seit 1908 dem Verfall preisgegeben war und fast gänzlich unter dem Dünensand verschwand. Bei dessen Freilegung wurden außer dem Mauerwerk auch Schmuckelemente wie zwei Turmtauben und zwei knieende Knappen sowie eine Terrakotta-Tafel mit dem Spruch "Glück auf" geborgen, die im Regionalmuseum Kaliß zu sehen sind. Heute ist der Eingang zum Marienstollen ein Denkmal der Bergbaugeschichte in Mecklenburg, die es so nur hier gab. Einmal jährlich am ersten Sonntag im Juli treffen sich hier ehemalige Bergleute, um daran gemeinsam zu erinnern.