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Wisent-Schaugehege

Wisent-Schaugehege
Das im Woliński-Nationalpark befindliche Schaugehege ist Lebensraum von bis zu 20 Tieren gleichzeitig. Das Gehege ist 28 ha groß. Hinter dem Zaun befinden sich Aussichtsterrassen und den Eingang markiert ein prächtiges Tor. 1976 wurden die ersten vier Wisente aus Borki und Białowieża hierher gebracht: die Kuh Pomina, der Bulle Podskakiewicz und die zwei Färsen Pompeja und Podwyżka. Die meisten Wisente, die heute im Gehege leben, sind hier geboren. Jedes Jahr kommen 1-2 Kälber zur Welt. Der Stand des Geheges betrug in seiner Geschichte zwischen 5 und 12 Wisenten. Heute leben hier 5 Stück: Poznaniak II, Polikosia, Posawa, Pozowa und Polanin II. Obwohl das Gehege hauptsächlich mit dem Ziel der Erhaltung der Gattung Wisent gegründet wurde, werden hier auch kranke bzw. von Menschen großgezogene Tiere betreut, die nicht imstande sind, in ihrem natürlichen Umfeld zu überleben. Dazu gehören u. a. Wildschweine, Hirsche und Seeadler. Im Gehege gibt es Sitzmöglichkeiten, Tische, eine Laube zum Essen und Ausruhen, Aussichtsterrassen und Toiletten. Der Natonalpark ist behindertengerecht.

Weitere Sehenswürdigkeiten in Międzyzdroje

Naturkundemuseum des Woliński-Nationalparks

Naturkundemuseum des Woliński-Nationalparks

📍 Międzyzdroje

Das Museum präsentiert den Reichtum der Flora und Fauna des Nationalparks. Die Freilichtausstellung ist interessanten Vogelarten gewidmet und gehört zu den Hauptattraktionen von Międzyzdroje. Das Naturkundemuseum des Nationalparks Wolin zum Prof. Adam Wodziczko wurde 1962 gegründet, hatte damals seinen Sitz in einem historischen weißen Palast aus dem 19. Jahrhundert und wurde 1995 in ein modernes Gebäude mit einer Fläche von 900 m2 verlegt. Das Museum präsentiert Sammlungen von Fauna und Flora des Nationalparks Wolin. 1960 beschloss der Wissenschaftliche Rat des Nationalparks Wollin, das Naturkundemuseum zu errichten. Die Sammlung von Stücken für das Museum begann und 1961 wurde die erste Naturausstellung eröffnet. Die Ausstellung wurde sehr gut angenommen und wurde von über 3500 Menschen besucht. 1962 wurde die Ausstellung in das Naturkundemuseum umgewandelt, das mehrere neue Ausstellungen mit einem Besucherzuwachs von 100% präsentierte. Das Museum wurde durch neue Tier- und Pflanzenexemplare ergänzt, die ständig erweiterte Sammlung von Exponaten erfreute sich großer Beliebtheit und Ende der 1970er Jahre wurde das Museum von etwa 100 Tausend Menschen pro Jahr besucht. In den 90. Jahren nahm das Museum das ganze Gebäude mit einer Fläche von 350 m2 ein und präsentierte seine Sammlungen in 8 Räumen. 1995 wurde der Sitz des Museums in ein modernes Gebäude verlegt. Die Ausstellung des Museums nimmt 5 Säle ein. Dauerausstellungen präsentieren die Schönheit und Einzigartigkeit der Natur des Parks und den Reichtum seiner Fauna und Flora. Dazu gehören Vögel des Rückdelta der Swine, Waldsäugetiere, die für die Woliner Fauna repräsentativ sind, und Tiere der Wasserökosysteme des Parks. Im Museum erfährt man mehr über den geologischen Aufbau der Insel und über die Geschichte des baltischen Bernsteins. Bemerkenswert sind große Dioramen, die für den Park charakteristische Landschaften darstellen, wie die Küste des Stettiner Haffs, die Klippen am Meer zu verschiedenen Jahreszeiten und Wisente. In den Dioramen kann man mehrere Dutzend Wasservogelarten sehen, darunter Kormorane, Schellenten, Schwäne, Eisvögel, Haubentaucher. Zu den wertvollsten gehören die größte Sammlung männlicher Siamesischer Kampffische im Paarungskleid in Polen mit etwa 130 Exemplaren, ein Exemplar eines Goldhautpinguins, ein Diorama eines Seeadlers mit Küken, Kegelrobben, Bisonexemplaren und Waldsäugetieren. Seeadler sind ein charakteristisches Symbol des Nationalparks Wolin. Neben dem Museum kann man ein Paar dieser prächtigen Greifvögel bewundern. Neben Seeadlern ist auch der Uhu zu sehen – die größte polnische Eule. Diese Freilichtausstellung ist eine der Hauptattraktionen von Międzyzdroje. Das Museum hat auch zwei modern ausgestattete Konferenzräume, die im Sommer Naturfilme für Bewohner und Touristen zeigen. Das ehemalige Museumsgebäude beherbergt die 2005 gegründete Alte Museumsgalerie. Sie zeigt Ausstellungen zu verschiedenen Themen, die hauptsächlich mit Natur- und Geschichtspädagogik sowie künstlerischem Schaffen verbunden sind - Fotografie, Malerei, Zeichnung, Bildhauerei, Musik. Die Einrichtung ist vollständig an die Bedürfnisse von Behinderten angepasst.