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Luftfahrttechnisches Museum Rechlin

Luftfahrttechnisches Museum Rechlin
📍

Am Claassee 1

17248 Rechlin

Öffnungszeiten

Sonntag, Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag10:0017:00 Uhr
Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag10:0016:00 Uhr
Freitag10:0015:00 Uhr
Erfahren Sie in historischen Gebäudeensembles mehr über die beeindruckende Entwicklungsgeschichte von Rechlin zur ehemaligen zentralen und größten Erprobungsstelle für landgestützte Flugzeuge bis 1945 und die Nachnutzung durch die sowjetisch-russische Fliegerei bis 1993. Das Nachrichtenlager der NVA und die ehemalige Schiffswerft werden ebenfalls dargestellt, genauso wie das Leben der Menschen, die hier arbeiteten und lebten. Im Museum werden die Luftfahrtgeschichte Rechlins vom Beginn der Fliegerei ab 1918 mit der "Flieger-Versuchs- und Lehranstalt am Müritzsee" sowie die "Erprobungsstelle des RDLI", ab 1934 der "Erprobungsstelle der Luftwaffe", gezeigt. Schwerpunkte sind die Geschichte der Luftfahrttechnik und die Erprobung durch die ehemalige Luftwaffe bis 1945. In weiteren Ausstellungen wird die Nachkriegsgeschichte des Geländes gezeigt, die Nutzung durch die NVA bis 1990 und die Rote Armee bis 1993 sowie die Geschichte der Schiffswerft Rechlin und des Ortes bis in die Gegenwart. Führungen nach Absprache sind möglich. Bestand der Ort Rechlin 1916 noch aus einer Kirche, einem Gutshof und kleineren Bauerngehöften, begann bereits mit der Eröffnung der damaligen Fliegerischen Versuchs- und Lehranstalt am 29. August 1918 durch den Großherzog von Mecklenburg-Schwerin eine spürbare Bautätigkeit. Um 1940 arbeiteten in Rechlin bereits ca. 4000 Ingenieure, Beschäftigte und Testpiloten auf der Erprobungsstelle und lebten mit ihren Familien in neu geschaffenen Siedlungshäusern. Auf drei Flugplätzen und unzähligen Hallen sowie Laboren wurden hier in Rechlin richtungsweisende Entwicklungen der Luftfahrtgeschichte zur Serienreife gebracht, die heute noch Standards setzen. Erleben Sie diese 20 Jahre Geschichte wie im Flug - vom bespannten Doppeldecker bis hin zum damals schnellsten Düsenflugzeug. Nach 1945 besetzten damalige sowjetische Fliegertruppen Rechlin und nutzten große Teile des Areals für ihre Zwecke. Rechlin erfuhr eine Teilung wie Berlin – eine Mauer mitten durch den Ort trennten 48 Jahre bis zum Abzug 1993 2500 deutsche Einwohner von ca. 4000 Piloten und Soldaten mit ihren Familien. Mauerreste und eine Informationstafel im Ort sind heute stumme Zeitzeugen der Vergangenheit. Unser Museum gibt auch darüber Auskunft, wie das Leben auf beiden Seiten der Mauer damals vor sich ging. Dank der hochqualifizierten Ingenieure, welche bis 1945 hier wohnten und arbeiteten, wurde bereits 1948 am Südufer der Müritz eine Schiffswerft gegründet. Rettungsboote zunächst in Aluminium, später aus Kunststoff verließen die Werft in großen Stückzahlen. Neben militärischen Schiffstypen produzierten ca. 1500 Angestellte der Werft viele weitere Zubehörteile für den Schiffbau. Zeugnis dafür legt ein 19m langes Schnellboot ab, das damals wie heute als schnellstes Boot seiner Art auf der Ostsee galt. 3600PS beschleunigten das bis zu 32t schwere „Kleine Torpedoschnellboot (KTS-Libelle)“ auf knapp 100km/h. Imposant erhebt sich das Schiff auf dem Innenhof des Museums. In unseren Ausstellungsräumen können Sie Einzelheiten über Erfindungen der Werft betrachten.

Weitere Sehenswürdigkeiten in Rechlin

Rechliner Mauer

Rechliner Mauer

📍 Rechlin

Rechlins Entwicklung ist eng mit der Luftfahrttechnik verbunden. Bereits während des 1. Weltkrieges werden ein Eisenbahnanschluss errichtet und eine Flieger-Versuchs- und Lehranstalt übergeben. Infolge des Versailler Vertages kommen alle Aktivitäten zum Erliegen. Erst ab 1934 erfolgt der zügige Ausbau zur größten Erprobungsstelle der deutschen Luftwaffe an der Müritz. Es werden Wohnsiedlungen (heute Rechlin und Rechlin-Nord) mit entsprechender Infrastruktur gebaut, der Mirower Kanal und die Verbindung Claassee-Müritz entstehen. Der Ort erhält seine für ein Mecklenburger Dorf untypische Siedlungsstruktur. Um 1940 lebten und arbeiteten ca. 4000 Menschen in Rechlin. Dazu kamen noch Arbeitsdienstverpflichtete, Zwangsarbeiter und KZ-Häftlinge, die als Hilfskräfte auf der Erprobungsstelle eingesetzt wurden. Der ständige Ausbau des Flugplatzes Lärz erforderte umfangreiche Erd- und Planierungsarbeiten. In dieser Zeit wurden in Rechlin unbestritten organisatorische, ingenieurtechnische und auch fliegerische Höchstleistungen vollbracht. Rechlin wird zu einem bedeutenden Garnisionsstandort ausgebaut und durch eine Mauer in 2 Teile getrennt, den deutschen und den russischen Sektor. Diese Mauer fiel erst 1993 mit dem Abzug der letzten GUS-Streitkräfte.

Festplatz Rechlin

Festplatz Rechlin

📍 Rechlin

Neben all den lebhaften Veranstaltungen bietet der Festplatz Rechlin auch Entspannungsmöglichkeiten für Naturliebhaber. Spaziergänge am Seeufer oder Picknicks im Grünen.

Spielplatz Alter Markt Rechlin

Spielplatz Alter Markt Rechlin

📍 Rechlin

Der "Alter Markt" Spielplatz ist nicht nur ein Ort der Freude und des Spielens, sondern auch ein Ort der Begegnung. Hier treffen sich Familien, Nachbarn und Freunde, um gemeinsam Zeit zu verbringen und die Gesellschaft des anderen zu genießen. Es ist ein Ort, an dem neue Freundschaften entstehen und Kindheitserinnerungen geschaffen werden. Während die Kinder sich auf dem Spielplatz vergnügen, können die Eltern auf den umliegenden Bänken entspannen und ihre Sprösslinge im Auge behalten. Die Sicherheit der Kinder steht hier an erster Stelle, und der Spielplatz ist gut gepflegt und regelmäßig gewartet.