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Ruine der ehem. Klosterkirche Stolpe

Stolpe/ a. Peene · Greifswald & Umgebung · 53.8728° N, 13.5592° E
Ruine der ehem. Klosterkirche Stolpe

Stolpe wurde erstmalig 1136 urkundlich erwähnt.

1153 wurde von dem Herzog von Pommern das Kloster Stolpe gegründet. Das Kloster gilt als das erste in Pommern und gehörte zum Benediktinerorden. Im Jahr 1305 ging das Kloster an den Zisterzienserorden über. Im Jahr 1535 wurde es aufgehoben und 1637 während des Dreißigjährigen Krieges zerstört. Der über 300 Jahre alte Fährkrug, nur einen Steinwurf vom früheren Kloster entfernt, wurde seinerzeit zum Teil aus Abbruchsteinen, die aus der Klosterruine stammten, gebaut. Man kann diese besonders großen Ziegelsteine, die somit aus dem Mittelalter stammen, in der zur Straße gelegenen Fassade des Fährkruges unterhalb und zwischen zweitem, drittem und viertem Fenster von links heute noch sehen. Sie sind erst während der Restaurierung des Gebäudes Anfang 1998 wieder zum Vorschein gekommen.   Anmeldung für Führungen: Dörphus Stolpe/ a. Peene Peenestraße 18 Frau Gehrke Telefon: 039721-56294 oder 0170 6649954

Ruine der ehemaligen Klosterkirche in Stolpe a. Peene

Die Ruine der ehem. Klosterkirche Stolpe in Stolpe a. Peene gehört zu den ältesten kirchlichen Zeugnissen ganz Pommerns. Bereits 1136 wurde Stolpe urkundlich erwähnt, und 1153 gründete der Herzog von Pommern hier das erste Kloster der Region – zunächst als Benediktinerkloster, ab 1305 unter der Leitung des Zisterzienserordens. In der weiten Kulturlandschaft zwischen Greifswald und der vorpommerschen Ostseeküste ist dieses Baudenkmal ein eindrucksvolles Zeugnis mittelalterlicher Geschichte.

Vom Kloster zur Ruine – eine bewegte Geschichte

1535 wurde das Kloster im Zuge der Reformation aufgehoben, und 1637 zerstörten die Wirren des Dreißigjährigen Krieges die Anlage endgültig. Ein faszinierendes Detail hat sich bis heute erhalten: Der nahegelegene, über 300 Jahre alte Fährkrug wurde teilweise aus Abbruchsteinen der Klosterruine errichtet. Die ungewöhnlich großen mittelalterlichen Ziegelsteine sind noch immer in der straßenseitigen Fassade des Gebäudes zu sehen – sichtbar gemacht erst bei einer Restaurierung Anfang 1998.

Führungen durch die Klosterruine Stolpe

Wer die Geschichte der Klosterruine Stolpe tiefer erkunden möchte, kann eine geführte Besichtigung buchen. Anmeldungen sind über das Dörphus Stolpe a. Peene möglich, wo alle weiteren Informationen zu Terminen und Konditionen erhältlich sind.