Mühlengebäude Plau am See
Mühlengebäude Am 12.Mai 1273 erfolgte die erste urkundliche Erwähnung der Plauer Wassermühlen.
Mai 1273 erfolgte die erste urkundliche Erwähnung der Plauer Wassermühlen. Nach dem Stadtbrand von 1756 erfolgte der Neuaufbau des Mühlengebäudes. Bis 1918 war das Mecklenburger Herzoghaus Eigentümer, danach gehörte das Gebäude dem Land Mecklenburg. 1930 wurde die Mühle stillgelegt und dem Reichswasserstraßenamt übertragen. Bis 2001 diente das Mühlengebäude als Strommeisterei und Wohnhaus. 2002/20023 wurde das Gebäude im Rahmen der Städtebauförderung saniert.
Das Mühlengebäude Plau am See – über 750 Jahre Geschichte
Das Mühlengebäude in Plau am See gehört zu den ältesten historischen Zeugnissen der Stadt. Bereits am 12. Mai 1273 wurden die Plauer Wassermühlen erstmals urkundlich erwähnt, was sie zu einem der bedeutendsten Baudenkmäler in der Mecklenburgischen Seenplatte macht. Nach einem verheerenden Stadtbrand im Jahr 1756 wurde das Gebäude vollständig neu errichtet und prägt seitdem das Stadtbild von Plau am See.
Vom Herzogssitz zur sanierten Sehenswürdigkeit in Mecklenburg-Vorpommern
Bis 1918 befand sich das Mühlengebäude im Besitz des Mecklenburger Herzoghauses – ein deutlicher Hinweis auf die wirtschaftliche und politische Bedeutung der Mühle in der Region. Anschließend ging das Gebäude in Landesbesitz über. 1930 wurde der Mühlenbetrieb eingestellt und das Gebäude dem Reichswasserstraßenamt übertragen. In den folgenden Jahrzehnten diente es als Strommeisterei und Wohnhaus, bevor es 2001 seinen letzten Nutzungszweck erfüllte. In den Jahren 2002 und 2003 wurde das historische Gebäude schließlich im Rahmen der Städtebauförderung umfassend saniert und für die Nachwelt erhalten.
Plau am See – Ausflugsziel in der Mecklenburgischen Seenplatte
Plau am See liegt im Herzen Mecklenburg-Vorpommerns, fernab der bekannten Küstenorte wie Rostock, Wismar oder Stralsund, und bietet dennoch eine reizvolle Verbindung aus Natur, Wasser und Geschichte. Das Mühlengebäude ist ein lohnenswerter Anlaufpunkt für alle, die neben einem Besuch an der Ostsee auch das Binnenland der Region erkunden möchten.