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Dorfkirche Raduhn

Raduhn · Schwerin & Umgebung · 53.4834° N, 11.6867° E
Dorfkirche Raduhn

Die Dorfkirche Raduhn ist eine Mischung aus alt und neu und besticht durch einen charakteristischen Stufen-Giebel.

Die neogotische Dorfkirche Raduhn befindet sich auf dem höchsten Punkt des ehemaligen Friedhofes am Ortsrand. Sie wurde in ihrer jetzigen Form 1859 eingeweiht und entstand innerhalb von zwei Jahren Bauzeit aus dem vorherigen Kirchengebäude am selben Platz. Altes Mauerwerk wurde integriert und ist zwischen roten Backsteinen heute noch sichtbar. Weiterhin fallen die stufenförmigen Giebel und der kleine Glockenturm ins Auge. Umfangreiche Renovierungen erfolgten in den 1960er Jahren, u.a. steht seit 1964 der Raum unter der Orgelempore als Winterkirche zur Verfügung. Die Orgel von 1850 stammt von Johann Heinrich Runge.

Dorfkirche Raduhn – Neogotik mit historischen Wurzeln

Die Dorfkirche Raduhn zählt zu den stillen, aber eindrucksvollen Zeugen der Kirchenbaugeschichte in Mecklenburg-Vorpommern. Erhöht auf dem höchsten Punkt des ehemaligen Friedhofes am Ortsrand von Raduhn gelegen, wurde sie 1859 in ihrer heutigen Form eingeweiht. Das Besondere: Beim Bau wurde altes Mauerwerk des Vorgängerbaus bewusst integriert, das noch heute zwischen den charakteristischen roten Backsteinen sichtbar ist – eine seltene Mischung aus Alt und Neu.

Stufengiebel, Glockenturm und historische Orgel in Raduhn

Architektonisch fallen vor allem die markanten Stufengiebel und der kleine Glockenturm ins Auge – typische Stilelemente der Neogotik, wie man sie in ähnlicher Form auch von Kirchenbauten in Wismar oder Stralsund kennt. Im Inneren der Kirche ist die Orgel von 1850 ein weiteres Highlight: Sie stammt aus der Werkstatt des Orgelbauers Johann Heinrich Runge. In den 1960er Jahren wurde die Kirche umfangreich renoviert; seit 1964 dient der Raum unter der Orgelempore als Winterkirche.

Raduhn als Ausflugsziel in der Mecklenburgischen Seenplatte

Raduhn liegt im Südwesten Mecklenburg-Vorpommerns und eignet sich gut als Zwischenstopp auf dem Weg zur Ostseeküste, etwa in Richtung Wismar oder dem Fischland-Darß-Zingst. Wer die ländliche Stille und die kirchliche Baugeschichte der Region abseits der bekannten Touristenzentren schätzt, findet in der Dorfkirche Raduhn einen lohnenswerten Halt.