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Giebelhaus, Külpstraße 5

Stralsund · Rügen · 54.3168° N, 13.0914° E
Giebelhaus, Külpstraße 5

Das mittelalterliche Giebelhaus gilt mit seinem auf 1258 datierten Keller als Stralsunds ältestes Steingebäude.

Im 17. und 18. Jahrhundert umgestaltet, erfolgte in den Jahren 1968/69 eine Teilsanierung des barockveränderten gotischen Giebels.Im unteren Bereich der Fassade ist an zwei Sichtfenstern die gotische Gliederung der Fassade zu sehen, ergänzt mit einer vom Kemladen des Hauses stammenden Sandsteinplatte aus dem Jahre 1608. Bei umfassenden Sanierungen in den Jahren 1994 und 1995 konnten Reste der mittelalterlichen Farbfassung sowie der plastischen Dekoration entdeckt werden.

Das Giebelhaus in der Külpstraße 5 – ein mittelalterliches Zeugnis Stralsunds

Das Giebelhaus in der Külpstraße 5 in Stralsund gilt als das älteste Steingebäude der Stadt. Sein auf das Jahr 1258 datierter Keller macht das Gebäude zu einem der bedeutendsten mittelalterlichen Baudenkmäler der Ostseeregion. Stralsund, als UNESCO-Welterbestadt an der Küste Mecklenburg-Vorpommerns, beherbergt mit diesem Haus ein außergewöhnliches Stück Stadtgeschichte.

Gotische Architektur und barocke Umgestaltung am Giebelhaus Stralsund

Im 17. und 18. Jahrhundert wurde das Haus umgestaltet, bevor in den Jahren 1968 und 1969 eine Teilsanierung des barockveränderten gotischen Giebels erfolgte. Im unteren Fassadenbereich lässt sich an zwei Sichtfenstern die ursprüngliche gotische Gliederung erkennen. Ergänzt wird die Fassade durch eine Sandsteinplatte aus dem Jahr 1608, die einst dem Kemladen des Hauses entstammte.

Mittelalterliche Farbfassung und plastische Dekoration – Funde aus den Sanierungen

Bei umfassenden Sanierungsarbeiten in den Jahren 1994 und 1995 wurden Reste der mittelalterlichen Farbfassung sowie Teile der plastischen Dekoration freigelegt. Diese Funde geben einen seltenen Einblick in die ursprüngliche Gestaltung des Gebäudes und unterstreichen seinen historischen Rang im Kontext der Backsteingotik, die die Altstädte von Stralsund, Greifswald und Wismar gleichermaßen prägt.

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Diese öffentliche Toilette befindet sich auf der linken Seite im Rathauskeller am Alten Markt. Sie ist nicht behindertengerecht, da sie nur über eine Treppe zu erreichen ist. Diese öffentliche Toilette wird durch anwesendes Personal betrieben. Wenn Sie sich auf dem Alten Markt aufhalten, ist die Toilette auf der linken Seite des Rathauses zu finden. Um diese zu erreichen, gehen Sie eine Treppe hinunter. Ein behindertengerechter Eingang finden Sie Montag bis Freitag (nicht an Feiertagen) im Foyer des Rathauses. Zugang ist über den Nord-Ost Durchgang - Eingang vor der Büste Gustav Adolf. Samstags im Quartier 17- mit EUROschlüssel Sonntags am Neuen Markt

Insel Dänholm

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Die Insel Dänholm ist eine kleine Insel mit viel Geschichte. Bereits unter den Schweden militärisch genutzt, wurde der Dänholm zur Wiege der preußischen Marine ausgebaut. Die der Stadt Stralsund unmittelbar vorgelagerte kleine Insel Strale oder Strela schuf einen natürlichen Hafen, den seefahrende Völker von jeher schätzten. Erwähnt wird sie bereits 1288 im 1.Stadtbuch. Auf Grund des regen Schiffverkehrs der Dänen im 12. und 13. Jahrhundert in den Gewässern um Rügen und vor Stralsund, insbesondere aber in Verbindung mit der Niederlage einer dänischen Flotte im Jahre 1326 in der Nähe der Insel wurde sie vermutlich in Dänholm umbenannt. Die uns bekannte, wechselvolle Geschichte der Insel ist überwiegend militärisch geprägt. Erste gesicherte Dokumente und Pläne über Befestigungsanlagen auf der Insel sind aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges überliefert. 1628 erteilte Wallenstein als damaliger Kaiserlicher Feldherr im Auftrag des deutschen Kaisers auf Grund des Fehlens einer eigenen Flotte den Befehl zur Sicherung und Befestigung sämtlicher Häfen der Ostsee, wodurch ein Gegengewicht zum erstarkenden Schwedischen Reich geschaffen werden sollte. Auch das schwedische Militär war sich der günstigen Lage der Insel durchaus bewusst. Es begann nach dem 1628 ratifizierten Allianzvertrag zwischen der Stadt und dem Königreich Schweden mit der sofortigen Verbesserung und dem Ausbau der bereits vorhandenen Befestigungsanlagen und versuchte mittels neuer Befestigungsanlagen mit Geschützstellungen die Kontrolle des Strelasunds und der Ansteuerung der Stadt zu ermöglichen. Am 7. Juni 1815 endete für Stralsund die Schwedenzeit.