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Gutshaus Niekrenz

Niekrenz · 54.0454° N, 12.3665° E
Gutshaus Niekrenz

Das Gutshaus Niekrenz befand sich einst im Besitz von Karl von Levetzow.

Das Gutshaus ist ein zweigeschossiger Putzbau. Den Eingangsbereich der Hofseite bildet ein Altan, der von Säulen getragen wird. Das Gut befand sich Anfang des 19. Jahrhunderts im Besitz von Karl von Levetzow. Im Jahre 1878 erwarb Heinrich August Stever das Gut, auch 1924 befand es sich noch im Besitz der Familie Stever. Zu DDR-Zeiten wurde es für Gemeindezwecke genutzt. Seit 1999 ist es im Privatbesitz und wurde saniert.

Gutshaus Niekrenz – Ein klassizistischer Putzbau in Mecklenburg-Vorpommern

Das Gutshaus Niekrenz zählt zu den markanten Herrenhäusern im Binnenland Mecklenburg-Vorpommerns, nicht weit von der Ostseeküste entfernt. Der zweigeschossige Putzbau besticht durch seinen repräsentativen Eingangsbereich auf der Hofseite: Ein von Säulen getragener Altan verleiht dem Gebäude seine charakteristische, klassizistische Anmutung. Solche Gutsanlagen prägen bis heute das Bild der mecklenburgischen Kulturlandschaft zwischen Rostock, Stralsund und Greifswald.

Von Karl von Levetzow bis zur Familie Stever – Geschichte des Gutes Niekrenz

Anfang des 19. Jahrhunderts befand sich das Gut im Besitz von Karl von Levetzow. Im Jahr 1878 erwarb Heinrich August Stever das Anwesen, das noch 1924 in Familienbesitz war. Zu DDR-Zeiten diente das Gutshaus Gemeindezwecken. Seit 1999 befindet es sich in Privatbesitz und wurde umfassend saniert – ein erfreuliches Beispiel für den Erhalt historischer Gutshäuser in der Region.

Gutshauskultur in Mecklenburg-Vorpommern entdecken

Niekrenz liegt inmitten einer Region, die für ihre gut erhaltene Gutshaus- und Schlosslandschaft bekannt ist. Wer die Ostseeküste rund um Fischland-Darß-Zingst oder die Umgebung von Rostock bereist, begegnet immer wieder solchen Zeugnissen der mecklenburgischen Adelsgeschichte. Das Gutshaus Niekrenz ist dabei ein stilles, aber eindrucksvolles Beispiel dieser baulichen Tradition.