Gutsschmiede und Gutsbackhaus in Teschow
Gutsschmiede und Gutsbackhaus in Teschow – Geschichte an der Ostsee
Die Gutsschmiede und das Gutsbackhaus in Teschow sind zwei bemerkenswerte Zeugen der ländlichen Geschichte Mecklenburg-Vorpommerns. Als Teil der ehemaligen Gutsanlage, die von 1835 bis 1945 der Familie von Blücher gehörte, vermitteln sie einen authentischen Eindruck des Landlebens in der Ostseeregion. Das Backhaus aus dem Jahr 1850 versorgte die Dorfbewohner über Jahrzehnte mit Brot, bevor ein Teterower Bäcker ab 1935 diese Aufgabe übernahm. Die Schmiede war noch bis in die 1980er Jahre aktiv und erhielt – gemeinsam mit dem Backhaus – 1986/87 den Status „Technisches Denkmal".
Außenstelle des Teterower Stadtmuseums in Teschow
Heute sind Gutsschmiede und Backhaus eine Außenstelle des Teterower Stadtmuseums und damit Teil des kulturellen Erbes der Region rund um den Teterower See. Wer die Küstenorte Mecklenburg-Vorpommerns wie Rostock, Wismar oder das Fischland-Darß-Zingst besucht, kann auf dem Weg ins Landesinnere einen lohnenden Abstecher nach Teschow einplanen.
Backtage und Himmelfahrtsfest in Teschow
Zum Himmelfahrtstag findet in Teschow traditionell ein Fest statt: Der historische Gutsbackofen wird angeheizt, Ambossklänge erklingen über den Festplatz, und es gibt vielfältige Aktionen für Jung und Alt. An ausgewählten Sommerterminen wird Backtag gefeiert – bei frischem Blechkuchen und Brot lässt sich der Tag gemütlich im Kaffeegarten ausklingen.