Elektrizitätswerk Binz
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Elektrizitätswerk Binz

📍

Jasmunder Straße 3

18609 Ostseebad Binz

Das ehemalige Elektrizitätswerk in Binz gehört zu den Baudenkmälern im Ostseebad Binz. Im Jahr 1903 erhielt Binz Trinkwasserversorgung und 1904 wurde ein Elektrizitätswerk für elektrisches Licht gebaut.

Elektrizitätswerk Binz – Industriegeschichte im Ostseebad

Das ehemalige Elektrizitätswerk in Ostseebad Binz ist ein bemerkenswertes Baudenkmal, das an die frühe technische Entwicklung des beliebten Urlaubsortes auf der Insel Rügen erinnert. Im Jahr 1904 errichtet, versorgte es Binz erstmals mit elektrischem Licht – ein großer Schritt für den damals aufstrebenden Badeort an der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns.

Moderne Infrastruktur um die Jahrhundertwende in Binz

Die Entwicklung des Elektrizitätswerks war Teil einer umfassenderen Modernisierung von Binz um die Jahrhundertwende. Bereits 1903 hatte der Ort eine eigene Trinkwasserversorgung erhalten. Diese Investitionen in die Infrastruktur spiegeln den rasanten Aufstieg von Binz als Seebad wider, das sich damals zu einem der gefragtesten Reiseziele an der gesamten deutschen Ostseeküste entwickelte – vergleichbar mit anderen historisch bedeutsamen Orten in der Region wie Stralsund, Greifswald oder den Badeorten auf Usedom.

Baudenkmal als Teil der historischen Ortsgeschichte von Binz

Heute steht das ehemalige Elektrizitätswerk unter Denkmalschutz und ist Teil des architektonischen Erbes von Ostseebad Binz. Wer sich für die Geschichte der Region Mecklenburg-Vorpommern interessiert, findet in solchen Bauwerken anschauliche Zeugnisse dafür, wie sich die Ostseebäder im frühen 20. Jahrhundert zu modernen Tourismusdestinationen wandelten.

Weitere Sehenswürdigkeiten in Ostseebad Binz

Neuapostolische Kirche Binz

Neuapostolische Kirche Binz

📍 Ostseebad Binz

Die Neuapostolische Kirche in Binz. In den 30er Jahren lebten bereits neuapostolische Christen in Binz, die die Gottesdienste in Stralsund oder Neuendorf besuchten. Nach Beendigung des Zweiten Weltkrieges kamen weitere Mitglieder der Neuapostolischen Kirche hinzu, die auf der lnsel Rügen eine neue Heimat gefunden hatten. 1946 fanden in Binz in der Wohnung des Diakons Hase erste Gottesdienste statt. Betreut wurde diese kleine Schar von Priester Aster, dem damaligen Vorsteher der Gemeinde Neuendorf. Diakon Hase wurde 1948 mit dem Priesteramt betraut. Am 1. Januar 1951 empfing Priester Hase durch Apostel Landgraf den Auftrag, der Gemeinde als Vorsteher zu dienen. Somit wurde an diesem Tag die Gemeinde Binz gegründet. Die Gemeinde verzeichnete zu dem Zeitpunkt 53 Mitglieder. Oft mussten bis 1997 die Versammlungsstätten gewechselt werden. Am 24.10.1998 weihte Apostel Dieter Böttcher die neu erbaute Kirche in der Dollaner Straße 1. Endlich hatte die Gemeinde ihre eigene Kirche! Sie hat Platz für 165 Besucher in der Hauptkirche und 35 Besucher in der Nebenkirche.

Rettungsturm Binz

Rettungsturm Binz

📍 Ostseebad Binz

Ein romantischer Ort für "Ja" Sager. Der Rettungsturm am Strandaufgang 6 in Binz auf Rügen. In den 1960er Jahren legte Ulrich Müther den Grundstein für extravagante Hyparschalenkonstruktionen, auf deren Grundlage der Binzer Rettungsturm im Jahr 1981 entworfen und von Dietrich Otto 1982 gebaut wurde. Heute befindet sich im Rettungsturm eine Außenstelle des Binzer Standesamtes. Direkt am Strandzugang 6 gelegen bietet es durch seine großen Fensterfronten einen einzigartigen Ausblick auf die Ostsee. Binzer Strandsand auf dem Fußboden vermittelt zusätzliches Strandgefühl.

Kleinbahnhof Binz-Ost

Kleinbahnhof Binz-Ost

📍 Ostseebad Binz

Am historischen Kleinbahnhof hält die Schmalspurbahn "Rasender Roland". Der Kleinbahnhof Binz-Ost (Landesbahn) ist eine Station des „Rasenden Rolands“, eine dampfbetriebene Schmalspurbahn, die seit Ende des 19. Jahrhunderts auf einer 24,1 km langen Strecke von Putbus über Binz nach Göhren verkehrt (in der Saison Weiterfahrt über Putbus bis Lauterbach). Der Kleinbahnhof ist im Jahr 2003/2004 nach historischen Vorgaben restauriert worden. Heute befinden sich im Kleinbahnhof eine Touristinformation inklusive Fahrradverleih (saisonbedingte Öffnungszeiten),die Fahrkartenausgabe für den „Rasenden Roland“, das Museum Ostseebad Binz, das Restaurant „Rasender Roland“ mit Eisenbahnerambiente sowie öffentliche Toiletten/ behindertengerecht (kostenpflichtig).