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Burgwall am Kap Arkona
Jaromarsburg – slawisches Heiligtum am Burgwall Kap Arkona in Putgarten
Der Burgwall am Kap Arkona bei Putgarten gehört zu den bedeutendsten archäologischen Stätten der Ostseeregion. Die sogenannte Jaromarsburg liegt am nördlichsten Punkt der Insel Rügen in Mecklenburg-Vorpommern und war einst das politische und religiöse Zentrum der Ranen, einem westslawischen Volk. Zu Ehren ihres Hauptgottes Svantevit errichteten sie hier ein Tempelheiligtum, das vom 9. Jahrhundert bis zum Fall der Burg im Jahr 1168 als letzte heidnische Bastion der Region galt.
12 Meter hoher Burgwall mit Grabenanlage – Geschichte hautnah erleben
Noch heute ist der bis zu 12 Meter hohe Burgwall mit seiner Grabenanlage und dem Burginneren erhalten. Da die Anlage seit Langem dem fortschreitenden Küstenabbruch an der Ostseeküste ausgesetzt ist, finden hier seit 1868 regelmäßig archäologische Untersuchungen, Sondagen und Ausgrabungen statt. Ein Besuch vermittelt eindrucksvoll, wie tief die slawische Geschichte in der Landschaft Rügens verwurzelt ist.
Anreise zum Burgwall am Kap Arkona in Putgarten
Der nächstgelegene Bahnhof befindet sich in Sagard, rund 19 Kilometer entfernt. Von dort ist Putgarten mit dem Bus erreichbar – die Haltestelle Sagard Schulstraße liegt ebenfalls etwa 18 Kilometer vom Ziel entfernt. Wer mit der Fähre anreist, nutzt am besten den Fähranleger in Breege, der rund 9 Kilometer vom Kap Arkona entfernt liegt.
Weitere Sehenswürdigkeiten in Putgarten
Arkona Bunker und Marineführungsbunker
📍 Putgarten
Dutzende von Lüftungsrohren ragen in direkter Nachbarschaft der Leuchttürme aus der Erde. Die Geschichte der Bunker auf Kap Arkona ist lang. Sie beginnt 1915 mit dem Bau des ersten Bunkers, der aber unrenoviert und aus Gründen der Sicherheit nicht öffentlich zugänglich ist. Der kleinere Bunker stammt von der Wehrmacht und wurde zu DDR-Zeiten als Dienststelle der 6. Grenzbrigade Küste umfunktioniert. Er wird als „Arkona-Bunker“ bezeichnet. Heute beherbergt er eine Dokumentation zur Geschichte des Kap Arkonas, von der Slawenzeit bis in die Gegenwart. Der Eintritt ist kostenfrei. Der größere Bunker wurde von 1979 bis 1986 gebaut. Von einem Hauptmittelgang mit zwei Zugängen ausgehend befinden sich mehrere unabhängige Einzelbunker mit einer Gesamtfläche von 2.000 Quadratmetern. Er diente der auf dem Bug stationierten 6. Flottille der Volksmarine und der Vereinigten Ostseeflotte (VOF) als Gefechtsstand. Die Bunker dienten als so genannter „geschützter Gefechtsstand“ und sollten im Kriegsfall vor giftigen Gasen und radioaktiver Strahlung schützen. Die zweite große Röhre beherbergt heute eine Modellschiffsaustellung sowie alte Navigationsgeräte. Am Tag der Deutschen Wiedervereinigung, dem 3. Oktober 1990, wurde die Anlage stillgelegt.
Rügenhof Putgarten
📍 Putgarten
Rügen erleben, genießen, schmecken und mitnehmen! Typisch norddeutsch ist das in rotem Backstein gehaltene Häuser-Ensemble, bestehend aus einem Gutshaus, zwei langen Pferdeställen und einer Scheune. Im Zentrum des weitläufigen Hofes lädt ein Teich, von Kopfweiden umstanden, zum Verweilen ein. Von außen traditionell, von innen modern, beherbergen die ehemaligen Pferdeställe heute Schauwerkstätten im Erdgeschoss. Im Obergeschoss sind Ferienwohnungen untergebracht. In den Werkstätten werden die Gäste zum Mitmachen animiert um Ihr ganz persönliches Rügen-Souvenir herzustellen. Interessierten bieten sich Einblicke in eine Schmuckwerkstatt, eine Filzerei, eine Kerzenwerkstatt, ein Kreativ-Mode-Atelier, eine Kunstwerkstatt sowie eine Korbflechterei und einen Bernsteinladen mit Steinschleiferei, wo man der Entstehung der Rügener Kreidemännchen, den Maskottchen der Insel, beiwohnen kann. Im Gutshaus gibt es neben vielen Sanddornprodukten ein Café das zum Verweilen und in der kalten Jahreszeit zum Aufwärmen am Kamin einlädt. Der Markt auf dem Rügenhof ist von April bis Oktober ab 10 Uhr geöffnet. Auf dem Gutshof werden die traditionellen Feste der Gemeinde gefeiert.
Leuchttürme Kap Arkona
📍 Putgarten
Als Leuchttürme Kap Arkonas bezeichnet man zwei Seefeuer und einen Peilturm, die Seefahrer auf der Ostsee den Weg weisen Der Schinkelturm entstand 1826/29 und ist heute Museum und Standesamt (Hochzeitshotline: 038391 4000), der Rundturm ist noch in Betrieb. Er wurde 1902 gebaut und hat eine Höhe von 35 m. Das Backsteinmauerwerk verjüngt sich nach oben und verleiht dem Turm ein schlankes Aussehen. Der dritte Turm am Kap ist ein ausgedienter Peilturm der Marine, dort befindet sich eine Ausstellung des Rügener Museums für Ur- und Frühgeschichte. Die Aussichtsplattform bietet einen fantastischen Blick auf den Küstenbereich.
Events in Putgarten
14. Mai 2026, 07:00–14:00 Uhr
Trödelmarkt Großparkplatz Putgarten
📍 Großparkplatz Putgarten
Trödelmarkt Großparkplatz Putgarten | Mai - September 2026
14. Mai 2026, 07:00–14:00 Uhr
Trödelmarkt Großparkplatz Putgarten
📍 Tourismusgesellschaft mbH Kap Arkona
Trödelmarkt Großparkplatz Putgarten | Mai - September 2026 regelmäßige Termine
23. Mai 2026, 08:00–16:00 Uhr
Atelier Arkona
📍 Atelier Arkona
Kunst:Offen 2026 in Vorpommern
Unterkünfte auf Rügen
Ferienwohnungen, Hotels und mehr in der Region
"Zur Schaabe" Gasthaus & Pension
📍 Glowe
"Zur Schaabe" Gasthaus & Pension befindet sich im schönen Ostseebad Glowe im Nordosten der Insel Rügen.
A-ROSA Hotel Ceres am Meer - Adults Only
📍 Binz
Dieses Designhotel besticht durch seine traumhafte Lage direkt am Meer auf der Insel Rügen, unweit der Binzer Seebrücke, und bietet Ihnen stilvolle Wellness-Einrichtungen sowie Panoramablick aus fast jedem Zimmer.
A-ROSA Kurhaus Binz
📍 Binz
Sie müssen nicht weit reisen, um das Besondere zu finden - direkt an der Strandpromenade und ihrer berühmten Seebrücke empfängt Sie das A-ROSA Kurhaus Binz, das Sie von Spitzengastronomie, stilvollem Ambiente und einem Wohlfühl-Wellnessbereich schwärmen lässt und modernen Komfort mit traditionellem Charme verbindet.