St. Michael Kirche Krummin
Ehemalige Klosterkirche der Zisterzienser.
Die Kirche St. Michael ist das letzte Zeugnis des im Zuge der Reformation aufgelösten Zisterzienserklosters. Die nördlich der Kirche gelegenen Klausurgebäude sind wahrscheinlich bereits im 30-jährigen Krieg zerstört worden. Der älteste Teil von St. Michael ist das Kirchenschiff, deren unterer Bereich mit den Feldsteinen noch vom Ursprungsbau aus dem 13. Jahrhundert stammen dürfte. Seitlich wurden im 19. Jahrhundert Gebäudeteile angebaut und der Turm errichtet. Das Innere der Kirche ziert eine Holzbalkendecke, zwei Logen und eine achteckige Kanzel sowie der Altar mit Kruzifix aus dem 15. Jahrhundert.
St. Michael Kirche Krummin – Zisterzienserkloster an der Ostsee
Die St. Michael Kirche Krummin auf der Insel Usedom gehört zu den bemerkenswertesten mittelalterlichen Sakralbauten an der deutschen Ostseeküste. Sie ist das letzte erhaltene Zeugnis eines Zisterzienserklosters, das im Zuge der Reformation aufgelöst wurde. Die nördlich der Kirche gelegenen Klausurgebäude fielen wahrscheinlich dem Dreißigjährigen Krieg zum Opfer.
Feldsteine aus dem 13. Jahrhundert und barocke Ausstattung
Der älteste Teil des Gebäudes ist das Kirchenschiff, dessen unterer Bereich noch Feldsteine des Ursprungsbaus aus dem 13. Jahrhundert trägt. Im 19. Jahrhundert wurden seitliche Anbauten ergänzt und der Turm errichtet. Im Inneren beeindruckt die Kirche mit einer Holzbalkendecke, zwei Logen, einer achteckigen Kanzel sowie einem Altar mit Kruzifix aus dem 15. Jahrhundert – ein behutsam gewachsenes Ensemble aus verschiedenen Epochen.
St. Michael Kirche als Ausflugsziel auf Usedom in Mecklenburg-Vorpommern
Krummin liegt im ruhigen Südwesten Usedoms, abseits der großen Seebäder wie Zinnowitz oder Heringsdorf. Wer die Insel jenseits des Strandlebens erkunden möchte, findet in der St. Michael Kirche einen authentischen Einblick in die religiöse und historische Geschichte Mecklenburg-Vorpommerns – vergleichbar mit den bedeutenden Kirchenbauten in Greifswald oder Stralsund.