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Mägdebrunnen

Mägdebrunnen
📍

Fährstraße 7

18439 Stralsund

Der "Mägdebrunnen" wurde 2003 an der Stelle eines historischen Brunnens von dem deutschen Bildhauer Günter Kaden neu erschaffen. Seine Gestaltungsdetails inspirier(t)en immer wieder zu verschiedenen Deutungen. Hier, wo die Schillstraße in Richtung Hafen in die Fährstraße mündet, stand über Jahrhunderte ein Brunnen "am Schilde" zur Versorgung der umliegenden Bevölkerung mit Wasser. Es war Aufgabe der Mägde, das Wasser vom Brunnen zu holen und in die Haushalte der Patrizierhäuser zu tragen. Dieses Thema griff der Bildhauer Günter Kaden im Rahmen eines städtebaulichen Wettbewerbs auf, gewann damit den Wettbewerb und gestaltete 2003 den Brunnen aus einem Granitblock mit einer Gruppe Bronzefiguren. Die Bronzefiguren, die drei Mägde beim Wasser holen und miteinender tuscheln zeigen.

Mägdebrunnen Stralsund – Bronzefiguren an historischem Ort

Am Übergang von der Schillstraße zur Fährstraße, unweit des Stralsunder Hafens, steht seit 2003 der Mägdebrunnen – ein markanter Brunnen aus einem massiven Granitblock, gekrönt von drei Bronzefiguren. Der Bildhauer Günter Kaden schuf das Werk im Rahmen eines städtebaulichen Wettbewerbs, den er damit gewann. Es greift ein alltägliches Thema der Stadtgeschichte auf: das Wasserholen durch die Mägde der umliegenden Patrizierhäuser.

Drei Mägde, ein Brunnen – eine Geschichte aus dem alten Stralsund

Über Jahrhunderte versorgte an dieser Stelle ein Brunnen „am Schilde" die umliegende Bevölkerung mit Wasser. Es war Aufgabe der Mägde, das Wasser zu holen und in die Haushalte zu tragen. Günter Kadens Bronzefiguren zeigen drei Frauen beim Wasserholen – und beim Tuscheln miteinander. Diese lebendige Szene lädt noch heute zu verschiedenen Deutungen ein und macht den Mägdebrunnen zu einem der stillen, aber bemerkenswerten Kunstwerke im Stadtbild von Stralsund.

Mägdebrunnen im Kontext der Altstadt und der Ostseeregion

Der Mägdebrunnen fügt sich nahtlos in das UNESCO-Welterbe-Ensemble der Stralsunder Altstadt ein. Wer die Hansestadt an der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns besucht, findet hier ein authentisches Stück städtischer Alltagsgeschichte – nah am Hafen und ideal kombinierbar mit einem Spaziergang entlang der Waterfront oder einem Ausflug zur nahen Insel Rügen.

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Bürgergarten Stralsund

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📍 Stralsund

Der BÜRGERGARTEN Stralsund ist ein Bootsverleih und kleiner Biergarten am Knieperteich Im Herzen von Stralsund, direkt am Knieperteich gelegen, genießen Sie den Blick auf die historische Altstadt. Feiern Sie Ihre Party, Hochzeit oder Firmenfeier zu fairen Festpreisen. Ideal auch für Kindergeburtstage, Einschulungsfeiern oder Schulausflüge. Urige Kneipe, Festzelt und Pagoden, Grillplatz, Hüpfburg, Kinderkarussell und Sandkasten. Kaffee, Kuchen und Eis, Cocktails und Shooter, kleine Speisen und Snacks. Ob Familienfest oder Großveranstaltung – wir bieten den Platz für Ihre Ideen.

Öffentliches WC - Rathauskeller

Öffentliches WC - Rathauskeller

📍 Stralsund

Diese öffentliche Toilette befindet sich auf der linken Seite im Rathauskeller am Alten Markt. Sie ist nicht behindertengerecht, da sie nur über eine Treppe zu erreichen ist. Diese öffentliche Toilette wird durch anwesendes Personal betrieben. Wenn Sie sich auf dem Alten Markt aufhalten, ist die Toilette auf der linken Seite des Rathauses zu finden. Um diese zu erreichen, gehen Sie eine Treppe hinunter. Ein behindertengerechter Eingang finden Sie Montag bis Freitag (nicht an Feiertagen) im Foyer des Rathauses. Zugang ist über den Nord-Ost Durchgang - Eingang vor der Büste Gustav Adolf. Samstags im Quartier 17- mit EUROschlüssel Sonntags am Neuen Markt

Insel Dänholm

Insel Dänholm

📍 Stralsund

Die Insel Dänholm ist eine kleine Insel mit viel Geschichte. Bereits unter den Schweden militärisch genutzt, wurde der Dänholm zur Wiege der preußischen Marine ausgebaut. Die der Stadt Stralsund unmittelbar vorgelagerte kleine Insel Strale oder Strela schuf einen natürlichen Hafen, den seefahrende Völker von jeher schätzten. Erwähnt wird sie bereits 1288 im 1.Stadtbuch. Auf Grund des regen Schiffverkehrs der Dänen im 12. und 13. Jahrhundert in den Gewässern um Rügen und vor Stralsund, insbesondere aber in Verbindung mit der Niederlage einer dänischen Flotte im Jahre 1326 in der Nähe der Insel wurde sie vermutlich in Dänholm umbenannt. Die uns bekannte, wechselvolle Geschichte der Insel ist überwiegend militärisch geprägt. Erste gesicherte Dokumente und Pläne über Befestigungsanlagen auf der Insel sind aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges überliefert. 1628 erteilte Wallenstein als damaliger Kaiserlicher Feldherr im Auftrag des deutschen Kaisers auf Grund des Fehlens einer eigenen Flotte den Befehl zur Sicherung und Befestigung sämtlicher Häfen der Ostsee, wodurch ein Gegengewicht zum erstarkenden Schwedischen Reich geschaffen werden sollte. Auch das schwedische Militär war sich der günstigen Lage der Insel durchaus bewusst. Es begann nach dem 1628 ratifizierten Allianzvertrag zwischen der Stadt und dem Königreich Schweden mit der sofortigen Verbesserung und dem Ausbau der bereits vorhandenen Befestigungsanlagen und versuchte mittels neuer Befestigungsanlagen mit Geschützstellungen die Kontrolle des Strelasunds und der Ansteuerung der Stadt zu ermöglichen. Am 7. Juni 1815 endete für Stralsund die Schwedenzeit.