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Fangelturm Malchin

Fangelturm Malchin
Der Fangelturm in Malchin ist ein Wehrturm der Stadtmauer, welche die Stadt umgab. Er diente durch seine Höhe und die Grenzlage der Stadt zu Pommern als Wachturm. Er stammt aus dem 15. Jahrhundert und wurde in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts um einen Renaissance-Giebel ergänzt. Das Gebäude ist ein sechsstöckiger Backsteinbau mit Satteldach. Der Turm ist zirka 35 Meter hoch und wurde im Jahr 1996 grundlegend saniert. Obwohl ursprünglich als Wehrturm errichtet, trägt er seinen Namen durch seine spätere Verwendung als Gefängnis (Fangelturm).

Fangelturm Malchin – Geschichte an der Ostsee

Der Fangelturm Malchin ist eines der markantesten historischen Bauwerke im Inland von Mecklenburg-Vorpommern. Der rund 35 Meter hohe Backsteinturm war einst Teil der mittelalterlichen Stadtmauer, die die Stadt Malchin umgab. Als Wehrturm an der Grenze zu Pommern gelegen, diente er vor allem der Überwachung und Verteidigung der Stadt. Sein heutiger Name geht auf eine spätere Verwendung als Gefängnis zurück – „Fangel" ist ein altes Wort für Gefangenschaft.

Sechsstöckiger Backsteinbau mit Renaissance-Giebel

Errichtet im 15. Jahrhundert, wurde der Turm in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts um einen charakteristischen Renaissance-Giebel erweitert. Das sechsstöckige Gebäude mit Satteldach verbindet damit mittelalterliche Wehrbaukunst mit renaissancezeitlicher Architektur. Im Jahr 1996 wurde der Turm grundlegend saniert und so für die Nachwelt erhalten.

Malchin als Ausflugsziel in Mecklenburg-Vorpommern

Malchin liegt in der Mecklenburgischen Seenplatte und ist ein lohnenswertes Ausflugsziel für Besucher der Ostseeregion. Wer die Küstenorte wie Rostock, Stralsund oder Greifswald bereist, kann auf dem Weg ins Landesinnere einen Abstecher in die historische Kleinstadt unternehmen und den Fangelturm als bedeutendes Zeugnis der regionalen Stadtgeschichte besichtigen.