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Dorfkirche Saal

Saal · Fischland-Darß-Zingst · 54.3094° N, 12.4960° E
Dorfkirche Saal

Stattlicher Backsteinbau um 1300 errichtet.

Eine Besonderheit, der hölzerne Glockenturm steht neben der Kirche mit zwei Glocken von 1797 bzw. 1820. Der Innenraum der Kirche erscheint als dreischiffiger Hallenbau mit kreuzgeripptem Gewölbe. Beeindruckend ist die Innenausstattung - Altaraufsatz und Kanzel wurden von Dittrich Hartung aus Rostock im frühen 18. Jahrhundert geschaffen. Der Taufstein stammt aus dem 14. Jahrhundert. Die Orgel wurde von Christian Kersten aus Rostock im 18. Jahrhundert erbaut. Die Kirche in Saal wurde 1958 restauriert. Der Chor ist um 1290 errichtet. Das Langhaus etwas jünger, eine große Halle mit quadratischen Mittelschiffsjochen, ebenfalls, wie der Chor kreuzrippengewölbt. Großer hölzerner Altaraufsatz fr. 18. Jh. im Hauptfeld Ölbergrelief, flankiert von gedrehten Säulen und Schnitzfiguren, Moses und Aaron, reiche seitliche Schnitzwangen sowie Schnitzfiguren im Aufsatz. Altargehege. Kanzel gleichzeitig und von gleicher Hand, Korb von Engel getragen, mit Reliefs aus dem Leben Christi; auf dem Schalldeckel Christus mit Siegesfahne. Gestühlrückwand mit Schnitzfiguren, ebenfalls frühes 18. Jh. Die Kalksteintaufe noch 13. Jh., flache Schale auf hohem Fuß. Die Orgel ist durch den Paul Schmidt (Rostock) - Schüler Kersten 1780 erbaut worden und in 2003/04 in Holland restauriert worden (Orgelbauwerkstatt J.C. van Rossum in Andel). Auf dem Kirchhof der freistehender verbretterter Glockenturm. Mit unseren Gästeführern auf Tour: Merkwürdiges ist hier zu entdecken. War die Kirche Unterschlupf von Störtebeker? Wo beginnt der Geheimgang zum Saaler Bodden? Wo ist Störtebekers Schatz? Wer saß im Verließ? Unser Kirchenführer gibt Hinweise für alle Suchenden. Achten Sie auf unser Tourenangebot im Veranstaltungskalender! Seien Sie dabei!

Dorfkirche Saal – Gotik und Barock in Mecklenburg-Vorpommern

Die Dorfkirche Saal zählt zu den bemerkenswerten mittelalterlichen Sakralbauten an der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns. Der stattliche Backsteinbau wurde um 1300 errichtet – der Chor sogar bereits um 1290 –, und prägt noch heute das Ortsbild von Saal unweit des Saaler Boddens. Als dreischiffiger Hallenbau mit kreuzrippengewölbtem Innenraum steht sie in einer Reihe mit bedeutenden Kirchen der Region, wie sie auch in Stralsund oder Greifswald zu finden sind.

Barocker Altaraufsatz und historische Orgel – die Innenausstattung der Kirche Saal

Das Innere der Kirche beeindruckt durch eine außergewöhnlich reich erhaltene Ausstattung. Der große hölzerne Altaraufsatz und die Kanzel wurden im frühen 18. Jahrhundert von Dittrich Hartung aus Rostock geschaffen. Der Altaraufsatz zeigt im Hauptfeld ein Ölbergrelief, flankiert von gedrehten Säulen sowie Schnitzfiguren von Moses und Aaron. Die Kanzel, gleichfalls von Hartung, wird von einem Engel getragen und zeigt Reliefs aus dem Leben Christi. Der Taufstein aus Kalkstein stammt noch aus dem 13. Jahrhundert. Die Orgel wurde 1780 von Christian Kersten, einem Schüler von Paul Schmidt aus Rostock, erbaut und in den Jahren 2003/04 in der niederländischen Orgelbauwerkstatt J. C. van Rossum in Andel restauriert.

Der hölzerne Glockenturm – eine Besonderheit in Saal

Ungewöhnlich für eine norddeutsche Dorfkirche: Der Glockenturm steht nicht als Teil des Kirchengebäudes, sondern freistehend auf dem Kirchhof als verbretterter Holzturm. Er beherbergt zwei Glocken aus den Jahren 1797 und 1820. Dieses seltene Ensemble aus gemauerter Kirche und separatem Holzglockenturm verleiht dem Kirchhof in Saal seinen ganz eigenen Charakter.

Geheimnisse und Legenden rund um die Dorfkirche Saal

Neben der kunsthistorischen Bedeutung ranken sich um die Kirche in Saal auch spannende Legenden: War die Kirche einst Unterschlupf des berühmten Seeräubers Störtebeker? Wo beginnt der sagenumwobene Geheimgang zum Saaler Bodden, und wo liegt Störtebekers Schatz verborgen? Ortskundige Gästeführer geben auf geführten Touren Hinweise zu diesen Fragen – die entsprechenden Veranstaltungen sind im Tourenkalender auf liebling-ostsee.de zu finden.

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Der Bioland zertifizierte Familienbetrieb hält Legehennen, Gotlandschafe und Gänse in mobilen Ställen, produziert Kartoffeln, Getreide und Eiweißfutter. Besonderen Wert legen wir auf geschlossene Stoffkreisläufe, artgerechte Tierhaltung und Vernunft. Im Hofladen gibt es eigene Produkte, dazu saisonal Gemüse und Obst aus dem Garten, selbstgebackenes Sauerteigbrot, regionale Produkte wie Käse und Milch, Handwerkliches aus der Nachbarschaft, aber auch Nichtbioprodukte und vieles mehr. Das Sortiment ist groß. Immer freitags 10-18 Uhr ist der Hofladen geöffnet. Woofer / Praktikanten / Workawayler Wir erhalten zudem Unterstützung von vielen freiwilligen Helfern, die gegen Kost und Logis mitarbeiten.