Immobilienmarkt Rügen

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Stadtmauer

Stadtmauer
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Knieperwall

18435 Stralsund

Noch große Teile der 700 Jahre alten Stadtmauer sind erhalten und wurden in den letzten Jahrzehnten stetig restauriert. Im Vergleich zu anderen mittelalterlichen Städten sind in Stralsund noch große Teile der Stadtmauer erhalten. Im 13. Jh. bestand die Befestigungsanlage noch aus Pfahlwerk. Doch schnell wurde sie im 14 Jh. durch eine Steinmauer mit Türmen und Wehrgängen ersetzt. Der Bereich der Stadtmauer zwischen dem ehemaligen Hospitaler Tor und dem heute noch existierenden Kütertor ist in den 60er Jahren des 20. Jh. restauriert worden. Auch die Wehrgänge und Wiekhäuser sind hier noch erhalten. Von den einst zehn Toren existieren noch zwei - das Kniepertor, bereits 1293 urkundlich erwähnt, heute als originelle Wohnung genutzt, und das bereits erwähnte Kütertor. Dieses wurde 1446 erbaut und ist an beiden Seiten sparsam mit Blenden gegliedert. Ein Zeltdach mit Laterne und steilem Helm bildet den Abschluss.

Stadtmauer Stralsund – 700 Jahre Stadtgeschichte hautnah

Die Stadtmauer Stralsund gehört zu den beeindruckendsten mittelalterlichen Befestigungsanlagen an der deutschen Ostseeküste. Im Vergleich zu vielen anderen historischen Städten Mecklenburg-Vorpommerns sind hier noch außergewöhnlich große Teile der Anlage erhalten – ein seltenes Zeugnis norddeutscher Stadtgeschichte aus dem Mittelalter.

Von der Pfahlbefestigung zur steinernen Stadtmauer

Im 13. Jahrhundert bestand die Befestigung zunächst aus einfachem Pfahlwerk. Bereits im 14. Jahrhundert wurde sie durch eine massive Steinmauer mit Türmen und Wehrgängen ersetzt. Von den einst zehn Stadttoren haben zwei die Jahrhunderte überdauert: das Kniepertor, bereits 1293 urkundlich erwähnt und heute als Wohnraum genutzt, sowie das 1446 erbaute Kütertor mit seinem markanten Zeltdach, der Laterne und dem steilen Helm.

Restaurierte Wehrgänge und Wiekhäuser in Stralsund

Der Mauerabschnitt zwischen dem ehemaligen Hospitaler Tor und dem Kütertor wurde in den 1960er Jahren umfassend restauriert. Auch die Wehrgänge und Wiekhäuser sind in diesem Bereich noch erhalten und machen den historischen Charakter der Anlage besonders gut erlebbar. Wer die Hansestadt Stralsund besucht, sollte sich auch die nahe gelegten Regionen wie Rügen oder den Fischland-Darß-Zingst für einen längeren Aufenthalt an der Ostsee einplanen.

Weitere Sehenswürdigkeiten in Stralsund

Bürgergarten Stralsund

Bürgergarten Stralsund

📍 Stralsund

Der BÜRGERGARTEN Stralsund ist ein Bootsverleih und kleiner Biergarten am Knieperteich Im Herzen von Stralsund, direkt am Knieperteich gelegen, genießen Sie den Blick auf die historische Altstadt. Feiern Sie Ihre Party, Hochzeit oder Firmenfeier zu fairen Festpreisen. Ideal auch für Kindergeburtstage, Einschulungsfeiern oder Schulausflüge. Urige Kneipe, Festzelt und Pagoden, Grillplatz, Hüpfburg, Kinderkarussell und Sandkasten. Kaffee, Kuchen und Eis, Cocktails und Shooter, kleine Speisen und Snacks. Ob Familienfest oder Großveranstaltung – wir bieten den Platz für Ihre Ideen.

Öffentliches WC - Rathauskeller

Öffentliches WC - Rathauskeller

📍 Stralsund

Diese öffentliche Toilette befindet sich auf der linken Seite im Rathauskeller am Alten Markt. Sie ist nicht behindertengerecht, da sie nur über eine Treppe zu erreichen ist. Diese öffentliche Toilette wird durch anwesendes Personal betrieben. Wenn Sie sich auf dem Alten Markt aufhalten, ist die Toilette auf der linken Seite des Rathauses zu finden. Um diese zu erreichen, gehen Sie eine Treppe hinunter. Ein behindertengerechter Eingang finden Sie Montag bis Freitag (nicht an Feiertagen) im Foyer des Rathauses. Zugang ist über den Nord-Ost Durchgang - Eingang vor der Büste Gustav Adolf. Samstags im Quartier 17- mit EUROschlüssel Sonntags am Neuen Markt

Insel Dänholm

Insel Dänholm

📍 Stralsund

Die Insel Dänholm ist eine kleine Insel mit viel Geschichte. Bereits unter den Schweden militärisch genutzt, wurde der Dänholm zur Wiege der preußischen Marine ausgebaut. Die der Stadt Stralsund unmittelbar vorgelagerte kleine Insel Strale oder Strela schuf einen natürlichen Hafen, den seefahrende Völker von jeher schätzten. Erwähnt wird sie bereits 1288 im 1.Stadtbuch. Auf Grund des regen Schiffverkehrs der Dänen im 12. und 13. Jahrhundert in den Gewässern um Rügen und vor Stralsund, insbesondere aber in Verbindung mit der Niederlage einer dänischen Flotte im Jahre 1326 in der Nähe der Insel wurde sie vermutlich in Dänholm umbenannt. Die uns bekannte, wechselvolle Geschichte der Insel ist überwiegend militärisch geprägt. Erste gesicherte Dokumente und Pläne über Befestigungsanlagen auf der Insel sind aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges überliefert. 1628 erteilte Wallenstein als damaliger Kaiserlicher Feldherr im Auftrag des deutschen Kaisers auf Grund des Fehlens einer eigenen Flotte den Befehl zur Sicherung und Befestigung sämtlicher Häfen der Ostsee, wodurch ein Gegengewicht zum erstarkenden Schwedischen Reich geschaffen werden sollte. Auch das schwedische Militär war sich der günstigen Lage der Insel durchaus bewusst. Es begann nach dem 1628 ratifizierten Allianzvertrag zwischen der Stadt und dem Königreich Schweden mit der sofortigen Verbesserung und dem Ausbau der bereits vorhandenen Befestigungsanlagen und versuchte mittels neuer Befestigungsanlagen mit Geschützstellungen die Kontrolle des Strelasunds und der Ansteuerung der Stadt zu ermöglichen. Am 7. Juni 1815 endete für Stralsund die Schwedenzeit.