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Schiffer-Compagnie

Schiffer-Compagnie
📍

Frankenstraße 9

18439 Stralsund

Öffnungszeiten

Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag10:0017:00 Uhr
Im Januar 1488 wurde die Schiffer-Compagnie Stralsund von 50 Schiffern bzw. Bürgern, die eng mit der Schifffahrt verbunden waren, gegründet. Die Schiffer-Compagnie ist ein Zusammenschluss Stralsunder Seefahrer zum Zwecke des gegenseitigen Schutzes und der Zusammenarbeit, sowie der sozialen Sicherung von Hinterbliebenen, der bereits 1488 gegründet wurde. Die Stralsunder Schiffer stifteten im Jahr 1488 die Schiffer-Compagnie, deren Gebäude heute eine Sammlung von Kapitänsbildern, Schiffsmodellen und vielen maritimen Ausstellungsstücken beherbergt. Das rote Gebäude der Schiffer-Compagnie in der Frankenstraße 9 steht unter Denkmalschutz und ist mit seinen roten Giebeln und mit einem Schiff als Wetterfahne gut zu erkennen. Die im 15. Jahrhundert gegründete Schiffer-Compagnie existiert noch heute in Form eines Vereins. Der alte Brauch, sich einmal monatlich am Donnerstag, in der Schifferstube zu treffen, um eine monatliche Versammlung durchzuführen und im Januar die Generalversammlung abzuhalten, ist geblieben. Traditionell treffen sich in der Schiffer-Compagnie einmal im Jahr Repräsentanten aus Wirtschaft und Politik zum sogenannten Schifffahrtsessen. Außerdem kann eine Sammlung von Kapitänsbildern, Schiffsmodellen und vielen maritimen Ausstellungsstücken im Haus besichtig werden.

Schiffer-Compagnie Stralsund – Über 500 Jahre maritime Tradition

Die Schiffer-Compagnie Stralsund gehört zu den bemerkenswertesten historischen Zeugnissen der norddeutschen Seefahrtsgeschichte. Bereits im Januar 1488 schlossen sich 50 Schiffer und seefahrtsverbundene Bürger zusammen, um sich gegenseitig zu schützen, ihre Interessen zu bündeln und die Hinterbliebenen der Seeleute sozial abzusichern. Damit ist die Schiffer-Compagnie eine der ältesten noch bestehenden Vereinigungen dieser Art an der gesamten Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns.

Das denkmalgeschützte Gebäude in der Stralsunder Frankenstraße

Das markante rote Gebäude mit seinen charakteristischen Giebeln und dem Schiff als Wetterfahne steht unter Denkmalschutz und ist ein unverkennbares Wahrzeichen im Stadtbild Stralsunds. Im Inneren bewahrt das Haus eine wertvolle Sammlung von Kapitänsporträts, historischen Schiffsmodellen und zahlreichen maritimen Ausstellungsstücken, die einen faszinierenden Einblick in die Seefahrtsgeschichte der Region zwischen Rügen, Greifswald und der gesamten Ostseeküste geben.

Lebendige Vereinstradition in der Schifferstube

Die Schiffer-Compagnie existiert bis heute als aktiver Verein. Der alte Brauch, sich monatlich an einem Donnerstag in der Schifferstube zu versammeln und im Januar die Generalversammlung abzuhalten, wird nach wie vor gepflegt. Einmal im Jahr treffen sich zudem Vertreter aus Wirtschaft und Politik zum traditionellen Schifffahrtsessen – ein Brauchtum, das die enge Verbindung Stralsunds mit der Seefahrt bis in die Gegenwart lebendig hält.

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Bürgergarten Stralsund

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📍 Stralsund

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Öffentliches WC - Rathauskeller

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📍 Stralsund

Diese öffentliche Toilette befindet sich auf der linken Seite im Rathauskeller am Alten Markt. Sie ist nicht behindertengerecht, da sie nur über eine Treppe zu erreichen ist. Diese öffentliche Toilette wird durch anwesendes Personal betrieben. Wenn Sie sich auf dem Alten Markt aufhalten, ist die Toilette auf der linken Seite des Rathauses zu finden. Um diese zu erreichen, gehen Sie eine Treppe hinunter. Ein behindertengerechter Eingang finden Sie Montag bis Freitag (nicht an Feiertagen) im Foyer des Rathauses. Zugang ist über den Nord-Ost Durchgang - Eingang vor der Büste Gustav Adolf. Samstags im Quartier 17- mit EUROschlüssel Sonntags am Neuen Markt

Insel Dänholm

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📍 Stralsund

Die Insel Dänholm ist eine kleine Insel mit viel Geschichte. Bereits unter den Schweden militärisch genutzt, wurde der Dänholm zur Wiege der preußischen Marine ausgebaut. Die der Stadt Stralsund unmittelbar vorgelagerte kleine Insel Strale oder Strela schuf einen natürlichen Hafen, den seefahrende Völker von jeher schätzten. Erwähnt wird sie bereits 1288 im 1.Stadtbuch. Auf Grund des regen Schiffverkehrs der Dänen im 12. und 13. Jahrhundert in den Gewässern um Rügen und vor Stralsund, insbesondere aber in Verbindung mit der Niederlage einer dänischen Flotte im Jahre 1326 in der Nähe der Insel wurde sie vermutlich in Dänholm umbenannt. Die uns bekannte, wechselvolle Geschichte der Insel ist überwiegend militärisch geprägt. Erste gesicherte Dokumente und Pläne über Befestigungsanlagen auf der Insel sind aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges überliefert. 1628 erteilte Wallenstein als damaliger Kaiserlicher Feldherr im Auftrag des deutschen Kaisers auf Grund des Fehlens einer eigenen Flotte den Befehl zur Sicherung und Befestigung sämtlicher Häfen der Ostsee, wodurch ein Gegengewicht zum erstarkenden Schwedischen Reich geschaffen werden sollte. Auch das schwedische Militär war sich der günstigen Lage der Insel durchaus bewusst. Es begann nach dem 1628 ratifizierten Allianzvertrag zwischen der Stadt und dem Königreich Schweden mit der sofortigen Verbesserung und dem Ausbau der bereits vorhandenen Befestigungsanlagen und versuchte mittels neuer Befestigungsanlagen mit Geschützstellungen die Kontrolle des Strelasunds und der Ansteuerung der Stadt zu ermöglichen. Am 7. Juni 1815 endete für Stralsund die Schwedenzeit.