Immobilienmarkt Rügen

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Marienkirche Stralsund

Marienkirche Stralsund
📍

Marienstraße 16

18439 Stralsund

Die Marienkirche, auch St. Marien genannt, ist die größte Kirche der Stadt. Vom 104 Meter hohen Turm (366 Stufen) der Marienkirche hat man einen einmaligen Blick über Stralsund bis nach Rügen. Und auch unsere Führungen sind sehr gefragt. aktuelle Öffnungszeiten Als größte Pfarrkirche von Stralsund wurde die Marienkirche 1298 erstmals erwähnt. Der ursprüngliche Bau wurde 1382 beim Einsturz des Turmes zerstört. In der heutigen Form wurde sie im Zeitraum 1384 - 1478 erbaut. Das imposante Westwerk, es wurde ab 1416 errichtet, ist ohne Parallele in der zeitgenössischen Architektur. Es ist zusammengefügt aus zwei Seitenhallen und den überragenden Mittelturm, den vier kleine Treppentürme flankieren. Der Hauptturm trug bis 1647 einen spitzen Helm, mit dem die Kirche eine beachtliche Höhe von insgesamt 151 m hatte. Mit diesen 151 Metern war die Marienkirche bis 1647 das höchste Gebäude der Welt. Ein durch Blitzschlag verursachter Brand vernichtete den gotischen Spitzturm und er wurde im Stil der Zeit durch eine deutlich niedrigere Barockhaube ersetzt. Der jetzige 104 m hohe barocke Turmhelm stammt aus dem Jahre 1708. Die Marienkirche ist die jüngste gotische Backsteinbasilika im nordischen Raum. Sie besitzt einen polygonalen Chorumgang mit Kapellenkranz. Ungewöhnlich ist das dreischiffige Querhaus. Der Innenraum beeindruckt durch seine Größe. Er ist 96 m lang, 41 m breit und im Mittelschiff 32,95 m hoch. Die Marienkirche ist damit - nach der Marienkirche zu Danzig - als die zweitgrößte Backsteinkirche im Hanseraum zu betrachten. 1807-1810 diente das Gotteshaus den französischen Besatzungstruppen als Kaserne und Heumagazin. Von der ursprünglichen Ausstattung konnte nur wenig erhalten werden. Kostbarster Besitz der Kirche ist die Barockorgel, geschaffen 1659 vom Lübecker Orgelbaumeister Friedrich Stellwagen. Des Weiteren die Grabsteine und die Epitaphien im Chorumgang und Querschiff, das barocke Taufgehäuse aus dem Jahre 1738, das Grabmal des Grafen von Lilljenstedt, der Marmortaufstein und die drei Renaissance-Kronleuchter. Und wer schließlich die 366 Stufen des 104 m hohen Turmes ersteigt, dem bietet sich ein fantastischer Blick. Das ganze Jahr über finden verschiedene Orgelkonzerte statt.   Barrierefreiheit barrierefreier Eingang über das "Nord-Westportal barrierefreie Sanitäranlagen

Weitere Sehenswürdigkeiten in Stralsund

Bürgergarten Stralsund

Bürgergarten Stralsund

📍 Stralsund

Der BÜRGERGARTEN Stralsund ist ein Bootsverleih und kleiner Biergarten am Knieperteich Im Herzen von Stralsund, direkt am Knieperteich gelegen, genießen Sie den Blick auf die historische Altstadt. Feiern Sie Ihre Party, Hochzeit oder Firmenfeier zu fairen Festpreisen. Ideal auch für Kindergeburtstage, Einschulungsfeiern oder Schulausflüge. Urige Kneipe, Festzelt und Pagoden, Grillplatz, Hüpfburg, Kinderkarussell und Sandkasten. Kaffee, Kuchen und Eis, Cocktails und Shooter, kleine Speisen und Snacks. Ob Familienfest oder Großveranstaltung – wir bieten den Platz für Ihre Ideen.

Öffentliches WC - Rathauskeller

Öffentliches WC - Rathauskeller

📍 Stralsund

Diese öffentliche Toilette befindet sich auf der linken Seite im Rathauskeller am Alten Markt. Sie ist nicht behindertengerecht, da sie nur über eine Treppe zu erreichen ist. Diese öffentliche Toilette wird durch anwesendes Personal betrieben. Wenn Sie sich auf dem Alten Markt aufhalten, ist die Toilette auf der linken Seite des Rathauses zu finden. Um diese zu erreichen, gehen Sie eine Treppe hinunter. Ein behindertengerechter Eingang finden Sie Montag bis Freitag (nicht an Feiertagen) im Foyer des Rathauses. Zugang ist über den Nord-Ost Durchgang - Eingang vor der Büste Gustav Adolf. Samstags im Quartier 17- mit EUROschlüssel Sonntags am Neuen Markt

Insel Dänholm

Insel Dänholm

📍 Stralsund

Die Insel Dänholm ist eine kleine Insel mit viel Geschichte. Bereits unter den Schweden militärisch genutzt, wurde der Dänholm zur Wiege der preußischen Marine ausgebaut. Die der Stadt Stralsund unmittelbar vorgelagerte kleine Insel Strale oder Strela schuf einen natürlichen Hafen, den seefahrende Völker von jeher schätzten. Erwähnt wird sie bereits 1288 im 1.Stadtbuch. Auf Grund des regen Schiffverkehrs der Dänen im 12. und 13. Jahrhundert in den Gewässern um Rügen und vor Stralsund, insbesondere aber in Verbindung mit der Niederlage einer dänischen Flotte im Jahre 1326 in der Nähe der Insel wurde sie vermutlich in Dänholm umbenannt. Die uns bekannte, wechselvolle Geschichte der Insel ist überwiegend militärisch geprägt. Erste gesicherte Dokumente und Pläne über Befestigungsanlagen auf der Insel sind aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges überliefert. 1628 erteilte Wallenstein als damaliger Kaiserlicher Feldherr im Auftrag des deutschen Kaisers auf Grund des Fehlens einer eigenen Flotte den Befehl zur Sicherung und Befestigung sämtlicher Häfen der Ostsee, wodurch ein Gegengewicht zum erstarkenden Schwedischen Reich geschaffen werden sollte. Auch das schwedische Militär war sich der günstigen Lage der Insel durchaus bewusst. Es begann nach dem 1628 ratifizierten Allianzvertrag zwischen der Stadt und dem Königreich Schweden mit der sofortigen Verbesserung und dem Ausbau der bereits vorhandenen Befestigungsanlagen und versuchte mittels neuer Befestigungsanlagen mit Geschützstellungen die Kontrolle des Strelasunds und der Ansteuerung der Stadt zu ermöglichen. Am 7. Juni 1815 endete für Stralsund die Schwedenzeit.