Immobilienmarkt Mecklenburgische Seenplatte

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Arboretum Erbsland

Arboretum Erbsland
📍

Rudolf-Breitscheid-Straße 26

17252 Mirow

Der forstbotanische Garten „Erbsland“ befindet sich inmitten der Mecklenburgischen Seenplatte, 6 Kilometer nordöstlich der kleinen Stadt Mirow. Nach der Schmettauschen Karte von 1780 war das Gebiet einst Ackerland. Vermutlich wurden im Erbsland, einer fruchtbaren, etwa sieben Hektar großen Insel aus Geschiebelehm inmitten ausgedehnter Sanderflächen, einst von den Bauern des Dorfes Qualzow Erbsen angebaut. Im Jahre 1887 wurde das Arboretum unter Leitung des Mirower Oberforstinspektors Friedrich Scharenberg (1821-1901) mit ausländischen Baumarten bepflanzt, um deren Eignung für die deutsche Forstwirtschaft zu testen. Mit über 30 noch vorhandenen Baumarten, die zum Teil beeindruckende Wuchsleistungen aufweisen (zum Beispiel die Douglasie mit einer Baumhöhe von 42 Metern und zehn Kubikmetern Holzvolumen) gehört das Erbsland zu den ältesten und dendrologisch interessantesten forstlichen Anbauversuchen in Deutschland. Das Erbsland ist reizvoll zu jeder Jahreszeit, egal ob im Frühjahr, wenn das frische Grün sich zeigt, mit bunter Laubfärbung im Herbst oder mit schneebedeckten Baumkronen im Winter.

Arboretum Erbsland Mirow – Geschichte eines forstbotanischen Gartens

Das Arboretum Erbsland bei Mirow ist ein bemerkenswertes Naturdenkmal inmitten der Mecklenburgischen Seenplatte. Der forstbotanische Garten liegt rund sechs Kilometer nordöstlich der Kleinstadt Mirow auf einer etwa sieben Hektar großen Insel aus Geschiebelehm, die einst von Bauern des Dorfes Qualzow als Ackerland genutzt wurde – vermutlich zum Anbau von Erbsen, worauf der Name bis heute hindeutet.

Über 30 Baumarten aus aller Welt auf sieben Hektar

Im Jahr 1887 ließ der Mirower Oberforstinspektor Friedrich Scharenberg (1821–1901) das Gelände mit ausländischen Baumarten bepflanzen, um deren Eignung für die deutsche Forstwirtschaft zu erproben. Heute sind noch über 30 dieser Baumarten vorhanden, darunter eine Douglasie mit einer Wuchshöhe von beeindruckenden 42 Metern und einem Holzvolumen von zehn Kubikmetern. Damit gehört das Erbsland zu den ältesten und dendrologisch interessantesten forstlichen Anbauversuchen in ganz Deutschland.

Das Erbsland in der Mecklenburgischen Seenplatte – schön zu jeder Jahreszeit

Ob das frische Grün des Frühjahrs, die bunte Laubfärbung im Herbst oder schneebedeckte Baumkronen im Winter – das Arboretum Erbsland lohnt einen Besuch zu jeder Jahreszeit. Wer Mecklenburg-Vorpommern über die bekannten Küstenziele wie Rügen, Usedom oder den Fischland-Darß-Zingst hinaus erkunden möchte, findet hier im Landesinneren ein stilles, naturnahes Ausflugsziel von besonderem historischem und botanischem Wert.

