Immobilienmarkt Fischland-Darß-Zingst

Median Kaufpreis 4.792 €/m² · 4.247 Angebote

FDZFischland-Darß-ZingstFischland/Darß-ZingstHistorische BauwerkeKirchenKultur und GenussPOI-Basiseintrag: KategorienPOIsProduktlinienRecknitztalRegionenRibnitz-DamgartenSchlemminTMVTourismusverein Vogelparkregion Recknitztal e.V.Vorpommernauf-nach-mv.devorpommern.deFischland-Darß-Zingst

Dorfkirche Schlemmin

Schlemmin · Fischland-Darß-Zingst · 54.2226° N, 12.6837° E
Dorfkirche Schlemmin

Die Dorfkirche Schlemmin ist eine aus dem 13.

Jahrhundert stammende Dorfkirche in der vorpommerschen Gemeinde Ahrenshagen-Daskow. Der Bau der Schlemminer Kirche begann im 13. Jahrhundert mit Backstein. Erst im 15. Jahrhundert wurde mit Feldsteinen weitergebaut und der Turm errichtet. Dafür spricht, was man relativ leicht erkennt: Irgendwann ist das Schiff in seiner Länge verdoppelt worden. Der offenbar ältere Teil ist der rechte, der in Backstein gemauert ist. Die "gotischen" Fenster sind Zutat der Erneuerung von 1878 und trotzdem schön. Der charakteristische Giebel der Ostwand besitzt ein Doppelkreuz (Lothringisches Kreuz). Wann und warum es hier angebracht wurde, ist unklar. Unten erkennt man veränderte Fenster. Viele Kirchen der Umgebung sind von Osten nach Westen gebaut worden. Die Chorwand gehört gewöhnlich zu den ältesten Teilen der Kirchen. An der Nordseite gibt es eine angebaute Sakristei, die wie der südliche Anbau höchstwahrscheinlich von 1878 stammt. Ihre komplette Innenausstattung, Gestühl, Kanzel, Altar und Holzkastendecke stammen von 1878. Schlemmin war Stammsitz der Familie von Thun, zuletzt der eingeheirateten Familie von Stolberg-Wernigerode. In der heutigen Form wurde die Kirche 1878 nach einer Grundinstandsetzung neu geweiht. Aufgrund der idyllischen Lage und der fußläufigen Nähe zum Schlemminer Schloss wird die kleine Dorfkirche gern für kirchliche Trauungen angefragt.

Dorfkirche Schlemmin – Baugeschichte aus zwei Jahrhunderten

Die Dorfkirche Schlemmin in der vorpommerschen Gemeinde Ahrenshagen-Daskow gehört zu den bemerkenswerten Sakralbauten der Ostseeregion. Ihr Bau begann im 13. Jahrhundert in Backstein – der ältere, rechte Teil des Kirchenschiffs ist bis heute deutlich erkennbar. Im 15. Jahrhundert wurde das Schiff mit Feldsteinen in seiner Länge nahezu verdoppelt und der Turm errichtet. Wer genau hinschaut, kann den Übergang zwischen den beiden Bauphasen noch heute ablesen.

Lothringisches Kreuz und gotische Fenster an der Schlemminer Kirche

Besonders auffällig ist der charakteristische Giebel der Ostwand mit einem Doppelkreuz – dem sogenannten Lothringischen Kreuz. Wann und warum es hier angebracht wurde, ist bis heute ungeklärt. Die gotisch wirkenden Fenster sowie die gesamte Innenausstattung – Gestühl, Kanzel, Altar und die Holzkastendecke – stammen aus einer umfassenden Grundinstandsetzung aus dem Jahr 1878, bei der die Kirche neu geweiht wurde. Auch die Sakristei an der Nordseite und der südliche Anbau gehen auf diese Erneuerungsphase zurück.

Adelsgeschichte und Trauungskirche nahe der Ostseeküste

Schlemmin war einst Stammsitz der Familie von Thun und später der eingeheirateten Familie von Stolberg-Wernigerode. Diese adelige Vergangenheit prägt den Ort bis heute. Dank ihrer idyllischen Lage in der vorpommerschen Landschaft und der unmittelbaren Nähe zum Schlemminer Schloss wird die kleine Dorfkirche heute gern für kirchliche Trauungen genutzt – ein stimmungsvoller Ort zwischen Rostocker Umland und der Küste des Fischland-Darß-Zingst.