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Räuber-Vieting-Höhle

Parchim · Schwerin & Umgebung · 53.4030° N, 11.8092° E
Räuber-Vieting-Höhle

Im heutigen Naturschutzgebiet Sonnenberg sorgte einst Räuber Vieting für Angst und Schrecken.

Seine Höhle und weitere Spuren aus dieser Zeit sind noch heute zu besichtigen. Neben seinen innerstädtischen Sehenswürdigkeiten glänzt Parchim mit seiner landschaftlich reizvollen Umgebung und malerischen Natur. So kann man im Naturschutzgebiet Sonnenberg südwestlich der Kreisstadt mit die größten und schönsten Douglasien Mitteleuropas bestaunen. Ein perfektes Versteck für den Räuberhauptmann Vieting und seine Schar, die nach Überlieferung dort im Mittelalter ihr Unwesen getrieben haben sollen. Die Bande lauerte im Wald und raubte Reisende aus. Einmal verschleppten sie sogar ein Mädchen und hielten es in ihrer Höhle gefangen. Als eines Tages die Vorräte zur Neige gingen, wurde die Frau in die Stadt geschickt, um neue zu besorgen. Dabei behalf sie sich einer List und legte auf dem Rückweg Erbsen aus, die direkt zur „Vietingshöhle“ führten. Dadurch konnte dem Räuber mitsamt seiner Bande letztendlich das Handwerk gelegt werden. Die Höhle und weitere „sagenhafte Überbleibsel“ aus längst vergangenen Zeiten sind auch heute noch zu bewundern. Trotz intensiver Suche fand man allerdings nie den großen Schatz, der über die Jahre hinweg wohl stetig angewachsen war. Die berühmte „Erbsenspur“ ist ebenfalls noch begeh- und erlebbar.

Die Räuber-Vieting-Höhle in Parchim – Geschichte und Sage im Naturschutzgebiet Sonnenberg

Im Naturschutzgebiet Sonnenberg südwestlich von Parchim verbindet sich beeindruckende Natur mit einer der faszinierendsten Sagen Mecklenburg-Vorpommerns. Hier, zwischen einigen der größten und schönsten Douglasien Mitteleuropas, soll im Mittelalter der Räuberhauptmann Vieting mit seiner Bande gehaust haben. Die Räuber-Vieting-Höhle in Parchim ist heute noch zu besichtigen und erinnert an diese unheimliche Geschichte.

Die List mit den Erbsen – Die Sage des Räubers Vieting

Der Überlieferung nach lauerte Vietings Bande im Wald, überfiel Reisende und verschleppte sogar ein junges Mädchen in ihre Höhle. Als die Vorräte knapp wurden und die Frau in die Stadt geschickt wurde, legte sie auf dem Rückweg eine Spur aus Erbsen – direkt zur Vietingshöhle. Diese List führte schließlich zur Ergreifung der gesamten Räuberbande. Der sagenhafte Schatz, den die Bande angehäuft haben soll, wurde bis heute trotz intensiver Suche nie gefunden.

Saghafte Überbleibsel und Erbsenspur heute noch erlebbar

Wer das Naturschutzgebiet Sonnenberg bei Parchim besucht, kann nicht nur die Höhle selbst besichtigen, sondern auch die legendäre Erbsenspur nachverfolgen. Weitere Überbleibsel aus dieser sagenhaften Zeit machen den Ausflug zu einem besonderen Erlebnis für Familien und Naturliebhaber gleichermaßen. Parchim liegt dabei im Binnenland Mecklenburg-Vorpommerns und lässt sich gut mit einem Besuch der nahegelegenen Ostseeküste – etwa der Hansestadt Wismar oder dem Fischland-Darß-Zingst – verbinden.

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