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St. Laurentius-Kirche Schönberg

Schönberg · 53.8450° N, 10.9334° E
St. Laurentius-Kirche Schönberg

Die St.

Laurentius-Kirche wurde im 14. Jahrhundert unter Einbeziehung der Reste eines älteren Vorgängerbaus erbaut. Die Wandmalerei und Glasmalereien stammen aus dem 17. Jahrhundert. Der im 16. Jahrhundert hinzugefügte Kirchturm wurde 1829 durch Blitzeinschlag beschädigt und erhielt daraufhin seine bis heute erhaltene markante Kirchturmspitze. Zu besonderer Bekanntheit unter Musikliebhabern hat es die St. Laurentius-Kirche in Schönberg vor der Toren der Hansestadt Lübeck gebracht. Die Backsteinkirche, einst Sitz des Bischofs von Ratzburg, ist Spielstätte des Schönberger Musiksommers, der seit 1987 viele Gäste in das Gotteshaus lockt. Dabei bewegt sich das Musikprogramm von der traditionellen Kirchenmusik bis hin zum Jazz. Mal ist eine Solo-Gitarre zu hören, mal erfreuen Chöre die Besucher.

St. Laurentius-Kirche Schönberg – Backsteinkirche mit langer Geschichte

Die St. Laurentius-Kirche in Schönberg gehört zu den bemerkenswerten Sakralbauten im westlichen Mecklenburg-Vorpommern. Unweit der Hansestadt Lübeck und nicht weit von der mecklenburgischen Ostseeküste entfernt, wurde die Backsteinkirche im 14. Jahrhundert erbaut – unter Einbeziehung der Reste eines noch älteren Vorgängerbaus. Die Wandmalereien und Glasmalereien im Inneren stammen aus dem 17. Jahrhundert und zeugen von der kunsthistorischen Bedeutung des Gotteshauses. Der Kirchturm, der im 16. Jahrhundert hinzukam, wurde 1829 durch einen Blitzeinschlag beschädigt und erhielt dabei seine markante Turmspitze, die bis heute das Stadtbild von Schönberg prägt.

Schönberger Musiksommer – Kirchenmusik und Jazz in historischen Mauern

Besondere Bekanntheit hat die St. Laurentius-Kirche Schönberg als Veranstaltungsort erlangt: Seit 1987 ist sie Spielstätte des Schönberger Musiksommers. Das Programm des Festivals reicht von klassischer Kirchenmusik bis hin zu Jazz – mal erklingt eine Solo-Gitarre in den alten Gewölben, mal füllen Chöre den Raum mit mehrstimmigem Klang. Die einst als Bischofssitz des Bistums Ratzeburg genutzte Kirche verbindet auf diese Weise Geschichte und Gegenwart und zieht Musikliebhaber aus der gesamten Region an – von der Ostseeküste bis aus Städten wie Lübeck, Wismar oder Rostock.

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Volkskundemuseum in Schönberg

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Schönberg

Nur wenige Minuten vom Haupthaus dem Volkskundemuseum entfernt liegt das „Bechelsdorfer Schulzenhaus“, das älteste Hallenhaus des Landes. Das "Volkskundemuseum" in Schönberg verfügt über einzigartig ethnografische Sammlungen an Möbeln und Textilien. Seit 1932 ist das Museum in einem ehemaligen Schulhaus an der Kirche untergebracht. Das Museum bietet Sonderausstellungen und Veranstaltungen zu vielfältigen Themen an, ebenso Führungen im Museum und Stadtführungen nach Anmeldung. Öffnungszeiten: ganzjährig geöffnet. Eine besondere Außenanlage ist das "Bechelsdorfer Schulzenhaus". Die Gebäude der Freilichtanlage "Bechelsdorfer Schulzenhaus", mit der einzigen noch erhaltenen vorreformatorischen Kübbungsdielenscheune Mecklenburgs wurden in der Nähe von Schönberg, ca. 1528 in Bechelsdorf errichtet. Der Denkmalshof gehört zum Typ der Niederdeutschen Hallenhäuser und zeigt die Kultur, die Lebens- und Arbeitsbedingungen einer bäuerlichen Familie in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Es wurde in den 60iger Jahren nach Schönberg umgesetzt und bildet seither den Kern der Freilichtanlage. Verschiedene Veranstaltungen wie der Backtag im Museum (an jedem ersten Samstag des Monats) oder Tanz auf der Diele, locken Besucher aus Nah und Fern. Das Schulzenhaus bietet seine Räumlichkeiten für Trauungen an. Öffnungszeiten: Mai bis Oktober Di - Do und Sa von 10 - 17 Uhr.

Denkmalhof Bechelsdorfer Schulzenhaus

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Das Bechelsdorfer Schulzenhaus ist Außenstelle des Schönberger Volkskundemuseums. Das Volkskundemuseum in Schönberg verfügt neben seiner einzigartig ethnografischen Sammlung an Mobiliar und Textilien über eine besondere Außenanlage. Das „Bechelsdorfer Schulzenhaus“ wurde in den 1960er Jahren nach Schönberg umgesetzt und bildet seither den Kern der Freilichtanlage, die als erstes Freilichtmuseum in Mecklenburg-Vorpommern geplant worden ist. Einige Jahre später erfolgt die Umsetzung der Scheune von der Schulzenstelle in Bechelsdorf nach Schönberg. Das Bechelsdorfer Schulzenhaus hat seit seiner Errichtung um das Jahr 1525 mehrere Erweiterungen erfahren. Der heutige Zustand des wiedererrichteten Niederdeutschen Hallenhauses in Schönberg entspricht dem der Bauernhäuser im ehemaligen Fürstentum Ratzeburg um 1800. Die Außenanlage ist von Mai bis Oktober geöffnet.