Weitere Sehenswürdigkeiten in Mirow

3 Königinnen Palais - Ausstellung

3 Königinnen Palais - Ausstellung

📍 Mirow

Das 3 Königinnen Palais - im ehemaligen Kavalierhaus des Mirower Schlosses - ist heute ein modernes Kultur- und Erlebniszentrum, in dem das Herzogtum Mecklenburg-Strelitz und seine drei berühmten Prinzessinnen, die zu bedeutenden europäischen Königinnen wurden, zu neuem Leben erwachen. Die interaktive Erlebnisausstellung, wechselnde Sonderausstellung regionaler Kunstschaffender, thematisierte Führungen durch das historische Ensemble, das Palais Café mit seinem vorzüglichen Tortenangebot und unvergleichlichem Blick auf den Mirower See sowie Veranstaltungen und königliche Schatzsuchen im Sommer lassen alle Besucher eintauchen in vergangene Zeiten. Das 3 Königinnen Palais im alten Kavalierhaus auf der Schlossinsel Mirow bietet eine interaktive Erlebnisausstellung für die ganze Familie. Begleitet von zahlreichen ausführlichen Erklärungen in Schrift, Bild und Ton – verständlich selbst für die Kleinsten – führt sie den Besucher durch die Geschichte der Region und des Hauses Mecklenburg-Strelitz. Angefangen bei den ersten Besiedelungen durch die Slawen über das Entstehen und Aufblühen der Adelshäuser und ersten Städte der Region bis hin zu den bewegten Geschichten der drei Prinzessinnen aus dem Hause Mecklenburg-Strelitz, die zu bedeutenden europäischen Königinnen wurden - Sophie Charlotte (Königin von Großbritannien und Irland), Louise (Königin von Preußen), Friederike (Königin von Hannover). Interaktive Stationen wie das Erlebniskino, der optische Königinnen-Profil-Vergleich, die sprechende Ahnengalerie oder die Fotoinsel für ein Familienbild à là „Prinz und Prinzessin mit einem Klick“ runden die Reise in die Geschichte der Mecklenburgischen Seenplatte genauso ab, wie die zahlreichen audio-visuellen Eindrücke von ihren natürlichen Reichtümern und Schönheiten. Wechselnde Sonderausstellungen mit Werken regionaler Kunstschaffender und zur mecklenburgischen Geschichte ergänzen die interaktive Erlebnisausstellung im 3 Königinnen Palais. Sie bieten Einblicke in die lebendige Kultur der Mecklenburgischen Seenplatte. Das Palais-Café lädt mit seiner großen Sonnenterrasse und dem herrlichen Blick über den Mirower See zum Verweilen und Genießen ein. Verführerische Torten, leckeres Kleingebäck und deftige, frisch zubereitete Suppen sind eine beliebte Stärkung nach einer Wanderung über die Schlossinsel und ein guter Grund für eine ausgedehnte Pause. Vielleicht aber mit einem leckeren Frühstück in den Tag starten? Eine Auswahl an verschiedenen Frühstücksvariationen steht Ihnen ebenfalls zur Verfügung.

Wassersport & Angelshop Titze

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📍 Mirow

Angelsportartikel, Campingartikel, Bootszubehör und Wassersportartikel

Schloss Mirow

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📍 Mirow

Auf einer malerischen Insel in der Mecklenburgischen Seenplatte gelegen. Prachtvolle Raumausstattungen des Barock und Rokoko. Berühmteste Bewohnerin: Sophie Charlotte – 1761 zur Königin von Großbritannien und Irland gekrönt. Die Geschichte des Schlosses beginnt 1709 mit seiner Errichtung als Witwensitz für Herzogin Christiane Aemilie Anthonie von Mecklenburg-Strelitz auf der malerischen Insel im Mirower See. Heute ist es ein wahres Schatzkästchen, in dem sich spannende und kuriose Geschichten der Schlossbewohner über die Jahrhunderte bewahrt haben. So erzählt die modern gestaltete Ausstellung von mächtigen Witwen, von Prinzessin Charlotte, die 1761 auszog, um Königin von Großbritannien zu werden, und von anderen „Mirokesen“ – so nannte Kronprinz Friedrich von Preußen (später Friedrich der Große) die aus seiner Sicht sehr einfachen, ungebildeten und urkomischen Bewohner in Mirow. Über seine bissigen Kommentare kann man heute noch schmunzeln. Mag das Schloss von außen einfach und bescheiden erscheinen, so ist die Pracht der Innenräume, die heute den Rahmen für die Ausstellung bilden, umso verblüffender. Hier entfaltet sich eine Fülle an Stuckverzierungen und kunstvollen Wandgestaltungen im Stile des Barock und Rokoko. Den beeindruckenden Höhepunkt bildet der hochbarocke Festsaal mit detailverliebten, italienischen Stuckdekorationen. Unbedingt sehenswert ist auch das Appartement der Herzogin Elisabeth Albertine, die sich zwischen 1756 und 1761 einen Traum im friderizianischen Rokoko einrichten ließ. Dieser für Mecklenburg- Vorpommern einzigartige Reichtum an Rokokoausstattungen veranschaulicht als letztes Denkmal dieser Art die Wohnkultur der Mecklenburg-Strelitzer Herzöge. Naturerlebnisse und ruhige Momente bietet der Schlosspark. Beim Lustwandeln auf den geschwungenen Wegen entlang des Seeufers oder der barocken Alleen findet man Entspannung und auf der Liebesinsel vielleicht seine romantische Ader. Mit zu dem einmaligen Ensemble gehören auch das Renaissancetorhaus, die Johanniterkirche mit der Familiengruft der Strelitzer Herzöge sowie das barocke Kavalierhaus, in dem sich ein Welcome Center und ein Café befinden. Am Ende des Besuchs bietet sich eine fröhliche Schifffahrt auf dem See an.