Immobilienmarkt Rügen

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Kniepertor

Stralsund · Rügen · 54.3174° N, 13.0897° E
Kniepertor

Das Tor zum Stralsunder Alten Markt.

Das nördliche Stadttor der Stadt ist eines von ehemals 10 Stadttoren. Das Kniepertor wurde bereits 1293 urkundlich erwähnt und erhielt seinen Namen nach einer einflussreichen Bürgerfamilie, welche im dreizehnten Jahrhundert in der Hansestadt wirkte. Es ist das nördlichste, der ursprünglich zehn Stadttore von Stralsund. In seiner heutigen Erscheinung entstand der rechteckige Bau mit seinem niedrigen Turm und einer Spitzbogen­durchfahrt im 15. Jahrhundert. Heute ist nur noch das Innentor erhalten, da 1874 zum Wohle des Verkehrsflusses das Knieper-Außentor und das Torschreiber­haus abgerissen wurden. Die Knieperstraße verbindet den Alten Markt mit dem Kniepertor. Ein Gedenkstein und eine Gedenktafel, an der der Stadt zugewandten Seite des Tores, erinnern an Friedrich Gustav von Petersson einen Kampf­gefährten Ferdinand von Schills. Das Kniepertor steht unter Denkmalschutz und ist Teil der Backstein­route in Stralsund.

Das Kniepertor in Stralsund – Geschichte seit dem 13. Jahrhundert

Das Kniepertor in Stralsund gehört zu den markantesten historischen Zeugnissen der Hansestadt an der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns. Bereits 1293 urkundlich erwähnt, verdankt das Tor seinen Namen einer einflussreichen Bürgerfamilie, die im dreizehnten Jahrhundert in Stralsund wirkte. Als nördlichstes der ursprünglich zehn Stadttore war es ein wichtiger Bestandteil der mittelalterlichen Stadtbefestigung.

Backsteingotik und Baudenkmal an der Knieperstraße

In seiner heutigen Form stammt der rechteckige Bau mit seinem niedrigen Turm und der charakteristischen Spitzbogendurchfahrt aus dem 15. Jahrhundert. Heute ist nur noch das Innentor erhalten – Außentor und Torschreiberhaus wurden 1874 abgerissen. Das Kniepertor steht unter Denkmalschutz und ist Teil der Backsteinroute in Stralsund. Die Knieperstraße verbindet das Tor direkt mit dem Alten Markt. Ein Gedenkstein und eine Gedenktafel erinnern an Friedrich Gustav von Petersson, einen Kampfgefährten Ferdinand von Schills.

Kniepertor und weitere Sehenswürdigkeiten in Stralsund

Stralsund, die Tor zur Insel Rügen, bietet neben dem Kniepertor zahlreiche weitere historische Highlights. Wer die Hansestadt besucht, kann auch Wismar, Greifswald oder die Landschaft des Fischland-Darß-Zingst erkunden – allesamt lohnende Ziele an der deutschen Ostseeküste.

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Weitere Sehenswürdigkeiten in Stralsund

Bürgergarten Stralsund

Bürgergarten Stralsund

Stralsund

Der BÜRGERGARTEN Stralsund ist ein Bootsverleih und kleiner Biergarten am Knieperteich Im Herzen von Stralsund, direkt am Knieperteich gelegen, genießen Sie den Blick auf die historische Altstadt. Feiern Sie Ihre Party, Hochzeit oder Firmenfeier zu fairen Festpreisen. Ideal auch für Kindergeburtstage, Einschulungsfeiern oder Schulausflüge. Urige Kneipe, Festzelt und Pagoden, Grillplatz, Hüpfburg, Kinderkarussell und Sandkasten. Kaffee, Kuchen und Eis, Cocktails und Shooter, kleine Speisen und Snacks. Ob Familienfest oder Großveranstaltung – wir bieten den Platz für Ihre Ideen.

Öffentliches WC - Rathauskeller

Öffentliches WC - Rathauskeller

Stralsund

Diese öffentliche Toilette befindet sich auf der linken Seite im Rathauskeller am Alten Markt. Sie ist nicht behindertengerecht, da sie nur über eine Treppe zu erreichen ist. Diese öffentliche Toilette wird durch anwesendes Personal betrieben. Wenn Sie sich auf dem Alten Markt aufhalten, ist die Toilette auf der linken Seite des Rathauses zu finden. Um diese zu erreichen, gehen Sie eine Treppe hinunter. Ein behindertengerechter Eingang finden Sie Montag bis Freitag (nicht an Feiertagen) im Foyer des Rathauses. Zugang ist über den Nord-Ost Durchgang - Eingang vor der Büste Gustav Adolf. Samstags im Quartier 17- mit EUROschlüssel Sonntags am Neuen Markt

Insel Dänholm

Insel Dänholm

Stralsund

Die Insel Dänholm ist eine kleine Insel mit viel Geschichte. Bereits unter den Schweden militärisch genutzt, wurde der Dänholm zur Wiege der preußischen Marine ausgebaut. Die der Stadt Stralsund unmittelbar vorgelagerte kleine Insel Strale oder Strela schuf einen natürlichen Hafen, den seefahrende Völker von jeher schätzten. Erwähnt wird sie bereits 1288 im 1.Stadtbuch. Auf Grund des regen Schiffverkehrs der Dänen im 12. und 13. Jahrhundert in den Gewässern um Rügen und vor Stralsund, insbesondere aber in Verbindung mit der Niederlage einer dänischen Flotte im Jahre 1326 in der Nähe der Insel wurde sie vermutlich in Dänholm umbenannt. Die uns bekannte, wechselvolle Geschichte der Insel ist überwiegend militärisch geprägt. Erste gesicherte Dokumente und Pläne über Befestigungsanlagen auf der Insel sind aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges überliefert. 1628 erteilte Wallenstein als damaliger Kaiserlicher Feldherr im Auftrag des deutschen Kaisers auf Grund des Fehlens einer eigenen Flotte den Befehl zur Sicherung und Befestigung sämtlicher Häfen der Ostsee, wodurch ein Gegengewicht zum erstarkenden Schwedischen Reich geschaffen werden sollte. Auch das schwedische Militär war sich der günstigen Lage der Insel durchaus bewusst. Es begann nach dem 1628 ratifizierten Allianzvertrag zwischen der Stadt und dem Königreich Schweden mit der sofortigen Verbesserung und dem Ausbau der bereits vorhandenen Befestigungsanlagen und versuchte mittels neuer Befestigungsanlagen mit Geschützstellungen die Kontrolle des Strelasunds und der Ansteuerung der Stadt zu ermöglichen. Am 7. Juni 1815 endete für Stralsund die Schwedenzeit.