Gutshaus Streu
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Gutshaus Streu

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Streu 2 A

18569 Schaprode OT Streu

Streu bei Schaprode auf Rügen war ein alter Gutsbesitz der Familie von der Osten. In der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts erwarb die Familie von Platen das Gut, 1749 waren die von Lotzow Besitzer und 1757 die Familie von Bohlen. Anfang des 20. Jahrhunderts erwarb Johannes Volkmann das Gut, der aber 1945 enteignet wurde. Nach dem 2. Weltkrieg wurde das Gutshaus zu Wohnzwecken genutzt, stand jedoch viele Jahre leer bis sich im Jahre 2001 neue Eigentümer fanden, die das Gebäude denkmalgerecht instandsetzten und seitdem bewohnen. Das Gutshaus wurde im 18. Jahrhundert errichtet und 1871 im Auftrag der Familie von Bohlen umgebaut. Von diesem Umbau, bei dem unter anderem die linke Gebäudehälfte um ein Geschoss erhöht wurde, zeugt eine Terrakottaplatte über dem Haupteingang. Von der ehemaligen Gutsanlage blieben zwei Gebäude erhalten. Südlich des Wirtschaftshofes liegt eine gepflegte Parkanlage mit Teich und einigen alten Bäumen. Der ehemalige Waldpark wurde nach 1945 teilweise freigeschlagen.

Gutshaus Streu in Schaprode OT Streu – Geschichte eines Rügener Gutshofs

Das Gutshaus Streu bei Schaprode auf Rügen blickt auf eine wechselvolle Geschichte zurück. Der Gutsbetrieb gehörte ursprünglich der Familie von der Osten, bevor in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts die Familie von Platen das Anwesen erwarb. 1749 gingen die Besitzrechte an die von Lotzow über, 1757 schließlich an die Familie von Bohlen. Anfang des 20. Jahrhunderts erwarb Johannes Volkmann das Gut, der 1945 enteignet wurde.

Bauzeugnisse aus dem 18. und 19. Jahrhundert

Das Gutshaus selbst wurde im 18. Jahrhundert errichtet und 1871 im Auftrag der Familie von Bohlen umgebaut. Bei diesem Umbau wurde die linke Gebäudehälfte um ein Geschoss erhöht – eine Terrakottaplatte über dem Haupteingang erinnert bis heute daran. Von der einstigen Gutsanlage sind zwei Gebäude erhalten geblieben. Südlich des Wirtschaftshofes erstreckt sich eine gepflegte Parkanlage mit Teich und altem Baumbestand. Der ehemalige Waldpark wurde nach 1945 teilweise freigeschlagen.

Denkmalgerechte Sanierung und heutige Nutzung

Nach dem Zweiten Weltkrieg diente das Gutshaus zunächst als Wohngebäude, stand dann jedoch viele Jahre leer. Im Jahr 2001 fanden sich neue Eigentümer, die das Gebäude denkmalgerecht instandsetzten und seitdem bewohnen. Das Gutshaus Streu ist damit ein gelungenes Beispiel für die Erhaltung historischer Bausubstanz im ländlichen Mecklenburg-Vorpommern.

Anreise zum Gutshaus Streu bei Schaprode auf Rügen

Das Gutshaus Streu liegt in unmittelbarer Nähe des Fährhafens Schaprode, von dem aus in etwa 0,8 km die Passagierfähre zur Insel Hiddensee abfährt. Mit dem Auto ist der Ort über die Autobahnanschlussstelle Samtens erreichbar, die rund 18,5 km entfernt liegt. Der nächste Bahnhof befindet sich in Rambin auf Rügen, etwa 17,7 km entfernt.